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HeiterBlick

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HeiterBlick GmbH

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Rechtsform GmbH
Gründung 2004 als LEOLINER Fahrzeug-Bau Leipzig GmbH
2007 als HeiterBlick GmbH
Sitz Leipzig, Deutschland
Leitung Samuel Kermelk, Bernd Flaskamp (Geschäftsführung)
Mitarbeiterzahl 121 (2021)<ref name="Jahresabschluss">HeiterBlick GmbH Leipzig: Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021, veröffentlicht am 16. Mai 2023</ref>
Umsatz 24,5 Mio. Euro (2021)<ref name="Jahresabschluss" />
Branche Schienenfahrzeugbau
Website www.heiterblick.de

Die HeiterBlick GmbH produziert in Leipzig Straßenbahn- und Stadtbahn-Fahrzeuge mit Drehgestelltechnik und leistet Umbaudienstleistungen und die Komponentenfertigung (z. B. Fahrwerksbau) für Schienenfahrzeuge.

Geschichte

Im Februar 2003 entschieden die Leipziger Verkehrsbetriebe GmbH (LVB), hausintern zwei Prototypen eines kostengünstigen Straßenbahn-Triebwagens zu bauen. Nach der Erprobung der Leoliner genannten Triebwagen durch den Bereich Sonderfahrzeugbau der ehemaligen Leipziger Fahrzeugservice-Betriebe GmbH (LFB), heute IFTEC GmbH & Co. KG, bestellten die LVB 30 weitere Triebwagen, außerdem die Halberstädter Verkehrs-GmbH (HVG) fünf angepasste Triebwagen. Für deren Bau wurde am 6. Juli 2004 eigens das Unternehmen LEOLINER Fahrzeug-Bau Leipzig GmbH (FBL) als 100-prozentiges Tochterunternehmen der Leipziger Verkehrsbetriebe GmbH gegründet. Siemens, die zu 50 % an den LFB beteiligt ist, lehnte eine Beteiligung an der FBL ab – unter anderem bedingt durch eigene Probleme mit der Combino-Baureihe und weil die Produktionsverlagerung nach Prag-Zličín zu Siemens kolejová vozidla s.r.o. (ehemals ČKD Tatra) von den LVB abgelehnt wurde. Am 1. Januar 2006 wurden 51 % der FBL-Anteile an die damalige KIROW Leipzig KE Kranbau Eberswalde AG (heute Techne Kirow GmbH) verkauft. Am 23. Dezember 2010 wurde die Privatisierung abgeschlossen, indem Kirow sämtliche Anteile an der Gesellschaft übernahm.<ref>LVZ-online am 23. Dezember 2010: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Privatisierung beendet (Memento vom 26. Dezember 2010 im Internet Archive)</ref>

Im April 2025 stellte das Unternehmen einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, dem das Amtsgericht Leipzig stattgab. HeiterBlick nannte die Auswirkungen der COVID-Maßnahmen sowie des Russischen Überfalls auf die Ukraine seit 2022 auf die Erfüllung teils zuvor abgeschlossener Verträge als Gründe für die mangelnde Liquidität. Es wurde angekündigt, dass die Aufträge während des Verfahrens unverändert weiter abgewickelt würden.<ref>Jens Bernhardt: Insolvenzverfahren bei der HeiterBlick GmbH: Wie geht es weiter? In: Urban Transport Magazine. 8. April 2025, abgerufen am 9. April 2025.</ref> Anfang Juli 2025 eröffnete das Amtsgericht Leipzig schließlich das reguläre Insolvenzverfahren.<ref>Florian Reinke, Lucas Grothe: Krise bei Leipziger Straßenbahnhersteller Heiterblick - Insolvenzverfahren in entscheidender Phase. In: Leipziger Volkszeitung. 2. Juli 2025, abgerufen am 2. Juli 2025.</ref>

