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Carlo Janka

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Carlo Janka Vorlage:SportPicto
Carlo Janka 2017
Carlo Janka im November 2017
Nation SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz
Geburtstag 15. Oktober 1986 (39 Jahre)
Geburtsort Obersaxen, Schweiz
Grösse 186 cm
Gewicht 89 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G,
Riesenslalom, Kombination
Verein SC Obersaxen
Status zurückgetreten
Karriereende 15. Januar 2022
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Junioren-WM 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold Vancouver 2010 Riesenslalom
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Gold Val-d’Isère 2009 Riesenslalom
Bronze Val-d’Isère 2009 Abfahrt
 Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Bronze Québec 2006 Riesenslalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 21. Dezember 2005
 Einzel-Weltcupsiege 11
 Gesamtweltcup 1. (2009/10)
 Abfahrtsweltcup 2. (2009/10)
 Super-G-Weltcup 5. (2015/16)
 Riesenslalomweltcup 2. (2009/10)
 Kombinationsweltcup 1. (2008/09, 2014/15)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 3 1 7
 Super-G 1 2 0
 Riesenslalom 4 0 2
 Kombination 3 2 2
 Parallel-Rennen 0 1 0
 Mannschaft 0 0 1
 

Carlo Janka (* 15. Oktober 1986 in Obersaxen, Graubünden) ist ein ehemaliger Schweizer Skirennfahrer. 2009 wurde er Weltmeister im Riesenslalom, 2010 Olympiasieger in derselben Disziplin. Ebenso entschied er die Weltcup-Gesamtwertung der Saison 2009/10 für sich. Er gewann insgesamt 11 Weltcuprennen in vier verschiedenen Disziplinen.

Biografie

Beginn der Karriere

In der kleinen Gemeinde Obersaxen leistet sich der Skiclub seit Ende der 1990er Jahre einen eigenen Trainer<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pius Berni, Trainer (Memento vom 20. April 2010 im Internet Archive). Ski- und Sportclub Obersaxen.</ref>, der bei Carlo Janka auch unkonventionell arbeiten musste. Über die Renngruppe und die Regionalgruppe Surselva des Bündner Skiverbandes gelangte er ins Kader von Swiss-Ski.

Janka bestritt seine ersten FIS-Rennen im Dezember 2001. Podestplätze gelangen ihm jedoch erst vier Jahre später, wenn auch in vier verschiedenen Disziplinen. Den ersten Sieg auf dieser Stufe realisierte er im Januar 2005. Im Europacup kam er ab Januar 2004 zum Einsatz. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2006 am Mont Sainte-Anne in Québec gewann er die Bronzemedaille im Riesenslalom. In der Saison 2006/07 belegte er den vierten Platz in der Europacup-Gesamtwertung. Ein Sieg in einem Europacuprennen blieb bis heute aus; insgesamt fuhr er viermal auf Platz zwei.

Am 21. Dezember 2005 debütierte Janka im Weltcup, schied jedoch beim Riesenslalom von Kranjska Gora im ersten Lauf aus. Fast ein Jahr später, am 17. Dezember 2006, gewann er mit Platz 20 im Riesenslalom auf der Gran Risa in Alta Badia die ersten Weltcuppunkte. Im Februar 2008 folgte erstmals ein Ergebnis unter den besten zehn. Dennoch sorgte er für eine Überraschung, als er am 29. November 2008 in der Abfahrt von Lake Louise mit der hohen Startnummer 65 auf den zweiten Platz fuhr und den Sieg nur knapp verpasste; es war dies erst sein drittes Weltcuprennen in dieser Disziplin gewesen.<ref>Ski Alpin: Jackpot in der Wetterlotterie. In: Die Presse. 30. November 2008, abgerufen am 14. März 2010.</ref>

Dass dieser Erfolg kein Zufall gewesen war, bewies er zwei Wochen später am 13. Dezember in Val-d’Isère mit seinem ersten Weltcupsieg beim Riesenslalom auf der anspruchsvollen Piste Face de Bellevarde.<ref>Carlo Janka sensationeller Sieger in Val d’Isère. In: 20 Minuten. 13. Dezember 2008, abgerufen am 14. März 2010.</ref> Einen Monat später gewann er die Super-Kombination in Wengen.

