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Vincenzo Picardi

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Vincenzo Picardi Vorlage:SportPicto
Daten
Geburtsname Vincenzo Picardi
Geburtstag 20. Oktober 1983
Geburtsort Casoria
Nationalität ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien
Kampfname(n) Bronzeman
Gewichtsklasse Bantamgewicht
Stil Linksauslage
Größe 1,64 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 12
Siege 11
K.-o.-Siege 2
Niederlagen 1
Profil in der BoxRec-Datenbank
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltcups 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Europaspiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Mittelmeerspiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
EU-Meisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Bronze 2008 Peking Fliegengewicht
 IBA-Weltmeisterschaften
Bronze 2007 Chicago Fliegengewicht
Weltcup
Bronze 2008 Moskau Fliegengewicht
 Europaspiele
Silber 2015 Baku Fliegengewicht
Europameisterschaften
Bronze 2010 Moskau Fliegengewicht
Bronze 2011 Ankara Fliegengewicht
 Mittelmeerspiele
Bronze 2009 Pescara Fliegengewicht
Silber 2013 Mersin Fliegengewicht
EU-Meisterschaften
Bronze 2007 Dublin Fliegengewicht
Bronze 2008 Władysławowo Fliegengewicht

Vincenzo Picardi (* 20. Oktober 1983 in Casoria bei Neapel) ist ein italienischer Boxer. Er gewann eine Bronzemedaille im Fliegengewicht bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking und erreichte in dieser Gewichtsklasse einen neunten Platz bei den Olympischen Spielen 2012 in London.

Boxkarriere

Picardi wurde in den Jahren 2003<ref>Italian National Championships 2003</ref>, 2004<ref>Italian National Championships 2004</ref>, 2006<ref>Italian National Championships 2006</ref> und 2007<ref>Italian National Championships 2007</ref> jeweils Italienischer Meister im Fliegengewicht und boxte dabei ab 2005 bei der Polizeisportgruppe Fiamme Oro, wo er von Giulio Coletta und Michele Caldarella trainiert wurde. Bei der Europameisterschaft 2004 in Pula unterlag er gegen Nikoloz Izoria<ref>European Championships 2004</ref>, bei der Weltmeisterschaft 2005 in Mianyang gegen Samir Məmmədov<ref>World Championships 2005</ref> und bei der Europameisterschaft 2006 in Plowdiw ebenfalls gegen Samir Məmmədov.<ref>European Championships 2006</ref>

2007 gewann er jeweils eine Bronzemedaille bei der EU-Meisterschaft in Dublin<ref>European Union Championships 2007</ref> und der Weltmeisterschaft in Chicago, nachdem er im Halbfinale gegen Somjit Jongjohor unterlegen war.<ref>World Championships 2007</ref> 2008 gewann er erneut Bronze bei der EU-Meisterschaft in Władysławowo<ref>European Union Championships 2008</ref> und dem Weltcup in Moskau.<ref>World Cup 2008</ref>

Bei den Olympischen Spielen 2008 kämpfte er sich gegen Cassius Chiyanika, Juan Payano und Walid Cherif in das Halbfinale vor, wo er gegen Somjit Jongjohor mit einer Bronzemedaille ausschied.<ref>Olympic Games 2008</ref> Ebenfalls Bronze gewann er bei den Mittelmeerspielen 2009 in Pescara.<ref>Mediterranean Games 2009</ref>

Bei der Weltmeisterschaft 2009 in Mailand verlor er im Viertelfinale gegen Njambajaryn Tögstsogt<ref>World Championships 2009</ref> und bei der Europameisterschaft 2010 in Moskau im Halbfinale gegen Michail Alojan, wodurch er erneut Bronze gewann.<ref>European Championships 2010</ref> Eine weitere Bronzemedaille gewann er bei der Europameisterschaft 2011 in Ankara nach einer Halbfinalniederlage gegen Georgi Balakschin, nachdem er zuvor Michael Conlan besiegt hatte.<ref>European Championships 2011</ref> Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Baku verlor er im Viertelfinale gegen Jasurbek Latipov.<ref>World Championships 2011</ref>

Bei den Olympischen Spielen 2012 schied er gegen Njambajaryn Tögstsogt<ref>Olympic Games 2012</ref> und bei der Europameisterschaft 2013 in Minsk gegen Owik Ogannisjan aus.<ref>European Championships 2013</ref> Bei der Weltmeisterschaft 2013 in Almaty verlor er gegen Shahriyor Akhmedov<ref>World Championships 2013</ref>, gewann jedoch 2013 die Silbermedaille bei den Mittelmeerspielen in Mersin.<ref>Mediterranean Games 2013</ref>

Bei den Europaspielen 2015 in Baku erreichte er mit Siegen gegen Muhammad Ali, Ferhat Pehlivan und Viliam Tankó das Finale, wo er gegen Elvin Məmişzadə verlor.<ref>European Games 2015</ref> Gegen Muhammad Ali verlor er dann mit 1:2 im Achtelfinale bei der Weltmeisterschaft 2015 in Doha.<ref>World Championships 2015</ref>

2016 schied er bei den Olympia-Qualifikationsturnieren in Samsun bzw. Baku jeweils im Viertelfinale gegen Narek Abgarjan<ref>European Olympic Qualifier 2016</ref> und Antonio Vargas aus.<ref>World Olympic Qualifier 2016</ref>

Darüber hinaus gewann er zwischen 2010 und 2018 insgesamt 11 von 17 Kämpfen in der World Series bzw. AIBA Pro Boxing.<ref>Vincenzo Picardi, BoxRec</ref>

Profikarriere

Picardi gewann sein Profidebüt im Mai 2019 und wurde am 21. Dezember 2019, im Alter von 36 Jahren, mit einem Sieg gegen Pio Nettuno Italienischer Meister im Bantamgewicht.<ref>Boxe. Nettuno dura quattro riprese</ref> Nach sechs weiteren Siegen, darunter drei Titelverteidigungen, gewann er am 25. November 2022 mit einem Sieg gegen Cristian Zara den EU-Titel der EBU im Bantamgewicht, dem er nach zwei weiteren Siegen in einem Rückkampf am 9. Mai 2025 unterlag.<ref>Comeback victory for Zara, who defeats Picardi and becomes European champion</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />