Zum Inhalt springen

Lucas Brunner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. April 2025 um 12:37 Uhr durch imported>Peteremueller (wl, Linkfixes, Format).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Lucas Brunner (* 29. Mai 1967 in Bern; heimatberechtigt in Winterthur) ist ein Schweizer Schachspieler und Internationaler Grossmeister.

Leben

Als Lucas Brunner 1994 den Titel Grossmeister erhielt,<ref>Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924–2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 82.</ref> war er der erste in der Schweiz geborene Schachgrossmeister. Seit seinem zweiten Lebensjahr<ref name="SR1089">Schach-Report. 10, 1989, S. 32.</ref> wuchs er in West-Berlin auf, wohnt aber seit 1990 wieder in der Schweiz, und zwar in Zug. Beim Weltschachverband FIDE ist er Administrator des Permanent Fund.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Funktion Lucas Brunners auf der Website der FIDE (Memento vom 22. März 2014 im Internet Archive) (englisch).</ref> Von 1991 bis 2000 war Brunner verantwortlich für die Schachberichterstattung in der Neuen Zürcher Zeitung. Er arbeitet heute als Senior Manager bei der Credit Suisse.

Erfolge

Im Jahre 1983 gewann er in Ganderkesee die deutsche Jugendmeisterschaft U20.<ref>Deutsche Schachjugend – 37. Deutsche Meisterschaft der Jugend (West), Ganderkesee 1983.</ref> Den Titel Internationaler Meister erhielt er 1986. 1989 gewann er das Bohemians-Turnier in Prag, 1993 in Kecskemét ein Turnier der Kategorie 8 sowie gemeinsam mit John van der Wiel und Zoltán Ribli in Baden-Baden das Bank-Hofmann-Turnier. 1994 gewann er in Luzern die Schweizer Einzelmeisterschaft.

1983 nahm er an Brett sechs der deutschen Nationalmannschaft am Nordic Chess Cup teil<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lucas Brunners Ergebnisse bei Nordic Chess Cups (Memento vom 13. Mai 2021 im Internet Archive) auf olimpbase.org (englisch).</ref> sowie 1985 am Mitropacup.<ref name="Mitropa"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lucas Brunners Ergebnisse bei Mitropacups (Memento vom 13. Mai 2021 im Internet Archive) auf olimpbase.org (englisch).</ref> Für die Schweiz spielt er seit 1989, er nahm teil 1991 an der U26-Mannschaftsweltmeisterschaft<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lucas Brunners Ergebnisse bei U26-Mannschaftsweltmeisterschaften (Memento vom 13. Mai 2021 im Internet Archive) auf olimpbase.org (englisch).</ref>, 1989 und 1992 an der Mannschaftseuropameisterschaft,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lucas Brunners Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften (Memento vom 13. Mai 2021 im Internet Archive) auf olimpbase.org (englisch).</ref> 1989 und 1993 an der Mannschaftsweltmeisterschaft,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lucas Brunners Ergebnisse bei Mannschaftsweltmeisterschaften (Memento vom 13. Mai 2021 im Internet Archive) auf olimpbase.org (englisch).</ref> an den Schacholympiaden 1990, 1992 und 1994<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lucas Brunners Ergebnisse bei Schacholympiaden (Memento vom 13. Mai 2021 im Internet Archive) auf olimpbase.org (englisch).</ref> sowie am Mitropacup 1999.<ref name="Mitropa" />

Anfang der 1980er-Jahre und später bis 1990 spielte er für den Berliner Verein Lasker Steglitz. Mit der Solinger SG wurde er 1987 und 1988 deutscher Mannschaftsmeister, ebenso 1994, 1996 und 1998 mit der SG Porz, für die er von 1993 bis 2002 spielte. Für den Hamburger SK spielte er von 1990 bis 1993. Schweizer Mannschaftsmeister wurde er bisher achtmal mit der Schachgesellschaft Zürich: 1999, 2002, 2003, 2005, 2008, 2009, 2010 und 2016.<ref>Bekannteste Schweizer Spieler und Spielerinnen auf der Website des Schweizerischen Schachbundes (SSB).</ref> Mit der SG Zürich nahm er ausserdem am European Club Cup 2012, 2014, 2015 und 2018 teil.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lucas Brunners Ergebnisse bei European Club Cups (Memento vom 13. Mai 2021 im Internet Archive) auf olimpbase.org (englisch).</ref> Brunner spielt noch gelegentlich in der Nationalliga A (NLA), der schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft, nimmt jedoch nicht mehr an internationalen Schachturnieren teil.

Seine Elo-Zahl beträgt 2424 (Stand: November 2023), seine bisher höchste war 2535 im Januar 1995.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Appel | Aronjan | Baldauf | Baramidze | Berelowitsch | Bezold | Bindrich | Bischoff | Blübaum | Bogner | Bönsch | Braun | Bromberger | Brunner | Buhmann | Bunzmann | Chalifman | Costa | Darga | Dautov | Al. Donchenko | Döttling | Engel | Espig | Feygin | Fish | D. Fridman | Gabriel | Ginsburg | Glek | Graf | Gurewytsch | Gustafsson | Gutman | Handke | Haub | Hausrath | Hecht | Heimann | T. Heinemann | Hertneck | Hickl | M. Hoffmann | Holzke | Huschenbeth | Jepischin | Jussupow | Kalinitschew | Keitlinghaus | Keymer | Kindermann | Khenkin | Knaak | Kollars | Kramer | Krämer | Kritz | Kriwoborodow | Kunin | Lampert | Lau | Levin | Lobron | N. Lubbe | Luther | Lutz | R. Mainka | Maiwald | Malich | Meier | J. Meister | Mihók | L. Milov | Mohr | Mons | K. Movsesjan | M. Muše | K. Müller | A. Naiditsch | Naumann | Nisipeanu | Noe | E. Pähtz | T. Pähtz | Pfleger | Poetsch | Polzin | Prusikin | Rabiega | M. Richter | A. Rotstein | Schebler | Schlosser | Schmaltz | Schmittdiel | Schröder | Shalnev | Siebrecht | Slobodjan | Sprenger | Stern | F. Svane | R. Svane | Teske | Tischbierek | Vogel | Vogt | De. Wagner | Wahls | Wawulin | Womacka | Yankelevich | Zaragatski | Zeitlein

Verstorbene Großmeister: Bogoljubow | Enders | Hort | Hübner | Lehmann (ehrenhalber) | Mieses | Pachman | Pietzsch | Sämisch | Schmid | Stangl | Teschner (ehrenhalber) | Uhlmann | Unzicker Vorlage:Klappleiste/Ende