Aufstieg zur Weltspitze

Datei:Carlo Janka.jpg
Carlo Janka nach seinem Weltmeistertitel im Riesenslalom 2009

Vor den Weltmeisterschaften 2009 in Val-d’Isère gehörte Janka bereits zu den meistgenannten Favoriten, zumal die Rennen auf der gleichen Piste stattfanden wie bei seinem ersten Weltcupsieg. Er gewann am 7. Februar in der Abfahrt hinter John Kucera und Didier Cuche die Bronzemedaille. Am 13. Februar folgte der bisherige Höhepunkt seiner Karriere, der Gewinn des Riesenslalom-Weltmeistertitels, wobei er Benjamin Raich und Ted Ligety auf die Plätze verwies. Eine Woche nach Ende der Weltmeisterschaften sicherte er sich mit einem dritten Platz in Sestriere den Sieg im Kombinationsweltcup.

Die Vorbereitung auf die Saison 2009/10 verlief nicht nach Wunsch. Eine nicht identifizierte Viruserkrankung, die ihn stark ermüdete, zwang Janka zu einer mehrere Wochen langen Unterbrechung des Konditionstrainings.<ref>Schweizer Doppelsieg auch in der Abfahrt. In: SWI swissinfo.ch. 6. Dezember 2009, abgerufen am 5. März 2019.</ref> Obwohl der Formaufbau dadurch stark beeinträchtigt war, gelang ihm ein optimaler Saisonstart. Anfang Dezember 2009 siegte er auf der Birds of Prey im amerikanischen Beaver Creek innerhalb von drei Tagen dreimal in drei verschiedenen Disziplinen. Vor ihm war dies nur einem Athleten gelungen, Jean-Claude Killy in der ersten Weltcupsaison 1967.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Janka ist jetzt ein Gigant (Memento vom 6. März 2019 im Internet Archive). In: Blick. 7. Dezember 2009.</ref> Janka übernahm die Spitze in der Gesamtwertung, musste jedoch in der darauf folgenden Woche einen Rückschlag hinnehmen, als er in Val-d’Isère dreimal in Folge ausschied. Es gelang ihm aber, allmählich wieder zum Führenden Benjamin Raich aufzuschliessen. Mitte Januar 2010 gewann er die prestigeträchtige Lauberhornabfahrt in Wengen; ein Rennen, bei dem selbst die besten Rennfahrer normalerweise viel Erfahrung für den ersten Sieg benötigen.<ref>Remo Geisser: Mit Instinkt zum unerwarteten Triumph in Wengen. In: Neue Zürcher Zeitung. 17. Januar 2010, abgerufen am 14. März 2010.</ref>

Bei den Olympischen Winterspielen 2010 gehörte Janka in den Disziplinen Abfahrt und Super-G zum engeren Favoritenkreis, kam aber mit der Strecke in Whistler nicht zurecht. In der Super-Kombination verpasste er als Vierter eine Medaille nur knapp. Schliesslich konnte er am 23. Februar im vierten olympischen Rennen, dem Riesenslalom, die Goldmedaille gewinnen, vor den beiden Norwegern Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal.<ref>Remo Geisser: Riesenslalom-Gold an Carlo Janka. In: Neue Zürcher Zeitung. 24. Februar 2010, abgerufen am 14. März 2010.</ref> Janka lag vor dem Weltcupfinal in Garmisch-Partenkirchen in der Gesamtwertung noch hinter Raich auf dem zweiten Platz, setzte sich aber mit je einem Sieg in der Abfahrt und im Riesenslalom uneinholbar an die Spitze. Damit wurde er der erste Schweizer Gesamtweltcupsieger seit Paul Accola in der Saison 1991/92.<ref>Carlo Janka macht alles klar. In: derStandard.at. 12. März 2010, abgerufen am 14. März 2010.</ref> Er ist auch der erste Skirennfahrer seit Lasse Kjus (Saison 1995/96), der ohne einen Sieg in einer der fünf Disziplinenwertungen den Gesamtweltcup für sich entschied. 2010 zeichnete ihn die Internationale Vereinigung der Ski-Journalisten (AIJS) mit dem Skieur d’Or aus.

