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Consumer-to-Business

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Consumer-to-Business ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), C2B) ist in der Betriebswirtschaftslehre, im E-Business und allgemein im Marketing der Anglizismus für eine Geschäftsbeziehung zwischen Privatpersonen und Unternehmen. Gegensatz ist Business-to-Consumer.

Allgemeines

Der im E-Business entwickelte Begriff kann auch verallgemeinernd für alle Geschäftsbeziehungen zwischen verschiedenen Wirtschaftssubjekten oder zwischen zwei gleichen Wirtschaftssubjekten verwendet werden. Wirtschaftssubjekte sind Privathaushalte ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), Unternehmen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und der Staat mit seiner öffentlichen Verwaltung ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Schildhauer definiert wie folgt: „Consumer-to-Business ist die Bezeichnung für Geschäftsbeziehungen, Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle zwischen Privatpersonen und Unternehmen“.<ref>Thomas Schildhauer, Lexikon Electronic Business, 2003, S. 20</ref> „Consumer-to…“ beschreibt dasjenige Wirtschaftssubjekt, das die Geschäftsbeziehung angebahnt hat. Gegenstand der Beziehung kann ein Kaufvertrag, Mietvertrag, sonstiger Vertrag oder ein Gesetz sein, aufgrund dessen Güter oder Dienstleistungen gegen Geld (oder ausnahmsweise gegen andere Güter) ausgetauscht werden.

Übersicht aller Geschäftsbeziehungen

Als Wirtschaftssubjekte, die Geschäftsbeziehungen zueinander eingehen, kommen Privathaushalte ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Konsumenten), Unternehmen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und der Staat mit seinen Staatsunternehmen oder Gebietskörperschaften ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) in Betracht. Die Geschäftsbeziehungen zwischen einzelnen Wirtschaftssubjekten können wie folgt systematisiert werden:<ref>Christian Brandt, Vom Vertragsmanagement zur zwischenbetrieblichen Kommunikation, 2009, S. 8</ref><ref>Arnold Hermanns/Michael Sauter, Electronic Commerce: Die Spielregeln der Neuen Medien, in: Arnold Hermanns/Michael Sauter (Hrsg.), Management-Handbuch Electronic Commerce, 1999, S. 23; ISBN 978-3800623235</ref>

Wirtschaftssubjekt Privathaushalte
Beispiel
Unternehmen
Beispiel
öffentliche Haushalte
Beispiel
Privathaushalte Consumer-to-Consumer
Tauschbörsen wie eBay
Consumer-to-Business
Aufträge, Bestellungen
Consumer-to-Administration
Steuererklärung, Melderegister
Unternehmen Business-to-Consumer
Lieferung von Waren im Versandhandel
Business-to-Business
Interbankenhandel
Business-to-Administration
Lohnsteueranmeldung
öffentliche Haushalte Administration-to-Consumer
Gebührenbescheid
Administration-to-Business
Außenprüfung
Administration-to-Administration
Amtshilfe

Auf diese Weise ergeben sich neun Kombinationen von Geschäftsfeldern.<ref>Bernd W. Wirtz, Electronic Business, 2013, S. 23; ISBN 978-3834942395</ref>

Weitere Beispiele für Consumer-to-Business-Beziehungen sind der täglich Kauf im Einzelhandel (Supermärkte), Bankgeschäfte mit Privatpersonen wie die Kapitalanlage oder der Abschluss von Versicherungsverträgen mit privaten Versicherungsnehmern. Im Handel gehört die Bestellung beim Versandhandel oder im Online-Handel oder der Download/Upload bei Internetdiensten durch Privatpersonen zum Consumer-to-Business-Sektor.

Wirtschaftliche Aspekte

Da dem Verbraucher Unternehmen gegenüberstehen, besteht ein Verbraucherschutz (etwa durch Gewährleistungen)<ref>Karlheinz Müssig/Josef Löffelholz, Bank-Lexikon: Handwörterbuch für das Geld-, Bank- und Börsenwesen, 1995, Sp. 2121 ff.</ref>, im Bank- und Versicherungswesen kann eine Beratungshaftung ausgelöst werden.

Consumer-to-Business- und Business-to-Consumer-Beziehungen sind in der Volkswirtschaftslehre Transaktionen, die einen hohen Anteil am Bruttoinlandsprodukt aufweisen. So erreicht die Briefpost von Unternehmen/Behörden in den zehn EU-Mitgliedstaaten mit dem höchsten Briefaufkommen 60,3 % aller Briefe an Privatpersonen und von Privatpersonen an Unternehmen/Behörden 5,4 %.<ref>Benjamin Rasch, Wettbewerb durch Netzzugang?, 2009, S. 190 FN 438</ref>

Einzelnachweise

<references />