Als Folge der Insolvenz traten im vierten Quartal 2025 zwei Kunden (Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau und Görlitzer Verkehrsbetriebe) von Verträgen zur Lieferung von Straßenbahnfahrzeugen zurück. Anfang Dezember 2025 wurde bekannt, dass der polnische Schienenfahrzeughersteller PESA an einem Einstieg als Investor interessiert sei. Beide Unternehmen bestätigten im Januar 2026 den Abschluss einer Investorenvereinbarung und kündigten den Abschluss der Transaktion, also die Übernahme aller HeiterBlick-Anteile durch Pesa, noch für das erste Quartal 2026 an.<ref>Polnischer Investor rettet Heiterblick und sichert 250 Jobs. 9. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026.</ref>

Betriebsstätten und Name

Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:GTZ8B Herstellerlogos.JPG
Logo von Heiterblick im Inneren eines GTZ8-B

Die Produktionsstätten der HeiterBlick GmbH befinden sich auf dem KIROW-Gelände im Leipziger Ortsteil Neulindenau unweit der Leipziger Baumwollspinnerei. Die Abnahme der Straßenbahnwagen und einige Zwischenschritte der Endausrüstung der Leoliner-Fahrzeuge fanden im ehemaligen LVB-Straßenbahnhof Leutzsch statt.

Zum 1. Oktober 2007 wurde die FBL in HeiterBlick GmbH umbenannt, um sich neu am Markt zu positionieren. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 7. November 2007. Der Name HeiterBlick steht dabei für die Herkunft der Gesellschaft: Im Sommer 1926 wurde im Leipziger Stadtteil Heiterblick auf dem Gelände einer ehemaligen Flugzeugwerft die Straßenbahn-Hauptwerkstatt der Leipziger Verkehrsbetriebe eröffnet, damals die größte Werkstatt für Reparatur und Wartung von Straßenbahn-Fahrzeugen in Europa. Bereits in den 1950er Jahren baute man in der Hauptwerkstatt Heiterblick Straßenbahnwagen. Bis heute werden durch die dort ansässige IFTEC GmbH & Co. KG auf dem Gelände in Heiterblick Hauptuntersuchungen, Generalreparaturen und Unfallinstandsetzungen an Straßenbahnwagen durchgeführt.

Datei:Leoliner 1 LVB.jpg
Leoliner-Prototypen LVB 1301 und 1302 in Doppeltraktion
Datei:Leipzig Leoliner Riesaer Strasse.jpg
Doppeltraktion aus Leoliner Serienwagen in Leipzig

Fahrzeuge

Folgende Fahrzeuge und Fahrwerke wurden bisher hergestellt bzw. entwickelt:

Fahrwerke

Für die Pöstlingbergbahn Linz (Österreich) erfolgte 2009/2010 die umfangreiche Modernisierung von drei historischen Fahrzeugen gemeinsam im Konsortium mit Vossloh-Kiepe Austria (VKA) und der Raility AG Biel-Bienne (Schweiz), einer 50-prozentigen Tochter der HeiterBlick GmbH. Hier lieferte HeiterBlick die neuen Fahrwerke und übernahm die Elektromontage sowie große Teile des Innenausbaus.<ref>Robert Schrempf: Pöstlingbergbahn-Album, Der Pöstlingbergbahn Fuhrpark ab 2009</ref>

Als Subunternehmer der Inekon Trams a. s. (Tschechien) fertigte HeiterBlick 36 Triebdrehgestelle in der Spurweite von 1009 Millimetern für einen Modernisierungsauftrag in Sofia (Bulgarien).

Straßenbahnen und Stadtbahnen

Plattform Modell Stadt Anzahl Baujahre Bauart Länge Breite
Leoliner<ref>HeiterBlick GmbH (Hrsg.): LeoLiner. 2011, S. 4.</ref> Leipzig 50 (48 Serienwagen und 2 Prototypen) 2003–2011 22,68 m 2,30 m
Halberstadt 5 2006–2007 21,00 m 2,30 m
Vamos GTZ8-B Vamos<ref>HeiterBlick GmbH (Hrsg.): Vamos Bielefeld. 2012, S. 4.</ref> Bielefeld 16 + 24 2011–2022 HF 35 m 2,65 m
B80C (modernisiert)