Gesundheitliche Probleme

Auch die Vorbereitung auf die Saison 2010/11 verlief für Janka nicht wunschgemäss. Im Dezember 2010 gab Swiss-Ski bekannt, dass er unter Herzrhythmusstörungen leide. Dies hatte eine Einschränkung der maximalen Leistungs- und Erholungsfähigkeit zur Folge, sodass er während der Saison mehrere Rennpausen einlegen musste. Beispielsweise verzichtete er auf die Abfahrt und die Super-Kombination bei den Weltmeisterschaften 2011 in Garmisch-Partenkirchen.<ref>Carlo Janka verzichtet auf WM-Abfahrt. In: Neue Zürcher Zeitung. 10. Februar 2011, abgerufen am 5. März 2011.</ref> Dennoch gelangen Janka im Weltcup vier Podestplatzierungen. Am 23. Februar 2011 unterzog er sich einer Operation, bei der überzählige, durch die Viruserkrankung entstandene Reizleitungsbahnen im Herzen unterbrochen wurden.<ref>Carlo Janka am Herzen operiert. In: derStandard.at. 28. Februar 2011, abgerufen am 5. März 2011.</ref> Zehn Tage nach dem Eingriff gewann er den Riesenslalom von Kranjska Gora.

In der Saison 2011/12 waren das Virus und die damit verbundenen Probleme verschwunden, dennoch konnte Janka nicht an die Leistungen des Vorwinters anknüpfen. Verantwortlich dafür waren chronische Rückenbeschwerden, die ihn stark behinderten und ihn zu mehreren Rennpausen zwangen. Hinzu kamen Schwierigkeiten bei der Materialabstimmung.<ref>Sebastian Rieder: Jankas Kampf an drei Fronten. In: Tages-Anzeiger. 3. Januar 2012, abgerufen am 18. März 2012.</ref> In sieben Rennen fuhr er unter die Top 10, die besten Ergebnisse waren zwei vierte Plätze im Riesenslalom von Sölden und in der Lauberhornabfahrt von Wengen. Noch schlechter verlief die Saison 2012/13. Janka fand nie die Form früherer Jahre und fuhr nur vereinzelt unter die besten 15. Das mit Abstand beste Ergebnis erzielte er in der Super-Kombination von Wengen, wo er auf Platz drei fuhr. Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Schladming verzichtete er aufgrund von Entkräftungserscheinungen auf einen Start zum zweiten Durchgang des Riesenslaloms.<ref>Carlo Janka: Das Schlimme ist die Ungewissheit. In: skionline.ch. 16. Februar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. November 2013; abgerufen am 17. März 2013.</ref> Anfang März brach er die Saison vorzeitig ab. Medizinische Untersuchungen brachten keine neuen Erkenntnisse, erneute Herzrhythmusstörungen konnten jedoch ausgeschlossen werden.<ref>Carlo Janka nach medizinischen Checks ohne neue Erkenntnisse. In: Aargauer Zeitung. 8. März 2013, abgerufen am 17. März 2013.</ref>

Janka war mittlerweile in der FIS-Punkterangliste in allen Disziplinen weit zurückgefallen, insbesondere in seiner einstigen Paradedisziplin Riesenslalom, weshalb er zu Beginn der Saison 2013/14 mit hohen Startnummern antreten musste. Angesichts dieser Umstände überraschend war deshalb der sechste Platz im Riesenslalom von Beaver Creek am 8. Dezember 2013, den er mit der Startnummer 68 (als drittletzter gestarteter Fahrer) erzielte.<ref>David Bernold: Carlo Janka – Realismus trotz Rang Sechs. In: skionline.ch. 9. Dezember 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Dezember 2013; abgerufen am 9. Dezember 2013.</ref> Im weiteren Verlauf der Saison erzielte er nochmals fünf Top-10-Platzierungen. Sein bestes Ergebnis bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi war der sechste Platz in der Abfahrt.

