LWL-Klinik Warstein
Die LWL-Klinik Warstein für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist eine Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) und Teil der LWL-Gesundheitseinrichtungen im Kreis Soest. Sie hält am Standort Warstein mit den Abteilungen Allgemeine Psychiatrie, Depressionsbehandlung, Gerontopsychiatrie und Suchtmedizin das komplette Spektrum psychiatrischer Angebote vor. Darüber hinaus werden teilstationäre und ambulante Behandlungsmöglichkeiten in der Abteilung Integrative Psychiatrie und Psychotherapie angeboten.
Der Klinik angeschlossen sind das LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen, in dem abhängigkeits-/suchtkranke Menschen behandelt werden und das LWL-Institut für Rehabilitation Warstein zur beruflichen Rehabilitation psychisch erkrankter Menschen.<ref>Manfred Böckmann: Wichtige Hilfe auf dem Weg zurück in den Job. In: Westfalenpost. Funke Mediengruppe, 29. Mai 2013, abgerufen am 1. Mai 2025.</ref> 2001 wurde die Organisation der LWL-Kliniken in Warstein und Lippstadt zusammengelegt.
Auf dem 43 Hektar großen Parkgelände der Klinik stehen neben den 273 Betten für die akute stationäre Behandlung psychischer Krankheiten auch 18 Tagesklinik-Plätze zur Verfügung. Der Bereich Sucht-Rehabilitation verfügt über 120 Betten. Ein großer Dienstleistungsbereich ist für Infrastruktur und Verwaltung aller Einrichtungen des regionalen Netzes zuständig.
Geschichte
Im Jahr 1903 beschloss der Westfälische Provinziallandtag die Gründung der fünften „Provinzial-Irrenanstalt“ in Warstein. Der Bau der verschiedenen Gebäude zog sich von 1905 bis 1911 hin. Ursprünglich war eine Kapazität von 800 Patienten geplant. In der Bauphase wurde diese aber auf 1.450 erhöht. Die ersten Patienten wurden 1905 von Lengerich nach Warstein verlegt. Im Jahr 1911 betrug die Zahl der Patienten bereits 1.250. Insbesondere während des „Steckrübenwinters“ von 1916/17 starben zahlreiche Patienten an Unterernährung, Tuberkulose und Typhus. Die Erfahrungen führten 1922 zur Anpachtung des Suttroper Gutes der Freiherren von Fürstenberg, um so Selbstversorgung betreiben zu können.
Seit 1919 war in der Einrichtung auch der Krankenpflegeorden der Vinzentinerinnen tätig. Während der Weimarer Republik wurden neue Heilmethoden eingeführt. Dazu zählten der Ausbau der Arbeitstherapie, physikalische Methoden, psychotherapeutische Verfahren sowie Schockbehandlungen mit Insulin und Pentetrazol. Seit 1937 wurde auch die Elektrokrampftherapie eingesetzt. Nach dem „Gesetz über die Verhütung erbkranken Nachwuchses“ vom 14. Juli 1933 wurden bei 675 Patienten Sterilisierungen vorgenommen. Diese wurden allerdings nicht in Warstein selbst, sondern extern vorgenommen. Im Jahr 1934 wurde der bisherige ärztliche Leiter Hegemann, der nicht als linientreu galt, durch den Arzt Petermann ersetzt. Im Jahr 1936 wurde eine besondere Sammelabteilung für tuberkulose- und psychisch erkrankte Menschen aus allen westfälischen Kliniken eingerichtet. Nachdem 1941 auf dem Anstaltsgelände ein Reservelazarett mit einer Kapazität von 1.200 Betten eingerichtet worden war, kam es zur massenhaften „Verlegung“ der Patienten in Tötungsanstalten wie Hadamar. Insgesamt fielen 1.576 Patientinnen und Patienten dem nationalsozialistischen Euthanasieprogramm zum Opfer.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren im Reservelazarett 1.668 Soldaten untergebracht. Später folgte die Aufnahme von etwa 500 tuberkulosekranken sowjetischen Staatsbürgern. Zwischen 1946 und 1954 war auf dem Gelände der Anstalt die Blindenschule Soest untergebracht. In den folgenden Jahrzehnten kam es zum Neubau neuer Stationen der Anstalt, darunter 1973 eine gerontologisch-psychiatrische Abteilung. Auch ein Wohnheim für die Ordensschwestern wurde neu gebaut. Ein tiefer Einschnitt war die Psychiatriereform der 1970er Jahre mit ihrer Enthospitalisierung und Dezentralisierung.
