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Alt-Nagelberg

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Alt-Nagelberg (Marktort)
Ortschaft
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Gmünd (GD), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Gmünd in Niederösterreich
Pol. Gemeinde Brand-Nagelberg  (KG Nagelberg)
Koordinaten 48° 50′ 24″ N, 14° 59′ 42″ OKoordinaten: 48° 50′ 24″ N, 14° 59′ 42″ O
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Höhe 508 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03586
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Alt-Nagelberg (früher Klein-Nagelberg) ist eine Ortschaft in der Katastralgemeinde Nagelberg der Marktgemeinde Brand-Nagelberg im Bezirk Gmünd in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geografie

Der von der Landesstraße L62 erschlossene Ort erstreckt sich längs des mehrfach gestauten Gamsbaches, in den im Ort von links der Saubach einmündet. Zur Ortschaft zählen auch die Rotte Holzschlag, die im Norden an Alt-Nagelberg anschließt, sowie die Ortslage Groß-Nagelberg. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Im Franziszeischen Kataster von 1823 wird der Ort als Klein-Nagelberg bezeichnet.<ref>Franziszeischer Kataster (um 1820): Klein-Nagelberg (auf mapire.eu).</ref> Die Lage Groß-Nagelberg ist ein Gehöft nordwestlich von Alt-Nagelberg und das heutige Neu-Nagelberg trug früher die Bezeichnung Neue Hütte.

Urkundlich wurde 1635 eine Glashütte genannt. 1725 Kallmünzersche Glashütte in Alt-Nagelberg (Althütte). 1740 erfolgte die Neugründung einer Glashütte, seit 1811 existiert eine Glashütte in Neu-Nagelberg (Neuhütte), beide befanden sich ab 1858 im Besitz von Karl Stölzle und kamen damit zur Stölzle-Glasgruppe.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Amt mit 17 Häusern genannt, das nach Brand eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Heidenreichstein besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Laut Adressbuch von Österreich waren neben der Glasfabrik im Jahr 1938 ein Fleischer, ein Gastwirt und die Konsumgenossenschaft Alt-Nagelberg ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 188</ref>

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden in der Glasfabrik 53 Menschen, überwiegend ungarische Juden zur Zwangsarbeit eingesetzt.<ref>Zeitgeschichte: Neuer Blick in dunkles Kapitel, auf noen.at vom 1. Dezember 2018</ref> Der 1908 in Orosháza geborene Georg Robicsek, der als Zwangsarbeiter eingesetzt war, verfasste darüber ein Tagebuch, das 2018 veröffentlicht wurde.

Alt-Nagelberg wurde 1927 zum Marktort erhoben.

Öffentliche Einrichtungen

In Alt-Nagelberg befindet sich ein Kindergarten<ref>Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 5. Oktober 2020.</ref> und eine Volksschule.<ref>Schulensuche. In: Schulen online. Abgerufen am 30. September 2020.</ref>

Verkehr

Die Waldviertler Schmalspurbahnen betreiben im Ort zwei Bahnhöfe und eine Haltestelle: Den Bahnhof Alt Nagelberg, den Bahnhof Alt Nagelberg Herrenhaus und im Ortsteil Holzschlag die Haltestelle Alt Nagelberg Fa. Ergo.

Durch Alt-Nagelberg verläuft weiters der Eisenwurzenweg.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Brand-Nagelberg