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ICE Futures

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ICE Futures

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | IntercontinentalExchange logo.svg
Rechtsform Tochtergesellschaft der
Intercontinental Exchange
Gründung 1980
Sitz London, Vereinigtes Königreich
Leitung Jeffrey C. Sprecher (CEO)
Mitarbeiterzahl 78 (2004)
Branche Börsen
Website www.theice.com

Die ICE Futures (früher „International Petroleum Exchange“, IPE) mit Sitz in London ist die größte Terminbörse für Optionen und Futures auf Erdöl, Erdgas und elektrische Energie in Europa. Die Börse ist elektronische Handelsplattform für die in Europa führende Ölsorte Brent.<ref></ref> Letztere ist ein Referenzöl im globalen Commodities-Handel mit Erdöl, neben West Texas Intermediate (WTI) u. a.

ICE Futures ist Mitglied in der Federation of European Securities Exchanges (FESE).<ref>About us. In: Fese. Abgerufen am 2. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte

Der Handel mit Rohöl hat seine Ursprünge in den USA. Im Jahr 1895 führte die Seep Purchasing Agency von Oil City im Namen der Standard Oil einen „Posted Price“ für Rohöl ein, eine Art administrierter Preis.<ref></ref> Dieser Referenzpreis wurde bis in die 1970er Jahre von den sieben größten Ölkonzernen, auch bekannt als die „Seven Sisters“, festgelegt.

In den 1970er Jahren gab es zahlreiche Probleme im Zusammenhang mit dem Handel von Röhöl und Erdgas, die durch enorme Preisschwankungen auf dem Energiemarkt entstanden, vgl. die Ölkrisen. Um die Preise besser prognostizierbar zu machen, wurde 1980 die IPE gegründet. Die Gründung der „International Petroleum Exchange“ (IPE) als Non-Profit-Organisation erfolgt durch 28 Unternehmen, um eine Plattform für den Handel mit Energieträgern zu schaffen.

Dabei handelte es sich um eine Umverteilung der Risiken von den Anbietern zu den Unternehmen, die diese Dienstleistungen nachfragen. Die Börse kontrolliert darüber hinaus die abgeschlossenen Verträge auf ihre Einhaltung.

Im April 2000 erhielt die IPE eine Holdingstruktur. Ziel war eine Unabhängigkeit des neuen Unternehmens von den Anbietern. So sollte ein Eingreifen der IPE zu Gunsten der teilhabenden Firmen ausgeschlossen werden.

Am 18. Juni 2001 ging die IPE Holdings Plc in den Besitz der Intercontinental Exchange (ICE) über, einer US-amerikanischen Börse, die hauptsächlich den Handel von elektrischer Energie, Erdöl, Erdgas und Emissionen von Schwefeloxiden (SOx) und Stickoxiden (NOx) betreibt.

Am 7. April 2005 erfolgte eine Verlegung aller Warentermingeschäfte auf eine elektronische Handelsplattform.

Die Umbenennung der „International Petroleum Exchange“ in „ICE Futures“ trat am 26. Oktober 2005 in Kraft.<ref>Intercontinental Exchange: IPE Name Change (PDF; 170 kB), vom 26. Oktober 2005</ref>

Im April 2010 erwarb die ICE die Climate Exchange plc und mit ihr unter anderem die European Climate Exchange, die größte Terminbörse für den Emissionsrechtehandel.<ref>ICE cuts staff at Chicago Climate Exchange: sources, Reuters, 11. August 2010</ref>

Siehe auch

  • Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) – Die 1960 gegründete OPEC prägt die Preisbildung für ihre Mitglieder, doch der weltweite Ölmarkt wird zusätzlich stark von Nicht-OPEC-Förderländern und modernen Finanzinstrumenten und Börsen wie ICE bestimmt.

Weblinks

  • Website ICE. Abgerufen am 30. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Einzelnachweise

<references />