Zwischenzeitliche Rückkehr an die Weltspitze

In der Saison 2014/15 konnte sich Janka deutlich steigern. Am 16. Januar 2015 gewann er in Wengen die Alpine Kombination. Es war sein erster Weltcupsieg nach fast vier Jahren. Nur zwei Tage später wurde er am gleichen Ort auf der legendären Lauberhornabfahrt Dritter hinter Hannes Reichelt und Beat Feuz. Die Weltmeisterschaften 2015 in Vail/Beaver Creek verliefen für Janka hingegen enttäuschend: Sein bestes Resultat war der sechste Platz in der Alpinen Kombination. Nach den Weltmeisterschaften verpasste er in Saalbach in der Abfahrt und im Super-G mit dem jeweils vierten Platz das Podest nur knapp. Er beendete die Saison 2014/15 im Gesamtklassement auf dem zehnten Platz und mit seinem zweiten Disziplinensieg in der Alpinen Kombination.

In seinem 50. Antreten bei einem Weltcup-Super-G gelang Janka am 7. Februar 2016, bei dem als «Olympia-Generalprobe» deklarierten Wettbewerb in Pyeongchang, sein erster Sieg in dieser Disziplin.<ref>Carlo Janka gewinnt Super-G – Deutsche überzeugen. In: Eurosport. 7. Februar 2016, abgerufen am 16. Februar 2016.</ref> Während der Weltcupsaison 2015/16 klassierte er sich in 14 Rennen unter den besten zehn. Im darauf folgenden Weltcup 2016/17 gelangen ihm sieben Top-10-Platzierungen, darunter waren je ein zweiter und ein dritter Platz. Sein bestes Ergebnis bei den Weltmeisterschaften 2017 in St. Moritz war der siebte Platz in der Kombination.

Kreuzbandriss, schwierige Jahre, Rücktritt

Beim Riesenslalomtraining auf der Diavolezza erlitt Janka im Oktober 2017, wenige Tage vor Saisonbeginn, einen Kreuzbandriss im rechten Knie. Es handelte sich um eine so genannte innere Ruptur, die nicht zwingend operativ behandelt werden muss. Aus diesem Grund legte er lediglich eine mehrmonatige Rehabilitionspause ein.<ref>Janka hat den Olympia-Traum trotz Kreuzbandriss noch nicht begraben. In: Watson. 24. Oktober 2018, abgerufen am 5. März 2019.</ref> Im Januar 2019 nahm er an den Trainingsläufen zu den Abfahrten in Wengen, Kitzbühel und Garmisch-Partenkirchen teil, nicht jedoch an den Rennen selbst. Obwohl zählbare Ergebnisse fehlten, nominierte ihn Swiss Olympic für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang.<ref>Janka fährt nach Pyeongchang. In: SRF. 29. Januar 2018, abgerufen am 5. März 2019 (mit Video; 2:18 min).</ref> Dort trat er zur Kombination an, die er auf Platz 15 beendete.

Jankas Leistungen in der Saison 2018/19 waren durchwachsen. Zwar fuhr er regelmässig in die Punkteränge, kam aber nicht über einen elften Platz (Abfahrt von Beaver Creek) hinaus. Die Weltmeisterschaften 2019 in Åre verliefen enttäuschend, mit Platz 18 in der Kombination und Platz 35 in der Abfahrt. Besser verlief es hingegen in der darauf folgenden Saison 2019/20. Neben zwei 3. Rängen bei der Abfahrt in Lake Louise und Kvitfjell erzielte Janka mehrere Top-Ten-Plätze. Aufgrund anhaltender Rückenbeschwerden konnte er in der Saison 2020/21 nur in der Abfahrt an den Start gehen. Er fuhr in dieser Saison sechs Rennen und erreichte dabei dreimal die Top Ten.

