Hochneukirchen
| Hochneukirchen (Marktort) Ortschaft | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Wiener Neustadt (WB), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Wiener Neustadt | |||||
| Pol. Gemeinde | Hochneukirchen-Gschaidt (KG Hochneukirchen) | |||||
| Koordinaten | 47° 27′ 27″ N, 16° 12′ 1″ O
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dim=1000 | globe= | name=Hochneukirchen | region=AT-3 | type=city
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| Höhe | 769 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 06589 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Hochneukirchen ist eine Ortschaft der Marktgemeinde Hochneukirchen-Gschaidt im Bezirk Wiener Neustadt im niederösterreichischen Industrieviertel mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>
Geografie
Der an der Landesstraße L146 gelegene Ort, in dem die L4108 abzweigt, befindet sich auf einem westlichen Ausläufer des Hutwischs. Im Norden entwässert der Hochneukirchenbach über den Schäffernbach in die Pinka und im Süden fließen mehrere Zubrunger über den Tauchenbach ab. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Zahlreiche Funde deuten auf eine frühe Besiedelung des Gebietes hin: Auf der Züggenhöh fand man steinzeitliche Steinhämmer und bei Harmannsdorf fand man eine Lappenaxt sowie eine Bronzenadel aus der Bronzezeit. Weiters befinden sich in Offenegg, Züggen und Züggenhöhe einige Hügelgräber aus keltisch-römischer Zeit.
Nach der Rodung der Waldmark war Hochneukirchen der erste Ort, der sich hier entwickelte. In einer in Bernstein am 27. Jänner 1295 ausgestellten Urkunde wird bereits ein Hochniuchkirche erwähnt. Der Ortsname weist auf eine auf einer Anhöhe neu errichtete Kirche hin, die dem hl. Bartholomäus geweihte Kirche, die heute mitten im Ort liegt.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 30 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Krumbach besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Bis zur Gründung der eigenständigen Gemeinde Hochneukirchen im Jahr 1854 gehörte das Amt Hochneukirchen zur Herrschaft Krumbach. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Hochneukirchen ein Gendarmerieposten zur Eindämmung des Schmugglerwesens eingerichtet. Das Postamt wurde 1895 eröffnet, die Telegrafenleitung 1909 in den Ort verlegt und 1922 für das Telefon umgebaut. Bereits 1882 wurde eine erste Aussichtswarte auf dem Hutwisch errichtet, die 1930 als Kernstockwarte neu aufgebaut in den 1970ern durch die heutige Kernstockwarte ersetzt wurde.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Hochneukirchen ein Arzt, ein Bäcker, ein Fleischer, vier Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, zwei Marktfahrer, zwei Schmiede, zwei Schneiderinnen, drei Schuster, ein Tischler, ein Wagner, ein Weber und mehrere Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 289</ref>
Persönlichkeiten
- Wilhelm Beiglböck (1905–1963), Internist, wurde im Nürnberger Ärzteprozess verurteilt
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Weiskern
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Weblinks
- Hochneukirchen in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Hochneukirchen-Gschaidt Vorlage:Hinweisbaustein