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Soligalitsch

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Stadt
Soligalitsch
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Flagge Wappen
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Datei:Coat of Arms of Soligalich (Kostroma oblast) (1779).png
Wappen
Föderationskreis Zentralrussland
Oblast Kostroma
Rajon Soligalitsch
Bürgermeister Wassili Machin
Erste Erwähnung 1335
Stadt seit 1778
Fläche 8 km²
Bevölkerung 6438 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Bevölkerungsdichte 805 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 130 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 49436
Postleitzahl 157170
Kfz-Kennzeichen 44
OKATO 34 240 501
Website www.soligalich.com
Geographische Lage
Koordinaten 59° 5′ N, 42° 17′ OKoordinaten: 59° 5′ 0″ N, 42° 17′ 0″ O
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Soligalitsch (Europäisches Russland)
Soligalitsch (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Lage in der Oblast Kostroma
Liste der Städte in Russland

Soligalitsch ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Kleinstadt in der Oblast Kostroma (Russland) mit 6438 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geografie

Die Stadt liegt in den Ausläufern der Galitscher Höhen etwa 220 Kilometer nordöstlich der Oblasthauptstadt Kostroma am gleichnamigen Fluss Kostroma, einem linken Nebenfluss der Wolga.

Soligalitsch ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.

Seit dem Ende der 1950er Jahre ist Soligalitsch über eine Nebenstrecke mit der etwa 20 Kilometer nördlich verlaufenden sogenannten Monsa-Eisenbahn ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/Monsenskaja schelesnaja doroga; benannt nach der Monsa, einem Nebenfluss der Kostroma) verbunden. Diese Strecke wurde ab den 1930er Jahren für die forstwirtschaftliche Erschließung des Grenzgebietes der Oblaste Wologda und Kostroma errichtet. Diese beginnt in Wochtoga an der Strecke WologdaBui und erreichte Ende der 1980er Jahre den Fluss Kema etwa 50 Kilometer westlich Nikolsk. Sie ist mit 238 Kilometern Länge des Hauptzweiges eine der bedeutendsten nichtöffentlichen Industriebahnen Russlands.

Geschichte

Der Ort wurde erstmals 1335 als Sol Galizkaja in einer Urkunde Iwan Kalitas erwähnt. Die Bezeichnung ist abgeleitet von sol, dem russischen Wort für Salz, und dem Namen der älteren Stadt Galitsch etwa 80 Kilometer südlich, bedeutet also Galitscher Salz und bezieht sich auf die hiesigen Steinsalzvorkommen, aus welchen hier Solequellen zutage treten.

Anfangs zum unabhängigen Fürstentum Galitsch gehörend, kam der Ort 1450 endgültig zum Großfürstentum Moskau. Bis zum 17. Jahrhundert blieb er bedeutendes Zentrum der Salzsiederei, welche sich nun im Besitz des Sergios-Dreifaltigkeits- und fünf weiterer Klöster befand.

Im 15. Jahrhundert wurden Befestigungsanlagen errichtet, die 1532 einer Belagerung durch die Tataren standhielten.

In der Zeit der Wirren wurde Soligalitsch 1609 Sitz eines Woiwoden, von polnischen Truppen und 1649 von einem Stadtbrand zerstört.

1778 erhielt der Ort das Stadtrecht als Verwaltungszentrum eines Kreises (Ujesds) des Gouvernements Kostroma. 1808 zerstörte ein erneuter Brand fast die gesamte Stadt. 1823 wurde die Salzsiederei eingestellt und die Stadt entwickelte sich im Verlaufe des Jahrhunderts zu einem Zentrum der Holzteerherstellung und des Schmiedehandwerks.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1897 3419
1926 3479
1939 5383
1959 5773
1970 6701
1979 7134
1989 7456
2002 6996
2010 6438

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Im historischen Stadtzentrum sind die Kreuzerhöhungskirche ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/Krestowosdwischenskaja zerkow) von 1817, die Christi-Verklärungs-Kirche ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/Preobraschenskaja zerkow) von 1821, die Nikolaus-Kirche am Nawolok ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/zerkow Nikoly na Nawoloke) von 1688 sowie die Handelsreihen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts erhalten.

Am Ufer der Kostroma liegen das Auferstehungskloster ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/Woskressenski monastyr) mit der Auferstehungskirche ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/Woskressenskaja zerkow) von 1660 bis 1669 und der Epiphaniaskirche ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/Bogojawlenskaja zerkow) von 1681. In seiner Nähe befindet sich das bereits 1335 gegründete Christi-Geburts-Kloster ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/Roschdestwenski monastyr) mit der Christi-Geburts-Kirche ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/zerkow Roschdestwa Christowa) von 1668 bis 1805.

Die Stadt besitzt ein Heimatmuseum, welches nach Gennadi Newelskoi benannt ist.

Persönlichkeiten

Wirtschaft

Soligalitsch ist Zentrum der Holz- und Baumaterialienwirtschaft (Kalkstein und -mehl). Daneben kleinere Betriebe der Textil- und Lebensmittelindustrie.

Die Stadt ist seit 1841 auch balneologischer Kurort auf Grundlage der örtlichen Solequellen und Heilschlämme.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Soligalitsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Verwaltungszentrum: Kostroma
Städte

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Weitere Rajonzentren

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Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons

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