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Westerbrak

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Westerbrak
Gemeinde Kirchbrak
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(117)&title=Westerbrak 51° 58′ N, 9° 34′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(117) 51° 58′ 8″ N, 9° 33′ 43″ O
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Fläche: 4,24 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Westerbrak</ref>
Einwohner: 117<ref name="geo" />
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 37619
Vorwahl: 05533
Lage von Westerbrak in Niedersachsen

Westerbrak ist ein Ortsteil der Gemeinde Kirchbrak im Landkreis Holzminden in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1973 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Das kleine Dorf Westerbrak liegt im Tal der Lenne am Nordosthang des Vogler. Das Ortsbild wird dominiert vom Rittergut Westerbrak und seinem Gutspark.<ref>Informationen zum Rittergut Westerbrak</ref>

Geschichte

Westerbrak wurde urkundlich erstmals 1033 erwähnt. Im 17. Jahrhundert entstand am Südrand des Dorfs das Rittergut Westerbrak. Der Ort gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Wickensen im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel.<ref name="hassel">Georg Hassel und Karl Bege: Geographisch-statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg. Band 2. Friedrich Bernhard Culemann, Braunschweig 1803, S. 295 ff. (tu-braunschweig.de [PDF]).</ref> Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Eschershausen des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Seit 1814 gehörte Westerbrak zum Amt Eschershausen des Herzogtums Braunschweig und seit 1833 zum braunschweigischen Kreis Holzminden.<ref name="ventu">Karl Venturini: Das Herzogthum Braunschweig in seiner vormaligen und gegenwärtigen Beschaffenheit. Fleckeisen, Helmstedt 1847, S. 315 ff. (google.de).</ref> Dieser wechselte 1941 nach Preußen und gehört seit 1946 zu Niedersachsen. Am 1. Januar 1973 wurde Westerbrak im Rahmen der niedersächsischen Gebietsreform Teil der Gemeinde Kirchbrak.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1793 072 <ref name="hassel"/>
1812 122 <ref>Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).</ref>
1845 160 <ref name="ventu"/>
1910 162 <ref>Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. November 2025.</ref>
1939 176 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1950 319 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1961 260 <ref name="isys" />
1970 215 <ref name="isys" />
Datei:Kirchbrak Westerbrak Nr15 Forsthaus.jpg
Altes Forsthaus Westerbrak

Bau- und Naturdenkmale

Das gesamte Rittergut, Teile des Friedhofs, das alte Gutsforsthaus sowie ein roter Ziegelbau stehen in Westerbrak unter Denkmalschutz. Eine Linde im Innenhof des Gutshofes ist ein Naturdenkmal.

Infrastruktur

Westerbrak hat eine Ortsfeuerwehr.<ref>Ortsfeuerwehr Westerbrak</ref>

Wirtschaft

In Westerbrak ist der Verlag Deutsches Adelsblatt ansässig, der das Deutsche Adelsblatt herausgibt.

Verkehr

Die nördlich am Dorf vorbeilaufende stillgelegte Bahnstrecke Vorwohle–Emmerthal hatte einen Haltepunkt in Westerbrak. Die Strecke wird in diesem Bereich noch von einer Draisinenbahn genutzt.

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Kirchbrak Vorlage:Hinweisbaustein