Zum Inhalt springen

Maurice Caullery

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. März 2026 um 18:53 Uhr durch imported>Pyb en résidence (photo).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Portrait de Maurice Caullery.jpg
Maurice Caullery

Maurice Caullery, genauer Maurice Jules Gaston Corneille Caullery (* 5. September 1868 in Bergues, Frankreich; † 15. Juli 1958 in Paris) war ein französischer Biologe, vor allem Zoologe. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „<templatestyles src="Person/styles.css" />Caullery“.

Leben und Wirken

Caullery lehrte 1900 an der Universität Marseille, 1903 an der Universität Paris. Er folgte Alfred Giard als Direktor der zoologischen Station in Wimereux 1909 nach.

Caullery wurde bekannt für seine Forschungen an parasitischen Protozoen und Meereswirbeltieren. Er erforschte, wie sich die Morphologie, Reproduktion und Ökologie von Manteltieren (Tunicata, Urochordata) und Ringelwürmern (Annelida) auf ihre Evolution auswirkte. Er beschrieb den Meereswurm Siboglinum weberi, der später die Basis für die Aufstellung der Tierordnung der Bartwürmer (Pogonophora) bildete.

Ehrungen

1919 wurde er als assoziiertes Mitglied in die Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique aufgenommen.<ref>Académicien décédé: Maurice Jules Gaston Corneille Caullery. Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique, abgerufen am 23. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1920 wurde Caullery in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. 1928 wurde er Mitglied der Académie des sciences. 1930 wurde er als Ehrenmitglied (Honorary Fellow) in die Royal Society of Edinburgh aufgenommen.<ref>Fellows Directory. Biographical Index: Former RSE Fellows 1783–2002. Royal Society of Edinburgh, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. September 2020; abgerufen am 16. Oktober 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rse.org.uk</ref> 1947 wurde ihm die Linné-Medaille der Linnean Society of London verliehen. 1948 wurde er als Foreign Member in die Royal Society gewählt.

Werke

  • Le Parasitime et la symbiose. 1922.
  • Le probléme de l'évolution. 1931.
  • Organisme et sexualité. 1942.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein