Moieciu
| Moieciu Moesch Moécs | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Romania.svg Rumänien | |||||
| Historische Region: | Siebenbürgen | |||||
| Kreis: | Brașov | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(4556) 45° 30′ N, 25° 20′ O
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| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||||
| Höhe: | 794 m | |||||
| Fläche: | 94,91 km² | |||||
| Einwohner: | 4.556 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 48 Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 507130 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 68 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | BV | |||||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 28. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) | ||||||
| Gemeindeart: | Gemeinde | |||||
| Gliederung: | Cheia, Drumul Carului, Măgura, Moieciu de Jos, Moieciu de Sus, Peștera | |||||
| Bürgermeister : | Nicolae-Marius Olteanu (PNL) | |||||
| Postanschrift: | Str. Principală, nr. 330A loc. Moieciu, jud. Brașov, RO–507130 | |||||
| Website: | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Moieciu [<templatestyles src="IPA/styles.css" />] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine aus sechs Dörfern bestehende Gemeinde im Kreis Brașov in der Region Siebenbürgen in Rumänien. Sitz der Gemeinde ist Moieciu de Jos.
Geographische Lage
Moieciu liegt im äußersten Südosten Siebenbürgens. Westlich der Gemeinde befindet sich das Piatra-Craiului-, östlich das Bucegi-Gebirge. Moieciu de Jos liegt an der Nationalstraße DN73 zwischen Brașov (Kronstadt) und Pitești, welche hier Teil der Europastraße 574 ist. Es bestehen Busverbindungen nach Brașov. Der nächste Bahnhof befindet sich in etwa zehn Kilometer Entfernung in der Stadt Zărnești an der Bahnstrecke Brașov–Zărnești.
Wenige Kilometer nördlich liegt das bekannte Schloss Bran.
Geschichte
Moieciu de Jos wurde nach unterschiedlichen Angaben 1713<ref name="HHGS">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref> oder 1405<ref name="cmm">Website der Gemeinde Moieciu.</ref> erstmals urkundlich erwähnt. Es war ein Dorf rumänischer Bauern und Viehhirten. Nachdem Moieciu bis zum Ende des Ersten Weltkrieges zum Königreich Ungarn, zum Fürstentum Siebenbürgen bzw. zu Österreich-Ungarn gehört hatte, ist es seitdem ein Teil des Staates Rumänien.
Heute pendelt ein Teil der Bewohner zur Arbeit nach Brașov oder andere Städte der Umgebung. Eine wachsende Rolle spielt der Tourismus.
Bevölkerung
Seit den ersten Volkszählungen in Siebenbürgen ist die Gemeinde als überwiegend von Rumänen bewohnt ausgewiesen. Im Jahr 1850 wurden 3403 Einwohner, davon 3282 Rumänen, registriert. Seit dem Höhepunkt im Jahr 1977 (5763 Einwohner) nahm die Bevölkerungszahl ab. 2002 bezeichneten sich von den damals 4784 Bewohnern der Gemeinde 4780 als Rumänen, je zwei als Ungarn und Rumäniendeutsche.<ref name="VZ">Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 1. November 2008 (PDF; 513 kB; ungarisch).</ref> 2011 wurden von den 4892, 4755 Rumänen, drei Rumäniendeutsche und restliche Personen ohne Angabe zu ihrer Ethnie registriert.<ref>Volkszählung 2011 in Rumänien (MS Excel; 1,3 MB).</ref>
Im verkehrsgünstig gelegenen Dorf Moieciu de Jos selbst blieb die Einwohnerzahl in den letzten Jahrzehnten weitgehend stabil. 2002 wurden 2082 Bewohner (2080 Rumänen und 2 Ungarn) registriert.<ref name="VZ" />
Sehenswürdigkeiten
- Im Gemeindezentrum die Kirche Sfântul Nicolae, 1761 errichtet,<ref>Angaben zur Kirche in Moieciu de Jos bei biserici.org abgerufen am 5. Mai 2016 (rumänisch).</ref> steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm">Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert (PDF; 7,10 MB).</ref>
- Im eingemeindeten Dorf Cheia die Kirche Adormirea Maicii Domnului 1813 errichtet,<ref>Angaben zur Kirche in Cheia bei biserici.org abgerufen am 5. Mai 2016 (rumänisch).</ref> steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />
- Auf dem Areal des eingemeindeten Dorfes Drumul Carului, an der Europastraße 574 bei Kilometer 39,6 zwischen Brașov und Câmpulung – bei den Einheimischen La Cetate („Grădiște“) genannt – befinden sich Reste eines Römischen Militärlagers. Auch diese werden durch den Denkmalschutz bewahrt.<ref name="rokm" /> Die Holzkirche Nașterea Maicii Domnului nach 1990 errichtet.<ref>Angaben zur Holzkirche in Drumul Carului bei biserici.org abgerufen am 5. Mai 2016 (rumänisch).</ref>
- Moieciu ist auch Ausgangspunkt für Wanderungen in das Piatra Craiului- und das Bucegi-Gebirge, sowie zum Aussichtsplateau Amfiteatrul Transilvania, von wo aus beide Gebirgszüge zu sehen sind. Das Gemeindegebiet liegt innerhalb der Nationalparkgrenzen beider Gebirge.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Apața | Augustin | Beclean | Bod | Bran | Budila | Bunești | Cața | Cincu | Comăna | Cristian | Crizbav | Drăguș | Dumbrăvița | Feldioara | Fundata | Hălchiu | Hărman | Hârseni | Hoghiz | Holbav | Homorod | Jibert | Lisa | Măieruș | Mândra | Moieciu | Ormeniș | Părău | Poiana Mărului | Prejmer | Racoș | Recea | Sâmbăta de Sus | Sânpetru | Șercaia | Șinca | Șinca Nouă | Șoarș | Tărlungeni | Teliu | Ticușu | Ucea | Ungra | Vama Buzăului | Viștea | Voila | Vulcan