Zum Inhalt springen

Corroios

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. April 2026 um 10:06 Uhr durch imported>Graph Pixel (Tippfehler korrigiert. Wikilink erweitert.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Corroios
Wappen Karte
Datei:SXL-corroios.png
Basisdaten
Staat: PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal
Region: Lisboa
Unterregion: Metropolregion Lissabon
Distrikt: Setúbal
Concelho: Seixal
Koordinaten: 38° 39′ N, 9° 9′ WKoordinaten: 38° 39′ N, 9° 9′ W
 {{#coordinates:38,641666666667|−9,15|primary
dim= globe= name= region=PT-15 type=city
  }}
Einwohner: 47.661 (Stand: 30. Juni 2011)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 151005">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref>
Fläche: 17,11 km² (Stand: 1. Januar 2010)<ref name="Fläche">Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu</ref>
Bevölkerungsdichte: 2786 Einwohner pro km²
Postleitzahl: 2855
Politik
Bürgermeister: Eduardo Manuel Brito Rosa (CDU)
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Corroios
Largo do Mercado
2855-100 Corroios
Website: www.jf-corroios.pt

Corroios ist eine Kleinstadt in Portugal. Sie liegt an der Margem Sul do Tejo, dem Lissabon gegenüberliegenden, südlichen Ufer der Mündung des Tejo.

Geschichte

Nuno Álvares Pereira erhielt das Gebiet 1385 und ließ hier 1403 u. a. eine Gezeitenmühle errichten. Fischer hatten sich hier bereits angesiedelt. Im 14. Jahrhundert wurde Corroios eine eigene Gemeinde. Nach der Liberalen Revolution 1822 und dem folgenden Miguelistenkrieg wurde 1836 der Kreis von Seixal geschaffen, und Corroios wurde der Gemeinde Amora angegliedert. Erst 1976 wurde es wieder eine eigene Gemeinde. 1993 wurde Corroios zur Kleinstadt (Vila) erhoben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichtsseite der Gemeinde (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. Januar 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jf-corroios.pt, abgerufen am 16. März 2013</ref>

Datei:2003.10.28. Portugal. Corroios. Moinho de Maré.JPG
Moinho de Maré de Corroios

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist das 1403 erbaute Moinho de Maré de Corroios, eine Gezeitenmühle, die während des Erdbebens von Lissabon 1755 stark zerstört, aber 1980 wieder aufgebaut wurde.

Mit der Quinta do Rouxinol ist die Ausgrabung eines römischen Töpferofens zu sehen.

Wesentliche Teile der ehemaligen Sprengstoff-Fabrik Fábrica de Pólvora de Vale de Milhaços gehören heute zum Ökomuseum Seixal und können besichtigt werden.

Seit 1996 findet alljährlich mit dem Festival de Música Moderna de Corroios ein Wettbewerb und Festival für junge Rockbands statt.

Verwaltung

Corroios ist Sitz einer gleichnamigen Gemeinde (Freguesia) im Kreis (Concelho) von Seixal, im Distrikt Setúbal. Die Gemeinde hat 47.661 Einwohner (Stand 30. Juni 2011) und umfasst eine Fläche von 17,1 km².

Folgende Ortschaften liegen in der Gemeinde Corroios:

  • Alto do Moinho
  • Corroios
  • Miratejo
  • Pinhal do Vidal
  • Santa Marta do Pinhal
  • Vale de Milhaços
Datei:Fertagus train Lisbon estacao Corroios Portugal.JPG
Nahverkehrszug der Fertagus im Bahnhof Corroios

Verkehr

Corroios liegt mit eigenem Bahnhof an der Eisenbahnstrecke Linha do Sul. Auch die Nahverkehrszüge der Fertagus halten hier. Zudem ist es Startpunkt der zwei Straßenbahnlinien der Metro Sul do Tejo.

Der Ort liegt an der, hier zur mehrspurigen Schnellstraße ausgebauten Nationalstraße N10, die hier parallel zur Autobahn A2 verläuft, deren nächstgelegene Auffahrt Almada ist.

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende