Leeseringen
Leeseringen Gemeinde Estorf
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(645)&title=Leeseringen 52° 36′ N, 9° 9′ O
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| Fläche: | 5,11 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Leeseringen</ref> | |||||
| Einwohner: | 645<ref name="geo" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 126 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 31629 | |||||
| Vorwahl: | 05025 | |||||
Lage von Leeseringen in Niedersachsen
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Leeseringen ist ein Ortsteil der Gemeinde Estorf im Landkreis Nienburg/Weser in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine eigenständige Gemeinde.
Geographie
Das Dorf Leeseringen liegt etwa einen Kilometer nordöstlich von Estorf und vier Kilometer südwestlich der Stadt Nienburg/Weser. Im Nordwesten reicht das Gebiet des Ortsteils bis zur Weser. Zur Gemarkung Leeseringen gehört auch das kleine Straßendorf Nienburger Bruch.<ref name="geo" />
Geschichte
Leeseringen gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Nienburg in der Grafschaft Hoya des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zum Kanton Stolzenau des Departements Wesermündung. 1814 fiel Leeseringen an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Nienburg. Die Gemeinde Leeseringen fiel 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Nienburg. Die Gemeinde wurde im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen am 1. März 1974 Teil der Gemeinde Estorf.<ref name="grenz">Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974</ref>
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 178 | <ref name="lasius">Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 113 (google.de).</ref> |
| 1845 | 270 | <ref>Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 61 (google.de).</ref> |
| 1871 | 337 | <ref>Volkszählung 1871</ref> |
| 1895 | 333 | <ref name="v1895">Volkszählung 1895</ref> |
| 1910 | 366 | <ref>Landkreis Nienburg. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Februar 2024.</ref> |
| 1925 | 404 | <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1939 | 436 | <ref name="demand"/> |
| 1950 | 974 | <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref> |
| 1961 | 747 | <ref name="isys" /> |
| 1970 | 889 | <ref name="isys" /> |
Baudenkmale
Drei landwirtschaftliche Gebäude an der Fährstraße sind geschützte Baudenkmale in Leeseringen.
Infrastruktur
Leeseringen hat eine Ortsfeuerwehr.<ref>Website der Freiwilligen Feuerwehr Leeseringen</ref>
Kultur
Ein Träger des lokalen Brauchtums ist der Schützenverein Leeseringen und Umgebung.<ref name="Verein">Vereinsliste Samtgemeinde Mittelweser</ref>
Sport
Rot-Weiß Estorf-Leeseringen ist der ortsansässige Fußballverein.<ref name="Verein"/>
Wirtschaft
Am nordöstlichen Ortsrand befinden sich der Industrie- und Logistikpark Mittelweserpark sowie ein Werk für Reibungstechnik.
Verkehr
Leeseringen liegt beiderseits der Bundesstraße 215, die von Nienburg/Weser Richtung Stolzenau führt.
Einzelnachweise
<references /> Vorlage:Hinweisbaustein