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Tri-tert-butylazet

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Strukturformel von Tri-tert-butylazet
Allgemeines
Name Tri-tert-butylazet
Andere Namen

2,3,4-Tri-tert-butylazet

Summenformel C15H27N
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
PubChem 13661469
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 221,38 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

37 °C<ref>U. J. Vogelbacher, M. Regitz, R. Mynott in: Angew. Chem. 1986, 98, 9, 835–836.</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Tri-tert-butylazet ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Azete. Es handelt sich um eine ungesättigte heterocyclische Verbindung, die einen viergliedrigen stickstoffhaltigen Ring als Strukturelement besitzt, an welchem drei tert-Butylreste gebunden sind.

Herstellung

Tri-tert-butylazet kann durch eine Ringerweiterung aus Tri-tert-butylcyclopropylenazid erhalten werden. Diese Reaktion läuft bei erhöhter Temperatur unter Abspaltung von molekularem Stickstoff ab.<ref>G. Maier, D. Born, I. Bauer, R. Wolf, R. Boese, D. Cremer in: Chem. Ber. 1994, 127, 1, 173–190.</ref>

Bildung von Tri-tert-butylazet aus Tri-tert-butylcyclopropylenazid
Bildung von Tri-tert-butylazet aus Tri-tert-butylcyclopropylenazid

Reaktionen

Tri-tert-butylazet geht [2+2]-Cycloadditionen mit Alkinen ein.<ref>G. Maas, M. Regitz, R. Rahm, J. Schneider, P. J. Stang, C. M. Crittell in: J. Chem. Soc. Chem. Commun. 1990, 20, 1456–1457.</ref>

Carbonsäuren können an die C=N-Doppelbindung addieren.<ref name="angew">U. J. Vogelbacher, M. Ledermann, T. Schach, G. Michels, U. Hees, M. Regitz in: Angew. Chem. 1988, 100, 2, 304–306.</ref>

Mit Dienen die keine sterisch anspruchsvollen Reste tragen, geht es Diels-Alder-Reaktionen ein.<ref name="angew" /> Hierbei fungiert es als Dienophil.

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references />