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Tschuchloma

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Stadt
Tschuchloma
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Flagge Wappen
[[Datei:{{#property:P41}}|120px|rand|zentriert|alt=|Flagge]]
Datei:Coat of Arms of Chukhloma (Kostroma oblast).png
Wappen
Föderationskreis Zentralrussland
Oblast Kostroma
Rajon Tschuchloma
Erste Erwähnung 1381
Stadt seit 1778
Fläche 7 km²
Bevölkerung 5411 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Bevölkerungsdichte 773 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 180 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 49441
Postleitzahl 157130
Kfz-Kennzeichen 44
OKATO 34 246 501
Geographische Lage
Koordinaten 58° 45′ N, 42° 41′ OKoordinaten: 58° 45′ 0″ N, 42° 41′ 0″ O
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Tschuchloma (Europäisches Russland)
Tschuchloma (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Lage in der Oblast Kostroma
Liste der Städte in Russland

Tschuchloma ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Kleinstadt in der Oblast Kostroma (Russland) mit 5411 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geografie

Die Stadt liegt etwa 170 Kilometer nordöstlich der Oblasthauptstadt Kostroma am Südostufer des Tschuchlomasees, dem am der Stadt gegenüberliegenden Ufer die zum Flusssystem der Wolga gehörende Wjoksa entfließt.

Tschuchloma ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.

Die Stadt liegt 50 Kilometer nördlich von Galitsch, wo sich an der Transsibirischen Eisenbahn die nächstgelegene Bahnstation befindet. Durch Tschuchloma führt die Straße Galitsch–Soligalitsch.

Geschichte

Tschuchloma wurde erstmals 1381 als Ort im Fürstentum Galitsch erwähnt, welches in der Mitte des 15. Jahrhunderts an das Großfürstentum Moskau angeschlossen wurde. Der Name des Ortes und des Sees ist wahrscheinlich von einer alten russischen Bezeichnung für die finno-ugrische Völker im Norden des Landes abgeleitet.

In der Zeit der Wirren zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde der Ort stark in Mitleidenschaft gezogen.

1778 erhielt er das Stadtrecht.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1897 2202
1926 2259
1939 3597
1959 4346
1970 4587
1979 4934
1989 5597
2002 5464
2010 5411

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der Stadt sind die Mariä-Himmelfahrt-Kirche ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/Uspenskaja zerkow) von 1730 bis 1740, die Christi-Verklärungs-Kathedrale ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/Preobraschenski sobor) von 1746 (stark umgebaut), ein ehemaliges Verwaltungsgebäude von 1837 sowie viele mit Schnitzereien verzierte hölzerne Wohnhäuser aus dem 19. Jahrhundert erhalten, außerdem im Stadtzentrum Überreste des Erdwalls der Festung aus dem 14. Jahrhundert.

Die Stadt besitzt bereits seit 1919 ein nach dem Schriftsteller Alexei Pissemski benanntes Heimatmuseum.

Elf Kilometer von Tschuchloma entfernt liegt am Nordufer des Tschuchlomasees im Dorf Noschkino das im 17. Jahrhundert gegründete Abraham-Gorodezki-Kloster ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/Awraamijew Gorodezki monastyr) mit der Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kirche ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/Pokrowskaja zerkow) von 1607, der Eliaskathedrale ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/Iljinski sobor) von 1857 bis 1867, Mauer und Türmen von 1764 bis 1768 sowie dem Mönchszellentrakt aus den 1840er Jahren.

Unweit befindet sich auch der ehemalige Landsitz der Familie Michail Lermontows.

Sprache

Tschuchloma ist Zentrum und Namensgeber einer Sprachinsel, auf der inmitten des Verbreitungsgebietes ostnordrussischer Dialekte Mittel- bzw. Zentralrussisch gesprochen wird.

Persönlichkeiten

Wirtschaft

In Tschuchloma gibt es Betriebe der Holzwirtschaft und der holzverarbeitenden (Sägewerk, Holzfertighäuser, -fenster, -türen) sowie der Lebensmittelindustrie.

Weblinks

Commons: Tschuchloma – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Verwaltungszentrum: Kostroma
Städte

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Siedlungen städtischen Typs

KadyR | KrasnojeR | PonasyrewoR | SudislawlR | SussaninoR | Tschistyje Bory | Wetluschski

Weitere Rajonzentren

Antropowo | Bogowarowo | Georgijewskoje | Ostrowskoje | Parfenjewo | Pawino | Pyschtschug | Wochma

Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons

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