B80D (neu)<ref>HeiterBlick GmbH (Hrsg.): B-Wagen neu. 2018, S. 4.</ref>

Dortmund 64 (modernisiert)

26 + 8 (Neubau)

1986–1999: B80C

2021–2026: B80D

HF 28 m (2-Teiler)

38 m (3-Teiler)

2,65 m
TW 3000<ref>HeiterBlick GmbH (Hrsg.): TW 3000. 2014, S. 4.</ref><ref>https://www.heiterblick.de/unternehmen/aktuelles/news/jubilaeumsbahn-der-153-tw-3000-fuer-die-uestra/</ref> Hannover 153 2013–2020 HF 25 m 2,65 m
GT-F<ref>HeiterBlick GmbH (Hrsg.): GT-F Niederflurbahn. 2020, S. 4.</ref> Würzburg 18 2022– NF 36 m 2,40 m

Leoliner

Datei:5 070430.jpg
Niederflur-Straßenbahnwagen des Typs „Leoliner“ in Halberstadt

Der Niederflur-Gelenktriebwagen Leoliner<ref>HeiterBlick GmbH: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />LeoLiner-Produktbroschüre (Memento vom 27. April 2011 im Internet Archive) (PDF, 554 kB), Leipzig 2011</ref> wurde bisher 55 mal gefertigt (50 Fahrzeuge für die Leipziger Verkehrsbetriebe und fünf Fahrzeuge für die Halberstädter Verkehrs-GmbH) und stellt das erste Modell der Firma HeiterBlick dar.

CityRider

Der Triebfahrzeugtyp CityRider (Weiterentwicklung des Leoliner) befand sich danach in der technischen Planungsphase. Nach der Auftragserteilung der Fahrzeuge für Bielefeld (siehe Vamos weiter unten) wurde das Vorhaben zunächst zurückgestellt.

Für die Montreux-Berner Oberland-Bahn wurde 2008/2009 der Rohbau eines Fahrzeuges gefertigt.

Vamos

Der Vamos stellte die zweite komplett eigene fertige Plattform von HeiterBlick dar. Mit dem Vamos 70 (70 % Niederfluranteil) und dem Vamos 95 (95 % Niederfluranteil) stehen zwei Niederflur-Konfigurationen dieser Plattform zur Auswahl, welche in der Vamos-70-Ausführung erstmals 2021 von den Betrieben in Görlitz (NGTG), Leipzig (NGT12+) und Zwickau (NGTZ) bestellt wurden. Der Vamos 95 hingegen schaffte es bisher noch nie über die Ausschreibungsverfahren hinaus.<ref>HeiterBlick GmbH - Straßenbahnbauunternehmen aus Leipzig. Abgerufen am 14. August 2022.</ref>

Bisher produziert wurden der Vamos Bielefeld und der Vamos Dortmund (in Produktion befindlich), bei beiden handelt es sich um Hochflurfahrzeuge.

Bielefeld
Datei:Stadtbahnzug Vamos.jpg
Erster VAMOS GTZ8-B bei moBiel in Bielefeld am 3. Juli 2011

Im Januar 2009 bestellte die moBiel GmbH (Stadtwerke Bielefeld Gruppe) 16 Fahrzeuge vom Typ GTZ8-B Vamos, die HeiterBlick gemeinsam im Konsortium mit Vossloh Kiepe herstellte. Die ursprünglich ab Januar 2011 geplante Auslieferung<ref>Vossloh Kiepe GmbH: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bielefeld: Neue Hochflur-Stadtbahnen (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. August 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vossloh-kiepe.com</ref><ref>Neue Westfälische: Oben breit, unten schmal</ref> begann im Juli 2011, der fahrplanmäßige Einsatz im Januar 2012<ref>MoBiel GmbH: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vom Rohbau bis zur ersten Fahrt (Memento vom 6. Oktober 2012 im Internet Archive)</ref>. Das Design durch das Büro Staubach<ref>Büro+Staubach: Stadtbahn Vamos Bielefeld</ref> wurde mit dem iF product design award 2012 in der Kategorie Transport Design ausgezeichnet.<ref>iF International Forum Design GmbH Preisträger Index: VAMOS HF</ref> Prägnant ist hierbei der Bauch, der die Bahn oberhalb der Bahnsteigkante um 35 cm verbreitert um mehr Platz im Innenraum zu schaffen, ohne hierfür die bauliche Infrastruktur anpassen zu müssen.

