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Mitsuo Tsukahara

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Mitsuo Tsukahara (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Tsukahara Mitsuo; * 22. Dezember 1947 in Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner. Mit fünf Goldmedaillen, einer Silbermedaille und drei Bronzemedaillen gehört er zu den erfolgreichsten Sportlern bei Olympischen Spielen.

Leben

Bei den Olympischen Spielen 1968 gewann er mit der japanischen Riege den Mannschaftswettbewerb. Vier Jahre später in München zeigte er den von ihm erfundenen Doppelsalto rückwärts mit Schraube als Abgang vom Reck, den sogenannten Mondsalto; er siegte in München mit der Mannschaft und am Reck. Diese beiden Titel gewann Tsukahara auch 1976 in Montreal, wobei seine abschließende Reckübung im Mannschaftswettbewerb den Ausschlag für den Sieg über die Sowjetunion gab.

Neben seinem Reckabgang ist besonders sein Überschlag mit anschließendem Rückwärtssalto bekannt geblieben, dieser Sprung wird nach ihm als Tsukahara bezeichnet. Diesen Sprung zeigte er zuerst bei den Weltmeisterschaften 1970, er wurde damit Weltmeister im Pferdsprung.

Ab 1983 war Mitsuo Tsukahara Trainer der japanischen Mannschaft und betreute diese unter anderem bei den Olympischen Spielen 1984. Sein Sohn Naoya Tsukahara wurde 2004 Olympiasieger mit der japanischen Riege.

Internationale Erfolge

  • Olympische Sommerspiele 1968
    • Platz 18 im Mehrkampf
    • Platz 4 an den Ringen
    • Platz 4 am Boden
    • Platz 1 in der Mannschaftswertung
  • Weltmeisterschaften 1970
    • Platz 2 im Mehrkampf
    • Platz 1 im Pferdsprung
    • Platz 2 an den Ringen
    • Platz 1 in der Mannschaftswertung
  • Olympische Sommerspiele 1972
    • Platz 8 im Mehrkampf
    • Platz 1 am Reck
    • Platz 3 an den Ringen
    • Platz 1 in der Mannschaftswertung
  • Weltmeisterschaften 1974
    • Platz 1 in der Mannschaftswertung
  • Olympische Sommerspiele 1976
    • Platz 3 im Mehrkampf
    • Platz 1 am Reck
    • Platz 2 im Pferdsprung
    • Platz 3 am Barren
    • Platz 1 in der Mannschaftswertung
  • Weltmeisterschaften 1978
    • Platz 1 in der Mannschaftswertung

Literatur

  • Peter Matthews, Ian Buchanan, Bill Mallon: The Guinness International Who’s Who of Sport. Enfield 1993, ISBN 0-85112-980-3

Weblinks

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1896: Deutsches ReichDatei:Flag of Germany (1867–1919).svg Hermann Weingärtner | 1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Anton Heida und Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Edward Hennig | 1924: Jugoslawien Konigreich 1918Datei:Flag of Yugoslavia (1918–1943).svg Leon Štukelj | 1928: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Georges Miez | 1932: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Dallas Bixler | 1936: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Aleksanteri Saarvala | 1948: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Josef Stalder | 1952: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Jack Günthard | 1956: Japan 1870Japan Takashi Ono | 1960: Japan 1870Japan Takashi Ono | 1964: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Boris Schachlin | 1968: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Michail Woronin und Japan 1870Japan Akinori Nakayama | 1972: Japan 1870Japan Mitsuo Tsukahara | 1976: Japan 1870Japan Mitsuo Tsukahara | 1980: Bulgarien 1971Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg Stojan Deltschew | 1984: Japan 1870Japan Shinji Morisue | 1988: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Wladimir Artjomow und SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Waleri Ljukin | 1992: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Trent Dimas | 1996: DeutschlandDeutschland Andreas Wecker | 2000: RusslandRussland Alexei Nemow | 2004: ItalienItalien Igor Cassina | 2008: China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Zou Kai | 2012: NiederlandeNiederlande Epke Zonderland | 2016: DeutschlandDeutschland Fabian Hambüchen | 2020: JapanJapan Daiki Hashimoto | 2024: JapanJapan Shinnosuke Oka

Liste der Olympiasieger im Turnen

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