Am 13. Januar 2022 gab Janka bekannt, seine Karriere nach den Lauberhorn-Rennen in Wengen zu beenden. Er gab damit auch den Plan auf, ein viertes Mal an Olympischen Spielen teilzunehmen.<ref>Carlo Janka beendet nach Wengen seine Karriere. In: SRF. 13. Januar 2022, abgerufen am 13. Januar 2022 (mit Video; 1:41 min).</ref> Die beiden Abfahrten am Lauberhorn waren die einzigen Rennen, die er in dieser Saison bestritt. In der ersten Abfahrt fuhr er auf den 11. Rang und zeigte damit noch einmal sein Können; in der zweiten Abfahrt wurde er nach einem groben Fehler 47. Janka bestritt insgesamt 287 Weltcuprennen.

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Weltcupwertungen

Saison Gesamt Abfahrt Super-G Riesenslalom Kombination City Event
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2006/07 130. 11 40. 11
2007/08 64. 109 46. 13 46. 6 28. 58 31. 32
2008/09 7. 728 16. 174 16. 74 6. 238 1. 242
2009/10 1. 1197 2. 448 6. 192 2. 341 2. 216
2010/11 3. 793 9. 226 6. 205 5. 235 6. 112 9. 15
2011/12 24. 451 17. 191 28. 59 16. 147 19. 54
2012/13 48. 157 38. 35 27. 29 48. 7 4. 86
2013/14 18. 390 20. 120 14. 125 25. 89 10. 56
2014/15 10. 643 17. 168 11. 168 12. 167 1. 140
2015/16 9. 737 9. 312 5. 259 29. 76 7. 90
2016/17 12. 446 7. 240 19. 80 20. 114 30. 12
2017/18 verletzungsbedingt keine Ergebnisse
2018/19 58. 123 19. 90 41. 18 29. 15
2019/20 28. 277 8. 259 38. 18
2020/21 61. 137 13. 137
2021/22 116. 24 40. 24

Weltcupsiege

  • 28 Podestplätze in Einzelrennen, davon 11 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
13. Dezember 2008 Val-d’Isère Frankreich Riesenslalom
16. Januar 2009 Wengen Schweiz Super-Kombination
4. Dezember 2009 Beaver Creek USA Super-Kombination
5. Dezember 2009 Beaver Creek USA Abfahrt
6. Dezember 2009 Beaver Creek USA Riesenslalom
16. Januar 2010 Wengen Schweiz Abfahrt
10. März 2010 Garmisch-Partenkirchen Deutschland Abfahrt
12. März 2010 Garmisch-Partenkirchen Deutschland Riesenslalom
5. März 2011 Kranjska Gora Slowenien Riesenslalom
16. Januar 2015 Wengen Schweiz Super-Kombination
7. Februar 2016 Jeongseon Südkorea Super-G

Europacup

Juniorenweltmeisterschaften

Weitere Erfolge

  • Militär- und Polizei-WM 2008: 3. Riesenslalom
  • 2 Schweizer Juniorenmeistertitel (Abfahrt und Riesenslalom 2005)
  • 7 Siege in FIS-Rennen