Im Dezember 2017 bestellten die Stadtwerke Bielefeld 24 weitere Vamos-Triebzüge. Sie sollen zwischen Anfang 2020 und Ende 2022 ausgeliefert werden.<ref>Pressemitteilung der Stadtwerke Bielefeld. 5. Januar 2018, abgerufen am 8. Januar 2018.</ref>

Dortmund
Datei:HeiterBlick B80D, Schulte Rödding, Dortmund-Eving, 26.04.2024.jpg
Vamos B80D an der Haltestelle Schulte Rödding (Linie U42)
Datei:Modernisierter Stadtbahnwagen B80C 348, Betriebshof Dorstfeld, Dortmund, 23.01.2026.jpg
Modernisierter B80C/8 (3-Teiler) auf dem Prüfgleis des Stadtbahnbetriebshofs in Dortmund-Dorstfeld

Für die Stadtbahn Dortmund wurden im Frühjahr 2018 neue B-Wagen des Typs B80D bestellt. Neben der Produktion von 26 Neufahrzeugen umfasst der Auftrag die umfangreiche Modernisierung der 64 Bestandsfahrzeuge des Typs B80C (gebaut 1986 bis 1999). Die modernisierten Bestandsfahrzeuge sollen optisch sowie in weiten Teilen technisch nicht von den Neufahrzeugen zu unterscheiden sein.<ref>Dortmund kauft für 200 Millionen Euro Straßenbahnen aus Leipzig. In: Leipziger Volkszeitung. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. April 2019; abgerufen am 11. September 2019.</ref> Die Arbeiten werden, wie schon für die Bielefelder Fahrzeuge, in Zusammenarbeit mit Kiepe Electric durchgeführt.

Eine Besonderheit stellt die Absenkautomatik mittels Luftfederung dar, die das Fahrzeug an den Haltestellen bei Bedarf um drei Zentimeter absenkt, um ein leichteres Aus- und Einsteigen für Mobilitätsbeeinträchtigte zu ermöglichen. Es ist das erste Mal, dass eine solche Installation bei einer Stadtbahn zum Einsatz kommt.

Die Auslieferung des ersten Fahrzeugs wurde mehrfach verschoben und erfolgte zum 1. Dezember 2022. Die Aufnahme des planmäßigen Fahrgastbetriebs war zunächst für Sommer 2023 vorgesehen<ref>Dortmunds neue Stadtbahnen sind echte Energiesparfüchse. In: DSW21. DSW21, 18. Juli 2022, abgerufen am 14. August 2022.</ref>, konnte jedoch nicht realisiert werden, da die Fahrzeuge bis dahin nicht den Anforderungen der Technischen Aufsichtsbehörde für Straßenbahnen (TAB) genügten. Die ersten sechs Fahrzeuge gingen schließlich am 23. April 2024 in den Fahrgastbetrieb.<ref>Dortmund hat neue Stadtbahnen. In: Ruhr-Nachrichten. Abgerufen am 23. April 2024.</ref>

Im Februar 2024 wurde bekannt gegeben, dass DSW21 acht zusätzliche Neufahrzeuge bestellt hat, welche ab 2025 erwartet wurden.<ref>Kiepe Electric: DSW21 bestellt zusätzliche acht Stadtbahnen von HeiterBlick. In: LOK Report. LOK Report, 14. Februar 2024, abgerufen am 14. Februar 2024.</ref> Durch die Insolvenz wurden die letzten zehn Neufahrzeuge jedoch zunächst nicht vollendet. Erst im Dezember 2025 trafen HeiterBlick, der zuständige Sachwalter und DSW21 eine neue Vereinbarung zur Fertigstellung dieser Wagen bis 2027. Die Modernisierung der B80C blieb dabei zurückgestellt.<ref>Fertigstellungs-Vereinbarung mit Heiterblick getroffen – DSW21 erhält die ausstehenden zehn neuen Stadtbahnen – Lieferung bis Ende 2027 – Neue Fahrzeuge stärken den Linienbetrieb merklich. In: Mynewsdesk. 19. Dezember 2025, abgerufen am 20. Dezember 2025.</ref>