Die Treise-Kapelle, die sich auf dem Gelände der LWL-Einrichtungen in Warstein befindet, wurde auf Initiative des Krankenpflegers Karlo Klucken, des Verwaltungsleiters Andreas Mueller-Andriessen und des Krankenhauspfarrers Werner Tröster 1985 zur Gedenkstätte für die Warsteiner Opfer der Euthanasie<ref name="derwesten.de">Anna Gemünd: Damit auch dunkle Kapitel nicht verblassen. In: Westfalenpost. Funke Mediengruppe, 3. April 2013, abgerufen am 1. Mai 2025.</ref>. Das Mahnmal, in Form von zwei Bildern, wurde am 17. November (Volkstrauertag) eingeweiht. Seit 1985 findet jährlich am Totensonntag eine öffentliche Gedenkfeier für die Opfer der NS-Diktatur statt. 2012 beschlossen die Betriebsleitungen der LWL-Klinik und der LWL-Heime in Warstein, die Anonymität der Euthanasie-Opfer aufzuheben und sie durch Ergänzung und Gestaltung der Gedenkstätte Treise-Kapelle vor dem Vergessen zu bewahren. Die abnehmbaren Täfelchen mit den Namen der Opfer werden somit zu 1575 einzelnen kleinen Skulpturen. Sie werden an Mitarbeiter der Klinik, an Warsteiner Bürger, an Personen des öffentlichen Lebens und an alle Interessierten verteilt. Somit kann jedermann symbolisch die „Patenschaft“ für einen der deportierten Patienten übernehmen und die Erinnerung daran wachhalten.<ref name="derwesten.de"/>
Die Landschaftsversammlung beschließt im Februar 2007, dass die Einrichtungen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) umbenannt werden, damit sich der Träger als Dachmarke der Einrichtungen hervorhebt: So wird die Westfälische Klinik Warstein in LWL-Klinik Warstein umbenannt.<ref>https://www.lwl.org/bi-lwl/vo020.asp?VOLFDNR=3224&options=4 Vorlage 12/0673/2 für die Landschaftsversammlung</ref> Im Laufe der letzten Jahre kristallisierte sich eine veränderte Bedarfslage in der psychiatrischen Versorgungslandschaft heraus: Der Anteil depressiver Patienten stieg an, wobei insbesondere auch der Anteil älterer depressiver Personen anwuchs. Vor diesem Hintergrund wurde die Abteilung D entwickelt und zum 1. Juli 2012 ins Leben gerufen.<ref>http://www.lwl.org/klinik_warstein_bilder/global/pressemitteilungen/2012/2012-07-01_neue-abteilung-d-depressionsbehandlung.pdf Pressemitteilung</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Im hauseigenen Museum der LWL-Klinik, das dienstags und mittwochs und für Gruppen nach individueller Vereinbarung öffentlich zugänglich ist,<ref>Eckart Roloff und Karin Henke-Wendt: Moderner Beginn - und dann die vielen Schattenseiten. (Psychiatrie-Museum der LWL-Klinik in Warstein) In: Besuchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Eine Tour durch Deutschlands Museen für Medizin und Pharmazie. Band 1, Norddeutschland, S. Hirzel Verlag, Stuttgart 2015, S. 163–165, ISBN 978-3-7776-2510-2.</ref> erhält man einen Einblick in über 100 Jahre Psychiatriegeschichte.<ref> (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Kurzlink zur Unterseite der Einrichtungshomepage</ref> Im Frühjahr 2015 ist das Gelände der Klinik Drehort der Verfilmung des Romans Nebel im August, welcher das Leben des Jenischen Ernst Lossa beschreibt.<ref name='nebel_im_august_dreharbeiten'>Hans-Albert Limbrock: Kloster Mülheim ist Glücksfall. In: Westfalenpost. Funke Mediengruppe, 9. Mai 2015, abgerufen am 1. Mai 2025.</ref>
