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Peștera (Brașov)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Peștera
Pestera
Datei:Führt kein Wappen.svg
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Brașov
Gemeinde: Moieciu
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(365) 45° 30′ N, 25° 17′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(365) 45° 30′ 24″ N, 25° 16′ 35″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 1130 m
Einwohner: 365 (1. Dezember 2021<ref>Volkszählung in Rumänien 2021 bei citypopulation.de, abgerufen am 12. September 2023.</ref>)
Postleitzahl: 507136
Telefonvorwahl: (+40) 02 68
Kfz-Kennzeichen: BV
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Dorf

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Peștera ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), deutsche Bedeutung etwa „Höhle“) ist ein Dorf im Kreis Brașov in Rumänien. Es ist Teil der Gemeinde Moieciu.

Lage

Peștera liegt im äußersten Südosten Siebenbürgens. Es befindet sich an der Ostseite des Piatra Craiului-Gebirges, etwa sieben Kilometer südwestlich des Schlosses Bran (Törzburg).

Geschichte

Datei:Josephinische Landaufnahme pg273.jpg
Josephinische Landaufnahme, 17691773

Die Region oberhalb der Törzburg und unterhalb des Törzburger Passes – eines wichtigen Karpatenübergangs – wurde vermutlich etwa am Ende des 17. Jahrhunderts besiedelt.<ref>Bogdan-Florin Popovici: Problema demografică în regiunea Branului de Sus. In: Studii și Materiale de Istorie Medie (SMIM). Bd. 25, 2007, ISSN 1222-4766, S. 171–182.</ref> Der Ort Peștera wurde im Jahr 1729 erstmals urkundlich erwähnt.<ref name="rhbsb">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref> Er war ein Dorf rumänischer Bauern und Viehhirten.

Nachdem Peștera bis zum Ende des Ersten Weltkrieges zum Königreich Ungarn, zum Fürstentum Siebenbürgen bzw. zu Österreich-Ungarn gehört hatte, ist es seitdem ein Teil des Staates Rumänien.

Bevölkerung

Seit den ersten Erfassungen ist der Ort als überwiegend von Rumänen bewohnt ausgewiesen. Im Jahr 1850 wurden 503 Einwohner – sämtlich Rumänen – registriert. Seit dem Höhepunkt im Jahr 1941 (1115 Personen) nahm die Bevölkerungszahl ab. 2002 wurden noch 564 Bewohner gezählt.<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 1. November 2008 (PDF; 512 kB; ungarisch).</ref>

Verkehr

Peștera liegt einige Kilometer abseits der Passstraße zwischen Brașov und Pitești, die der Europastraße 574 entspricht und von der im Gemeindesitz Moieciu (de Jos) eine Fahrstraße nach Peștera abzweigt. In Moieciu de Jos bestehen Busverbindungen nach Brașov. Der Ort selbst hat keinen Anschluss an das Netz öffentlicher Verkehrsmittel. Der nächste Bahnhof befindet sich in etwa sieben Kilometer Entfernung an der Bahnstrecke Brașov–Zărnești in Zărnești.

Sehenswürdigkeiten

Peștera ist Ausgangspunkt für Wanderungen in das Piatra Craiului-Gebirge. Im Ort gibt es mehrere Übernachtungsmöglichkeiten. Unweit des Dorfes liegt die Höhle Peștera Liliecilor.

Weblinks

Commons: Peștera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />