Zum Inhalt springen

Maxim Rodshtein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. April 2026 um 10:29 Uhr durch imported>Costamiri (Kategorie präziser).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Lua-Fehler in Modul:Lebensdaten, Zeile 78: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Datei:Rodshtein Maxim Barcelona 2010.jpg
Maxim Rodshtein, Barcelona 2010
Verband IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel
Titel Internationaler Meister (2005)
Großmeister (2007)
Aktuelle Elo‑Zahl 2595 (Mai 2026)
Beste Elo‑Zahl 2710 (März 2016)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Maxim Rodshtein ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)‎; * 19. Januar 1989 in Leningrad) ist ein israelischer Schachspieler.

Leben

Rodshtein wuchs in Sankt Petersburg auf, wo er Sankt Petersburger U10-Meister wurde. 1998 zog die Familie nach Israel.<ref>Kurzbiographie Rodshteins von Martin Neubauer</ref> Im Jahr 2005 erhielt er den Titel Internationaler Meister, die erforderlichen Normen erfüllte er in der israelischen Mannschaftsmeisterschaft 2003, im Oktober 2004 bei der Winterthurer Schachwoche, im November 2004 bei der U16-Weltmeisterschaft und im Februar 2005 beim Aeroflot Open in Moskau.<ref>IM-Antrag bei der FIDE (englisch)</ref> 2007 wurde er Großmeister, die erforderlichen Normen erfüllte er im Juli 2006 beim 24. Andorra International Open, im Dezember 2006 bei der israelischen Einzelmeisterschaft in Tel Aviv-Jaffa, die er gewann, und im März 2007 beim 23. Open in Cappelle-la-Grande.<ref>GM-Antrag bei der FIDE (englisch)</ref>

2007 erreichte er einen geteilten Turniersieg beim 25. Andorra International Open, an dem 101 Spieler teilnahmen. Bereits im Jahre 2002 wurde er Zweiter bei der U14-Europameisterschaft. Rodshtein gewann die U-16-Weltmeisterschaft 2004 in Iraklio. Er siegte bei dem 12. Open Internacional de Sants in Barcelona (2010).<ref>XII Open Internacional de Sants, Hostafrancs i la Bordeta Grup A Abgerufen am 19. Dezember 2010.</ref>

Die Schach-Europameisterschaft 2019 in Skopje beendete Rodhstein mit acht Punkten aus elf Runden auf dem vierten Platz. Bei der Schach-Europameisterschaft 2025 in Rumänien erreichte er punktgleich mit dem Sieger den dritten Platz.<ref>Johannes Fischer: Matthias Blübaum wird Europameister, Frederik Svane Zweiter. In: de.chessbase.com. 27. März 2025, abgerufen am 30. März 2025.</ref>

Maxim Rodshtein ist verheiratet mit der Tschechin Tereza Rodshtein (geborene Olšarová), die den Titel einer Großmeisterin der Frauen trägt.<ref>Interview auf chessdom.com vom 3. Oktober 2015 (englisch)</ref>

Nationalmannschaft

Rodshtein nahm mit der israelischen Nationalmannschaft an den Schacholympiaden 2008, 2010, 2012, 2014<ref>Maxim Rodshteins Ergebnisse bei Schacholympiaden auf olimpbase.org (englisch)</ref>, 2016<ref>42nd Olympiad Baku 2016 Open Teamaufstellung mit Einzelergebnissen Israel. In: chess-results.com. 13. September 2016, abgerufen am 15. November 2019.</ref> und 2018<ref>43rd Olympiad Batumi 2018 Open Teamaufstellung mit Einzelergebnissen Israel. In: chess-results.com. 5. Oktober 2018, abgerufen am 15. November 2019.</ref> teil. Mit der Mannschaft erreichte er 2008 den zweiten und 2010 den dritten Platz, in der Einzelwertung gelang ihm 2008 das zweitbeste Ergebnis der Reservespieler. Außerdem beteiligte sich Rodshtein an den Mannschaftsweltmeisterschaften 2010 und 2015<ref>Maxim Rodshteins Ergebnisse bei Mannschaftsweltmeisterschaften auf olimpbase.org (englisch)</ref> und den Mannschaftseuropameisterschaften 2007, 2011, 2017 und 2019.<ref>Maxim Rodshteins Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften auf olimpbase.org (englisch)</ref><ref>22nd European Team Chess Championship 2019 Open Teamaufstellung mit Einzelergebnissen Israel. In: chess-results.com. 2. November 2019, abgerufen am 15. November 2019.</ref>

Vereine

In Israel spielt Rodshtein für den Be’er Scheva Chess Club, mit dem er auch sechsmal am European Club Cup teilnahm.<ref name="ECC">Maxim Rodshteins Ergebnisse bei European Club Cups auf olimpbase.org (englisch)</ref> In der deutschen Schachbundesliga spielte Rodshtein von 2013 bis 2015 für den Schachclub Eppingen, von 2015 bis 2018 für den SK Schwäbisch Hall und in der Saison 2019/20 für den SV Lingen. Seit 2025 spielt er in der 2. Schachbundesliga für den SF Bad Mergentheim.<ref>Bundesliga Ergebnisdienst. Abgerufen am 19. Januar 2026.</ref> Bei der russischen Mannschaftsmeisterschaft spielte er 2008 für SchSM-64 Moskau, 2015 und 2016 für die Mannschaft von Medny Wsadnik Sankt Petersburg, mit der er 2016 den Titel gewann<ref>Maxim Rodshteins Ergebnisse bei russischen Mannschaftsmeisterschaften auf olimpbase.org (englisch)</ref> und auch 2015 am European Club Cup teilnahm<ref name="ECC" />, in der tschechischen Extraliga von 2015 bis 2017 für den ŠK Rapid Pardubice und in der Saison 2017/18 für den ŠK Zikuda Turnov. In Spanien spielt er seit 2014 für Sestao XT, mit denen er 2018 den Titel gewann, in Frankreich seit 2016 für die Mannschaft von Bischwiller, mit der er 2018 und 2019 Meister wurde. Die ungarische Mannschaftsmeisterschaft gewann Rodshtein 2018 und 2019 mit Aquaprofit NTSK.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende