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Michael Henderson

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Datei:Michael-Henderson.jpg
Michael Henderson, 2008

Michael Henderson (* 7. Juli 1951 in Yazoo City, Mississippi; † 19. Juli 2022 in Atlanta, Georgia<ref name="obit">Nachruf. soultracks.com, 19. Juli 2022, abgerufen am 20. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein US-amerikanischer Bassist und Sänger. Er wurde zunächst durch seine Zusammenarbeit mit Miles Davis bekannt.

Biografie

Henderson war Autodidakt und orientierte sein Spiel an James Jamerson.<ref name="MR">Michael Rüsenberg: Michael Henderson, 1951-2022. jazzcity.de, 23. Juli 2022, abgerufen am 23. Juli 2022.</ref> Er war in den späten 1960er Jahren beim Label Motown als Bassist tätig. 1970 wurde er – angeblich mit den Worten „I’ll take your fucking bass player!“ – von Miles Davis abgeworben, nachdem ihm Henderson bei einem Konzert von Stevie Wonder aufgefallen war.<ref name="MR" /> Die erste Aufzeichnung mit Henderson als Davis’ Bassist datiert aus demselben Jahr,<ref>Der Konzertmitschnitt aus dem Fillmore West wurde allerdings erst 1977 auf dem Album Black Beauty: Miles Davis at Fillmore West veröffentlicht</ref> in dem er mit ihm auch erstmals auf Europatournee war.<ref name="MR" />

Henderson stellte das Fundament in Davis’ elektrischer Soundphase von Mitte 1970 bis etwa 1976. Er spielte einfache, „furztrockene“ Funk-Lines mit Wah-Wah-Effekten und Ähnlichem.<ref name="MR" /> Damit prägte er stark den Gruppenklang von Alben wie A Tribute to Jack Johnson (1971), On the Corner (1972), Get Up with It, Dark Magus (beide 1974) und Pangaea (1975). Als Instrumente verwendete er Fender Precision und Fender Jazz.

Henderson spielte auch mit Marvin Gaye, Aretha Franklin, Stevie Wonder, Norman Connors, The Dramatics und Dr. John. Neben Bob Babbitt und James Jamerson wird er zu den drei bedeutendsten Motown-Bassisten gezählt.

Nach 1975 spielte er einige Platten unter eigenem Namen ein, auf denen er auch sang. Mit Take Me I’m Yours (1978), Wide Receiver (1980) und Can’t We Fall in Love Again (1981, ein Duett mit Phyllis Hyman) gelangen ihm drei Top-10-Hits in den amerikanischen R&B-Charts.

Diskografie

Alben

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Kompilationen

  • 1982: Mastermind
  • 1990: The Best of Michael Henderson (Sequel)
  • 2003: The Best of Michael Henderson (Electrocord; VÖ: 6. April)
  • 2007: The Essential, Vol. 1 (VÖ: Januar)
  • 2007: The Essential, Vol. 2 (VÖ: Januar)
  • 2014: Take Me I’m Yours: The Essential Selection (VÖ: 22. Juli)

Singles

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Weitere Singles

  • 1976: Time
  • 1976: You Are My Starship (Norman Connors feat. Michael Henderson; VÖ: August)
  • 1983: Thin Walls (VÖ: Juli)
  • 1986: ’Til You Love Somebody (VÖ: August)

Weblinks

Commons: Michael Henderson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

<references />

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