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Absinthin

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Strukturformel
Struktur von Absinthin
Allgemeines
Name Absinthin
Andere Namen
  • Absynthin
  • Ambap2443
Summenformel C30H40O6
Kurzbeschreibung

orange Nadeln mit bitterem Geschmack<ref name="RÖMPP Online">Eintrag zu Absinthin. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
PubChem 442138
ChemSpider 10425847
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 496,64 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

182–183 °C (Zers., aus Methanol) <ref name="RÖMPP Online"/>

Löslichkeit

löslich in Ethanol, Ether und Benzol<ref>Hermann P. T. Ammon, Manfred Schubert-Zsilavecz (Hrsg.): Hunnius. Pharmazeutisches Wörterbuch. 11. Auflage. de Gruyter, Berlin/Boston 2014, ISBN 978-3-11-030990-4, S. 6.</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="SDS">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="SDS"/>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Absinthin ist mit einem Gehalt von 0,2 bis 0,28 % der Hauptbestandteil der Bitterstoffe, die im Wermut (Artemisia absinthium) enthalten sind.<ref>Max Wichtl (Hrsg.), Franz-Christian Czygan: Teedrogen und Phytopharmaka: Ein Handbuch für die Praxis auf wissenschaftlicher Grundlage. 4. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2002, S. 4, ISBN 3-8047-1854-X.</ref>

Datei:Artemisia absinthium 0002.JPG
Wermut (Artemisia absinthium), Blütenstand

Es gehört chemisch gesehen zu den Sesquiterpenlactonen, genauer zu den Guajanoliden – es entsteht aus zwei Molekülen Artabsin, das ebenfalls in dem Kraut zu finden ist (ca. 0,1 %), nach dem Mechanismus einer [4+2]-Cycloaddition (Diels-Alder-Reaktion).<ref>Rudolf Hänsel, Otto Sticher (Hrsg.): Pharmakognosie – Phytopharmazie. 9. Auflage. Springer Medizin Verlag, Heidelberg 2010, S. 796, ISBN 978-3-642-00962-4.</ref>

Absinthin kommt neben Artabsin in Wermutkraut vor und ist die hauptverantwortliche Verbindung für den bitteren Geschmack.<ref>Dirk W. Lachenmeier: Assessing the authenticity of absinthe using sensory evaluation and HPTLC analysis of the bitter principle absinthin. In: Food Research International. Band 40, Nr. 1, Januar 2007, S. 167–175, doi:10.1016/j.foodres.2006.09.002.</ref>


Weblinks

Einzelnachweise

<references/>