Seit dem Winter 2015 stellt die LWL-Klinik zwei derzeit nicht genutzte Gebäude der Stadt Warstein zur Bewältigung der Flüchtlingskrise zur Verfügung.<ref>http://www.soester-anzeiger.de/lokales/warstein/ehemaliges-haus-silberstreif-nimmt-fluechtlinge-5873237.html Soester Anzeiger: Ehemaliges Haus Silberstreif nimmt Flüchtlinge auf</ref>
Behandlungskonzepte
In der Klinik werden alle wesentlichen psychiatrischen Behandlungsmethoden, also medizinische, pflegerische, psychologische, sozio-, ergo-, physio- und kreativtherapeutische Verfahren eingesetzt. Die Konzepte reichen von der kurzfristigen, intensiven Therapie (z. B. Krisenintervention) über die mittelfristige mehrdimensionale Behandlung bis hin zur mehrwöchigen oder -monatigen Rehabilitation. In der LWL-Klinik Warstein werden Menschen aller Altersgruppen ab dem 18. Lebensjahr mit unterschiedlichen Krankheitsbildern behandelt. Die Klinik versteht sich als fachlich moderner Dienstleistungsbetrieb für psychisch erkrankte Menschen, die hier eine individuelle Therapie nach den heutigen Standards der Wissenschaft erfahren.
Fachabteilungen
Zentrum für Allgemeinpsychiatrie
Das Zentrum für Allgemeinpsychiatrie geht aus einer Fusion der Zentren für Sozialpsychiatrie und Gerontopsychiatrie hervor. Es gibt drei Stationen:<ref>Zentrum für Allgemeinpsychiatrie. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>
- AW01 mit Behandlungsschwerpunkt Psychiatrische Notfälle und Krisenintervention
- GW01 mit Behandlungsschwerpunkt Demenz und Psychose, affektive Erkrankungen (Gerontopsychiatrische Behandlung)
- GW02 mit Behandlungsschwerpunkt Neurodegenerative Erkrankungen, Psychosen, Demenz
Das Therapieprogramm ist jeweils auf den Schwerpunkt ausgerichtet. Die Behandlung gliedert sich in Aufnahme-, Behandlungs- und Entlassungsphase. In der Aufnahmephase stehen die Diagnostik, die Entlastung der Patientin oder des Patienten und die Planung der Behandlung im Fokus. In der Therapiephase sind die Patientinnen und Patienten in das vollständige Programm eingebunden, um in der Entlassungsphase auf die Zeit nach dem Aufenthalt vorbereitet zu werden. Die Mitarbeit von Angehörigen an der Behandlung ist ein wichtiger Bestandteil des Therapiekonzeptes und fördert so die Selbsthilfe. Das Ziel der Behandlung ist nicht nur die Überwindung der Krankheit, sondern auch die Sicherstellung einer aktiven Krankheitsbewältigung und eine angemessene und zufriedenstellende soziale Integration.
