Jacquinia
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| Datei:Jacquinia aurantiaca 01.jpg
Jacquinia aurantiaca | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
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| L. |
Die Jacquinia sind eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie der Theophrastoideae.
Beschreibung
Jacquinia-Arten sind reich verzweigte, halbimmergrüne bis immergrüne Sträucher oder kleine Bäume. Die kurz gestielten, meist kahlen Laubblätter sind ganzrandig, scheinwirtelig bis wechselständig angeordnet und an der Spitze mit einem kurzen Stachel besetzt.
Der end- oder achselständige traubige Blütenstand enthält wenig bis viele Blüten. Die duftenden, gestielten Blüten sind fünfzählig und zwittrig mit doppelter Blütenhülle. Die beständigen Kelchblätter sind frei oder fast frei. Die teils drüsige Krone ist glocken- bis urnenförmig, orange, weiß oder gelb. Die Anhängsel (Staminodien) der Krone sind abgeflacht und kronblattähnlich. Die abgeflachten und oft drüsigen Staubfäden, der kurzen Staubblätter, sind am Ansatz vereint und die Staubbeutel stumpf-dreieckig. Der Fruchtknoten ist oberständig mit kurzem Griffel und kleiner, kopfiger Narbe.
Die meist mehrsamige Frucht, eine Beere, ist annähernd rund oder länglich bis verkehrt-eiförmig, das dünne Perikarp ist ledrig bis krustig.
Verbreitung
Die Gattung Jacquinia ist beheimatet auf den Westindischen Inseln sowie von Mexiko bis ins nördliche Südamerika.
Systematik
Die Gattung Jacquinia wurde 1759 erstbeschrieben<ref>Carl Gustaf Sandmark: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Flora Jamaicensis ( des Vorlage:IconExternal vom 10. Januar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 2,8 MB). Uppsala 1759, S. 27 (Dissertation unter Carl von Linné)</ref> und ist nach dem österreichischen Botaniker und Chemiker Nikolaus Joseph von Jacquin benannt<ref>Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Birkhäuser, Basel/Boston/Berlin 1996, ISBN 3-7643-2390-6 (Nachdruck ISBN 3-937872-16-7). </ref>.
Sie enthält etwa 32 Arten, darunter:
- Jacquinia aculeata <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Mez: Sie kommt in Kuba und auf Hispaniola vor.<ref name="GRIN" />
- Jacquinia arborea <templatestyles src="Person/styles.css" />Vahl: Sie kommt auf Inseln in der Karibik, in Mexiko, Honduras und Venezuela vor.<ref name="GRIN" />
- Jacquinia armillaris <templatestyles src="Person/styles.css" />Jacq.: Sie kommt in Brasilien, Kolumbien, Venezuela und auf Inseln in der Karibik vor.<ref name="GRIN" />
- Jacquinia aurantiaca <templatestyles src="Person/styles.css" />W.T. Aiton: Sie kommt von Mexiko bis Honduras und Panama vor.<ref name="GRIN" /> Sie wird von manchen Autoren auch als Bonellia macrocarpa <templatestyles src="Person/styles.css" />(Cav.) B. Ståhl & Källersjö zu Bonellia gestellt.<ref name="GRIN" />
- Jacquinia berteroi <templatestyles src="Person/styles.css" />Spreng.: Sie kommt auf den Bahamas, in Kuba, Hispaniola, Puerto Rico, auf den Cayman Islands, auf den Turks- und Caicosinseln und den nördlichen Kleinen Antillen vor.<ref name="POWO" />
- Jacquinia keyensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Mez: Sie kommt im südlichen Florida, auf Kuba, Haiti, Jamaika, auf den Bahamas und auf den Cayman Islands vor.<ref name="GRIN" />
- Jacquinia nervosa <templatestyles src="Person/styles.css" />C.Presl: Sie kommt von Mexiko bis Costa Rica vor.<ref name="POWO" /> Sie wird von manchen Autoren als Bonellia nervosa <templatestyles src="Person/styles.css" />(C.Presl) B.Ståhl & Källersjö in die Gattung Bonellia gestellt.<ref name="POWO" />
- Jacquinia panamensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Lundell: Sie kommt in Panama vor.<ref name="POWO" /> Sie wird auch als Bonellia macrocarpa subsp. panamensis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Lundell) B. Ståhl & Källersjö zur Gattung Bonellia gestellt.
Nachweise
- Bertil Ståhl: Theophrastaceae. In:
- Charles Sprague Sargent: The Silva of North America. Volume V, Houghton, Mifflin, 1893, S. 155–158, Tab. CCXLII, online auf biodiversitylibrary.org.
Einzelnachweise
Die Informationen dieses Artikels entstammen zum größten Teil den unter Nachweise angegebenen Quellen, darüber hinaus werden folgende Quellen zitiert: <references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> <ref name="POWO">Datenblatt Jacquinia bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.</ref> </references>
Weblinks
- Jacquinia bei NYBG.