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Cascina

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Cascina
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Staat Italien
Region Toskana
Provinz Pisa (PI)
Koordinaten 43° 41′ N, 10° 30′ OKoordinaten: 43° 40′ 48″ N, 10° 30′ 1″ O
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Höhe m s.l.m.
Fläche 79,23 km²
Einwohner 44.811 (31. Dez. 2024)<ref>Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Postleitzahl 56021
Vorwahl 050
ISTAT-Nummer 050008
Bezeichnung der Bewohner Cascinesi
Schutzpatron Heilige Innocenzo und Fiorentino (Erster Dienstag nach dem letzten Montag im Mai)
Website Cascina

Cascina ist eine Gemeinde in der Provinz Pisa in der italienischen Region Toskana mit 44.811 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024). Die Aussprache ist [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈkaʃʃina].

Geografie

Die Gemeinde ist einer der größten Vororte von Pisa und erstreckt sich über ca. 79 km². Sie liegt ca. 60 km westlich der Regionalhauptstadt Florenz, 13 km südöstlich von Pisa (Provinzhauptstadt) und etwa 20 km vom Mittelmeer entfernt. Der Ort liegt am Arno (13 km)<ref>Offizielle Webseite des Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana (SIRA) zu den Flüssen im Ort Cascina, abgerufen am 19. August 2016 (italienisch)</ref> und in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone D, 1 853 GG.<ref>Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), abgerufen am 16. November 2016 (italienisch) (PDF; 330 kB)</ref>

Zu den Ortsteilen gehören Arnaccio, Casciavola, Laiano, Latignano, Marciana, Montione, Musigliano, Navacchio, Pettori, Ripoli, San Benedetto, San Casciano, San Frediano a Settimo, San Giorgio a Bibbiano, San Lorenzo a Pagnatico, San Lorenzo alle Corti, San Prospero, San Sisto al Pino, Santo Stefano a Macerata, Titignano, Visignano und Zambra.

Die Nachbargemeinden sind Calcinaia, Casciana Terme Lari, Collesalvetti (LI), Crespina Lorenzana, Pisa, Pontedera, San Giuliano Terme und Vicopisano.

Geschichte

Erstmals erwähnt wird der Ort im 8. Jahrhundert in Dokumenten des Bischofs von Pisa. Ein Pergament vom 26. Juni 750 erwähnt die Kirche Santa Maria di Cassina.<ref name="Repetti">Emanuele Repetti: CASCINA (Cassina) nel Val d’Arno pisano.</ref> Am 29. Juli 1364 fand in der Nähe der Stadt die Schlacht von Cascina zwischen den Truppen Pisas und Florenz’ statt, die mit einem Sieg der Florentiner endete. Die Pisaner hatten 1000 Tote und 2000 Gefangene zu verzeichnen. Cascina selbst verblieb zunächst im Einflussbereich von Pisa. Die Regierung aus Pisa verstärkte die Stadtmauern 1385<ref name="Repetti"/> mit 14 Wehrtürmen<ref name="TouringClubItaliano">Touring Club Italiano: Toscana.</ref>. Zu Florenz kam der Ort erstmals 1407<ref name="TouringClubItaliano"/>, blieb dann aber fast das ganze 15. Jahrhundert unter der Regierung von Pisa. Nach der Schlacht vom 26. Juni 1499 gehörte der Ort dann zur Republik von Florenz.<ref name="Repetti"/> 1504 wurde Michelangelo Buonarotti beauftragt, für den Saal der Fünfhundert im Palazzo Vecchio in Florenz ein Wandgemälde mit Szenen aus der Schlacht anzufertigen. Michelangelo kam jedoch nicht über die Anfertigung einiger Skizzen hinaus, bevor er sich nach Rom begab. Einige der Skizzen sind noch heute (2011) im Besitz der Grafen von Leicester in Holkham Hall in Norfolk in England. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Sehenswürdigkeiten

Im Hauptort

  • Pieve di San Giovanni e Santa Maria Assunta, Pieve im Ortskern aus dem frühen 9. Jahrhundert.
  • Oratorio di Santa Croce, 17. Jahrhundert, rechtsseitig der Pieve San Giovanni e Santa Maria. Wird heute von der Compagnia della Misericordia genutzt.<ref name="LuoghiFede">I Luoghi della Fede. Webseite der Region Toskana, abgerufen am 19. August 2016 (italienisch)</ref>
  • Torre dell’Orologio, auch Torre Civica genannt. Uhr- und Glockenturm an der westlichen Stadtmauer.
  • Oratorio di San Giovanni Battista, auch dei Cavalieri genannt, entstand durch die Cavalieri di Rodi (Cavalieri di Malta) am Ende des 14. Jahrhunderts.<ref name="TouringClubItaliano"/>
  • Santuario della Madonna dell’Acqua, kurz östlich des Ortskerns am Fluss Arno, entstand zwischen 1614 und 1619 durch Iacopo Maruscelli.<ref name="LuoghiFede"/>

In den Ortsteilen

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San Giorgio a Bibbiano
Datei:CascinaSanLorenzoaPagnatico1.jpg
San Lorenzo a Pagnatico
Datei:CascinaBadiaSanSavinoPanorama3.jpg
Die Abtei San Savino in Montione

Wirtschaft

Ein wichtiger Erwerbszweig ist der Tourismus. Die Hotels der Stadt Pisa sind in der Sommersaison fast immer komplett ausgebucht, deshalb finden viele Touristen in Cascina Hotels und Unterkünfte.

Verkehr

Städtepartnerschaften

Mit den Städten Bruntál in Tschechien, Sebnitz in Sachsen und Montabaur in Rheinland-Pfalz besteht eine Partnerschaft.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Emanuele Repetti: CASCINA (Cassina) nel Val d’Arno pisano. In: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846). Onlineausgabe der Universität Siena (PDF, italienisch)
  • Touring Club Italiano: Toscana. Mailand 2003, ISBN 88-365-2767-1, S. 327 f.

Weblinks

Commons: Cascina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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