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Polynukleotide

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Polynukleotide, sind lineare (unverzweigte), je nach Quelle aus 13<ref>MeSH Polynukleotide</ref> bzw. 20<ref name="King">Robert C. King: A Dictionary of Genetics. OUP USA, 2013, ISBN 978-0-199-76644-4, S. 368.</ref> oder mehr Nukleotiden zusammengesetzte Biopolymere mit wechselnden Nukleinbasen. Nukleinsäurepolymere mit geringerer Anzahl an Nukleotiden werden dagegen als Oligonukleotide bezeichnet. Die Nukleotide sind über eine 5′→3′-Phosphodiesterbindung verknüpft.<ref name="Juo">Pei-Show Juo: Concise Dictionary of Biomedicine and Molecular Biology. CRC Press, 2001, ISBN 978-1-420-04130-9, S. 880.</ref> Zu den Polynukleotiden gehören die Nukleinsäuren, die man in Ribonukleinsäuren (RNA) und Desoxyribonukleinsäuren (DNA) einteilt.

Anwendungen

Die Abfolge der Nukleotide in einem Polynukleotid wird durch eine DNA-Sequenzierung (bei DNA) bestimmt, bei RNA wird noch eine reverse Transkription zuvor durchgeführt. Eine Vervielfältigung eines DNA-Polynukleotids wird durch eine PCR-basierte Methode oder eine isothermale DNA-Amplifikation erreicht, bei einem RNA-Polynukleotid wird zuvor eine reverse Transkription durchgeführt.

Einzelnachweise

<references />