In der Abteilung Gerontopsychiatrie werden mit Ausnahme von Depressionen alle psychischen Erkrankungen des höheren Lebensalters (ab 60 Jahren) mit spezialisierten Therapien behandelt. Dies gilt insbesondere für die verschiedenen Demenzerkrankungen und die mit ihnen verbundenen Störungen von Verhalten und Erleben, aber auch für affektive Störungen, wie v. a. Psychosen und Abhängigkeitserkrankungen, wenn sie im Zusammenhang mit affektiven Störungen auftreten. Vordringlichstes Ziel der Behandlung ist eine Rückbildung der Krankheitssymptome. Aber auch eine Akzeptanz und der Umgang mit chronischer Erkrankung spielen eine Rolle. Im Ganzen wird eine Integration moderner neurowissenschaftlich basierter, psychotherapeutisch ausgerichteter und sozialpsychiatrischer Ansätze unter Einbindung des sozialen Umfelds angestrebt.
Zentrum für Suchtmedizin
Schwerpunkt des Behandlungsangebotes ist der Qualifizierte Entzug von Alkohol, Cannabis, Medikamenten und illegalen Drogen (Heroin, Kokain, Ecstasy, LSD, Amphetaminen etc.). Die vier Stationen am Standort Warstein haben jeweils eigene Behandlungsschwerpunkte für unterschiedliche Subgruppen der Suchterkrankung, zum Beispiel für Erst- und Rückfallbehandlung, und die Behandlung von Doppeldiagnosen (Sucht und Angst, Sucht und Depression). Auch gibt es den Behandlungsschwerpunkt Langzeitbehandlung von Abhängigen mit juristischen Problemen.<ref>Zentrum für Suchtmedizin. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>
In allen Stationen werden Frauen und Männer gemeinsam behandelt. Drei Stationen werden offen geführt, eine Station ausgangskontrolliert. Ziel ist es, neben der (medikamentösen) Behandlung die Motivation für eine langfristige Abstinenz zu fördern und entsprechende Unterstützungsmöglichkeiten vorzustellen und zu organisieren. Dazu stehen Einzel- und Gruppengespräche, Sozialberatung, Informationsvermittlung, Sport- und Bewegungstherapie, Ergotherapie sowie weitere Behandlungsbausteine zur Verfügung. Die Anmeldung in der Abteilung Suchtmedizin ist seit 2013 auch online möglich.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 22. September 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Anmelde-Online-Formular der Abt. Suchtmedizin</ref>
Zentrum für Verhaltensmedizin und Psychosomatik
Das Zentrum für Verhaltensmedizin und Psychosomatik behandelt Menschen mit akuten psychischen Störungen verschiedener Art. Spezialangebote bestehen für psychisch belastete junge Erwachsene, Menschen mit persönlichkeitsbezogenen und psychosomatischen Beschwerdebildern sowie für Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen.
Stand 2026 gibt es folgende Stationen und Behandlungsschwerpunkte:<ref>Zentrum für Verhaltensmedizin und Psychosomatik. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>
- PW01 – Transitionspsychiatrie – Behandlungsangebote für junge Erwachsene im Alter von 18–25 Jahren
- PW02 – akute psychische Krisen, Depression, Zwangs-, Angst- und Panikstörung, soziale Phobie, Psychosomatik
- PW04 – Persönlichkeitsstörung und handlungsorientierter Schwerpunkt, DBT
- PW05 – Persönlichkeitsstörung, DBT
Auf der Station PW05 werden seit 1998 schwerpunktmäßig Menschen mit Persönlichkeitsstörungen professionell behandelt.<ref>25 Jahre im Dienste der Patient:innen: Die Station PW05 feiert Jubiläum. In: https://www.lwl-klinik-warstein.de. 27. Dezember 2023, abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>
Ausbildung, Beruf und Weiterbildung
