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Burg Blumegg

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Burg Blumegg
Datei:Zinnfigurenklause 1030108.jpg
Modell der Burg in der Zinnfigurenklause in Freiburg im Breisgau

Modell der Burg in der Zinnfigurenklause in Freiburg im Breisgau

Alternativname(n) Lunzistein
Staat Deutschland
Ort Stühlingen-Blumegg
Entstehungszeit 10. Jahrhundert
Burgentyp Höhenburg, Talrandlage
Erhaltungszustand Mauerreste
Ständische Stellung Adlige
Geographische Lage 47° 48′ N, 8° 30′ OKoordinaten: 47° 48′ 20,5″ N, 8° 29′ 58,2″ O
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Höhenlage 630 m ü. NN
Burg Blumegg (Baden-Württemberg)
Burg Blumegg (Baden-Württemberg)

Die Burg Blumegg ist die Ruine einer Höhenburg auf 630 m ü. NN nahe dem Ortsteil Blumegg der Stadt Stühlingen im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg.

Die Burg liegt auf einer isolierten Felsnadel an der Absturzkante von Muschelkalkwänden der untersten der Wutachschluchten, den Wutachflühen, die bei Blumberg-Achdorf beginnen. Ein nahegelegener freier Felsturm wird Lunzistein oder Brautfelsen genannt, um den sich auch eine Sage rankt.

Die Burg wurde wahrscheinlich von den Herren von Blumegg, einer Seitenlinie der Herren von Blumberg,<ref>Albert Kürzel: Reichsherrschaft Bonndorf. Geschichtliche Beschreibung, Freiburg i. Br. 1861, S. 137 ff. (Digitalisat).</ref> im 10. Jahrhundert erbaut, die Erstnennung fällt ins Jahr 1292. In jenem Dokument ist ein Heinricus in Blumenegge erwähnt.<ref>André Bechthold: Vom Mittelalter bis zum Übergang an das Haus Fürstenberg. In: Joachim Sturm (Hrsg.): Die Geschichte der Stadt Blumberg. dold.verlag, Vöhrenbach 1995, S. 37. ISBN 3-927677-06-X.</ref> 1417 wird die Burg Blumegg noch als „Schloss“, 1420 dann als „Burgstall“ bezeichnet.<ref>Blumegg (Burg) – Wüstung. leo-bw.de, abgerufen am 7. Juli 2020.</ref> Von der Burganlage sind noch geringe Mauerreste erhalten.

Literatur

  • Franz Xaver Kraus (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden. Band 3: Kreis Waldshut. Freiburg i. Br. 1892, S. 6 (Digitalisat der UB Heidelberg).
  • Arthur Hauptmann: Burgen einst und jetzt – Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten. Verlag Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-040-1, S. 279.
  • Arthur Hauptmann: Burgen einst und jetzt – Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten, Band 2. Verlag Südkurier, Konstanz 1987, ISBN 3-87799-075-4, S. 139–141.
  • Roland Weis: Burgen im Hochschwarzwald. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2019, ISBN 978-3-7995-1368-5, S. 102–105.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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