Auszeichnungen

Sonstiges

Seine Coolness und Gelassenheit bei Siegen sowie seine Wortkargheit trugen Janka den Spitznamen «Iceman» ein.<ref>2010: Als aus Janka der «Iceman» wurde. In: SRF. 10. Januar 2018, abgerufen am 5. März 2019 (mit Video; 0:55 min).</ref> Sein zweiter Spitzname lautet «Jänks». Janka ist Fan des englischen Fussballs und insbesondere des Vereins Manchester United.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wayne Rooney zu Carlo Janka. «Der Chef hat mir gesagt, dass Du Olympiasieger bist» (Memento vom 6. März 2019 im Internet Archive). In: Blick.17. April 2010.</ref> Zudem ist der Triebzug RhB ABe 8/12 3503 der Rhätischen Bahn mit dem Namen Jankas versehen.<ref>Cologna und Janka zieren RhB «Allegra»-Triebzüge. Rhätische Bahn, 1. Mai 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. Mai 2010; abgerufen am 5. September 2010 (Medienmitteilung).</ref> Zusammen mit dem Schweizer Schriftsteller Philipp Gurt veröffentlichte Janka im Oktober 2024 sein Buch "Durchbruch! Mein Weg - dein Erfolg".<ref>Carlo Janka Durchbruch. 16. Oktober 2024, abgerufen am 7. November 2024.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1952: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Stein Eriksen | 1956: OsterreichÖsterreich Toni Sailer | 1960: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Roger Staub | 1964: FrankreichFrankreich François Bonlieu | 1968: FrankreichFrankreich Jean-Claude Killy | 1972: Vorlage:ITA-1946 Gustav Thöni | 1976: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Heini Hemmi | 1980: SchwedenSchweden Ingemar Stenmark | 1984: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Max Julen | 1988: Vorlage:ITA-1946 Alberto Tomba | 1992: Vorlage:ITA-1946 Alberto Tomba | 1994: DeutschlandDeutschland Markus Wasmeier | 1998: OsterreichÖsterreich Hermann Maier | 2002: OsterreichÖsterreich Stephan Eberharter | 2006: OsterreichÖsterreich Benjamin Raich | 2010: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Carlo Janka | 2014: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ted Ligety | 2018: OsterreichÖsterreich Marcel Hirscher | 2022: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Marco Odermatt | 2026: BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Lucas Pinheiro Braathen Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1950: Zeno Colò | 1952: Stein Eriksen | 1954: Stein Eriksen | 1956: Toni Sailer | 1958: Toni Sailer | 1960: Roger Staub | 1962: Egon Zimmermann | 1964: François Bonlieu | 1966: Guy Périllat | 1968: Jean-Claude Killy | 1970: Karl Schranz | 1972: Gustav Thöni | 1974: Gustav Thöni | 1976: Heini Hemmi | 1978: Ingemar Stenmark | 1980: Ingemar Stenmark | 1982: Steve Mahre | 1985: Markus Wasmeier | 1987: Pirmin Zurbriggen | 1989: Rudolf Nierlich | 1991: Rudolf Nierlich | 1993: Kjetil André Aamodt | 1996: Alberto Tomba | 1997: Michael von Grünigen | 1999: Lasse Kjus | 2001: Michael von Grünigen | 2003: Bode Miller | 2005: Hermann Maier | 2007: Aksel Lund Svindal | 2009: Carlo Janka | 2011: Ted Ligety | 2013: Ted Ligety | 2015: Ted Ligety | 2017: Marcel Hirscher | 2019: Henrik Kristoffersen | 2021: Mathieu Faivre | 2023: Marco Odermatt | 2025: Raphael Haaser Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1967–1968: Jean-Claude Killy | 1969–1970: Karl Schranz | 1971–1973: Gustav Thöni | 1974: Piero Gros | 1975: Gustav Thöni | 1976–1978: Ingemar Stenmark | 1979: Peter Lüscher | 1980: Andreas Wenzel | 1981–1983: Phil Mahre | 1984: Pirmin Zurbriggen | 1985–1986: Marc Girardelli | 1987–1988: Pirmin Zurbriggen | 1989: Marc Girardelli | 1990: Pirmin Zurbriggen | 1991: Marc Girardelli | 1992: Paul Accola | 1993: Marc Girardelli | 1994: Kjetil André Aamodt | 1995: Alberto Tomba | 1996: Lasse Kjus | 1997: Luc Alphand | 1998: Hermann Maier | 1999: Lasse Kjus | 2000–2001: Hermann Maier | 2002–2003: Stephan Eberharter | 2004: Hermann Maier | 2005: Bode Miller | 2006: Benjamin Raich | 2007: Aksel Lund Svindal | 2008: Bode Miller | 2009: Aksel Lund Svindal | 2010: Carlo Janka | 2011: Ivica Kostelić | 2012–2019: Marcel Hirscher | 2020: Aleksander Aamodt Kilde | 2021: Alexis Pinturault | 2022–2026: Marco Odermatt Vorlage:Klappleiste/Ende

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