Die LWL-Klinik Warstein kooperiert als Lehreinrichtung für klinische Psychologie/Psychotherapie mit dem Institut für Psychologie der Universität Bochum im Rahmen der Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 27. April 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. siehe Seite 7f</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 26. April 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Abschnitt Stationär</ref> Ebenfalls ist die LWL-Klinik durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe als Weiterbildungsstätte für die Facharztweiterbildung „Psychiatrie und Psychotherapie“ sowie „Forensische Psychiatrie“ anerkannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 4. April 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. siehe Suchergebnisse Begriff "LWL-Klinik Warstein" im Feld "Ort / Weiterbildungsstätte"</ref><ref>LWL | Startseite - LWL-Gesundheitseinrichtungen im Kreis Soest. Abgerufen am 24. Juli 2021.</ref> Die DGPPN zertifizierte 2014 die Klinik als Weiterbildungszentrum für Psychiatrie und Psychotherapie nach den Richtlinien der Europäischen Facharztgesellschaft (UEMS).<ref>LWL-Klinik ausgezeichnet als Zentrum der Weiterbildung. In: Westfalenpost. Funke Mediengruppe, 22. April 2014, abgerufen am 1. Mai 2025.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 26. April 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Liste mit zertifizierten Kliniken am Seitenende (Aufklapp-Menü)</ref>
Am Standort Lippstadt unterhält die Klinik die LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Lippstadt mit mehr als 120 Ausbildungsplätzen in der Gesundheits- und Krankenpflege. Gemeinsam mit der LWL-Klinik Lippstadt unterhält die Klinik Warstein das Fort- und Weiterbildungszentrum der LWL-Kliniken im Kreis Soest. Dieses steht auch externen Teilnehmern zur Verfügung. Der LWL bietet am Standort Warstein für Schulklassen – z. B. für weiterführende Schulen – Besuchertage mit einer Klinikbesichtigung an. Hier wird den Schülerinnen und Schülern die Arbeit mit den Patienten sowohl der geschichtliche Hintergrund der Einrichtungen näher gebracht.<ref>http://www.fsg-arnsberg.de/paedagogikkurse-des-fsg-besuchen-die-lwl-klinik-in-warstein/ Bericht des Franz-Stock-Gymnasiums in Arnsberg-Neheim</ref><ref>http://lwl-gesundheitseinrichtungen-kreis-soest-blog.de/tag/besuchergruppen Verschiedene Berichte zu den Besuchergruppen</ref><ref>http://www.lwl.org/LWL/Gesundheit/psychiatrieverbund/lwl-gesundheitseinrichtungen-kreis-soest/job-und-karriere/besuchergruppen Infoseite zu den Besuchertagen/-gruppen</ref>
Neubau
Im Frühjahr 2026 soll der Bau des neuen Gebäudetraktes auf dem Klinkgeländer beginnen. Dort werden bis zu 144 Betten und eine neue zentrale Speiseversorgung Platz finden. Im Zuge dieses Projektes sollen auch drei denkmalgeschützte Gebäude energetisch saniert und in den Neubau integriert werden. Das Vorhaben wird mit 51,5 Mio. Euro veranschlagt und soll 2028 abgeschlossen sein.<ref>51,5-Millionen-Euro-Projekt: So steht es um den Klinik-Neubau in Warstein. 11. Februar 2025, abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>
Siehe auch
Weblinks
- Internetpräsenz der Einrichtung
- Informationen zur Klinikbesichtigung/Besuchergruppen
- Grafischer Überblick der Klinikgeschichte (PDF-Datei; 58 kB)
- Archiv Pressemitteilungen bis 2019
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Kliniken in Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe Koordinaten: 51° 27′ 24,7″ N, 8° 21′ 26,2″ O
{{#coordinates:51,456865|8,357286|primary
|dim=
|globe=
|name=
|region=DE-NW
|type=landmark
}}
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2022-11
- Wikipedia:Veraltet seit 2019
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2022-11
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-04
- Psychiatrische Klinik in Nordrhein-Westfalen
- Organisation (Warstein)
- Baudenkmal in Warstein
- Krankenhaus im Kreis Soest
- Landschaftsverband Westfalen-Lippe
- LWL-PsychiatrieVerbund
- Unternehmensgründung 1905