TW 3000

Datei:Üstra TW 3018a Innotrans 2014 2.JPG
Üstra Tw 3018 für Hannover auf der Innotrans 2014 in Berlin

Im April 2011 gewann Vossloh Kiepe den Auftrag, 50 Stadtbahnwagen TW 3000 für die Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe zu liefern. HeiterBlick fertigte als Subunternehmen die Wagenkästen.<ref>HeiterBlick GmbH: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beteiligung am Bau der neuen Stadtbahnen für Hannover (Memento vom 10. Februar 2012 im Internet Archive)</ref> Das erste Fahrzeug wurde am 15. November 2013 ausgeliefert, nach anfänglichen Qualitätsmängeln konnte ab März 2015 der Einsatz im Liniendienst beginnen. Insgesamt ist die Anschaffung von 153 Fahrzeugen vereinbart.<ref>Pressemitteilung vom 1. Juni 2017 auf Pressebox.de</ref><ref>Expansionspläne beim Leipziger Straßenbahnhersteller Heiterblick. In: Leipziger Volkszeitung, 13. Mai 2019.</ref>

Dieser Fahrzeugtyp wurde speziell für die Üstra entwickelt.

GT-F

Im Dezember 2019 erhielt HeiterBlick einen Auftrag über 18 Straßenbahnen für die Straßenbahn Würzburg.<ref>Neue Straßenbahnzüge für Würzburg. In: WVV. Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH, abgerufen am 11. Dezember 2019.</ref>

Sächsische Plattform

Im Dezember 2021 erhielt das Konsortium LEIWAG, welches aus der HeiterBlick GmbH und der Kiepe Electric GmbH besteht, den Auftrag für die neuen Straßenbahnen der Städte Leipzig, Görlitz und Zwickau. Die Fahrzeuge für alle drei Städte werden in Leipzig hergestellt.<ref>Sebastiansays:: Zwickau, Görlitz und Leipzig beschaffen Straßenbahnen gemeinsam: HeiterBlick kommt beim neuen Straßenbahnprogramm zum Zug. 16. Dezember 2021, abgerufen am 9. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für die Straßenbahnbetriebe in Görlitz und Zwickau sind dreiteilige, achtachsige Niederflurtriebwagen mit einer Länge von 29,9 Metern vorgesehen, während für Leipzig eine fünfteilige, zwölfachsige Ausführung mit einer Länge von 45 Metern vorgesehen ist. Beide Ausführungen basieren auf dem Vamos 70, welcher mit diesem Auftrag erstmals in Produktion geht.

Sonstiges

Das Versuchsfahrzeug der Magnetschwebebahn Transport System Bögl wurde von HeiterBlick gebaut.<ref>Transport System Bögl – Nürnberger Eisenbahnfreunde e. V. 7. Dezember 2023, abgerufen am 10. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Darüber hinaus befindet sich derzeit eine wasserstoffbetriebene Straßenbahn in der Entwicklung<ref>HeiterBlick GmbH - Straßenbahnbauunternehmen aus Leipzig. Abgerufen am 15. Juli 2022.</ref><ref>HeiterBlick baut mit Partnern eine BZ-Straßenbahn. 20. März 2021, abgerufen am 15. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, wobei die Entwicklung vom Bundesverkehrsministerium durch die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit 2,1 Mio. € gefördert wird.<ref>heise online: Die Wasserstoff-Straßenbahn kommt, Entwicklung schreitet voran. Abgerufen am 15. Juli 2022.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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Koordinaten: 51° 19′ 31,2″ N, 12° 18′ 47,4″ O

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