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Ulf Findeisen

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Ulf Findeisen Vorlage:SportPicto
Ulf Findeisen bei den DDR-Skimeisterschaften 1989

Ulf Findeisen bei den DDR-Skimeisterschaften 1989

Nation Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Deutsche Demokratische Republik
Geburtstag 2. März 1962
Geburtsort ZschopauDeutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR
Karriere
Trainer Joachim Winterlich
Nationalkader seit 1982
Pers. Bestweite 171,0 m (Harrachov, 18. März 1983)<ref>Eberhard Jurgalski, Sascha Hädrich und Luis Holuch: Personal Best List - Men. skisprungschanzen.com, 22. April 2025, abgerufen am 3. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (PDF; 1,96 MB)</ref>
Status zurückgetreten
Karriereende 1990
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Nordische Skiweltmeisterschaften
Silber 1984 Engelberg Team
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 30. Dezember 1982
 Weltcupsiege (Einzel) 02  (Details)
 Gesamtweltcup 12. (1986/87)
 Vierschanzentournee 03. (1986/87)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 2 0 1
 

Ulf Findeisen (* 2. März 1962 in Zschopau) ist ein ehemaliger deutscher Skispringer, der von 1983 bis 1990 aktiv war.

Werdegang

Findeisen begann auf der Schüler- und Jugendsprungschanze in Wünschendorf mit dem Skisprungsport. Zu seinen ersten Trainern gehörte sein Vater Christian. Mit 13 Jahren wechselte er nach Oberwiesenthal und trainierte beim dortigen SC Traktor unter Joachim Winterlich unter anderem mit Jens Weißflog.

1983 nahm er erstmals an Weltcup-Wettbewerben teil. Er konnte sich dreimal unter den besten Zehn platzieren und verfehlte im schweizerischen Gstaad als Vierter knapp das Podium. In dieser Saison konnte er auch erstmals DDR-Meister von der Großschanze werden. Auch in der darauffolgenden Saison konnte er die guten Resultate bestätigen und wiederholte seinen Erfolg bei den nationalen Meisterschaften. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1984 gewann er mit der Mannschaft der DDR die Silbermedaille im Team. 1985 wurde er DDR-Meister von der Normalschanze.

Vor heimischem Publikum in Oberwiesenthal konnte er im Januar 1986 seinen ersten Weltcup-Sieg feiern.

Am Kulm in Bad Mitterndorf stürzte er bei der Skiflug-Weltmeisterschaft im März 1986 schwer und blieb mehrere Minuten benommen liegen. Er wurde anschließend mit einem Hubschrauber in eine Klinik gebracht. Angesichts der Schwere des Sturzes befürchteten Augenzeugen ein vorzeitiges Ende seiner sportlichen Laufbahn. Bereits im Sommer desselben Jahres nahm Findeisen jedoch das Training wieder auf.<ref>https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/Ulf%20Findeisen/01/2125.</ref>

Seine erfolgreichste Saison hatte Findeisen 1986/1987, als er bei der Vierschanzentournee hinter Ernst Vettori und Vegard Opaas den dritten Platz belegte. Als Dritter konnte er beim Springen in Garmisch-Partenkirchen seinen ersten Podiumsplatz in der Saison erkämpfen. Kurze Zeit später sprang er im tschechoslowakischen Štrbské Pleso zu seinem zweiten Weltcup-Erfolg. Im Gesamtweltcup belegte er in dieser Saison den zwölften Rang.

In den folgenden Jahren konnte er nicht mehr an die guten Leistungen anknüpfen und beendete 1990 seine aktive Laufbahn. Seit diesem Zeitpunkt ist Ulf Findeisen als Skisprungtrainer in seiner Geburtsstadt Zschopau tätig und betreute dort unter anderem den deutschen Nachwuchsspringer Erik Simon.

Erfolge

Weltcupsiege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
1. 19. Januar 1986 Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Oberwiesenthal Normalschanze
2. 11. Januar 1987 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Štrbské Pleso Großschanze

Weltcup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
1982/83 23. 43
1983/84 27. 39
1984/85 57. 05
1985/86 17. 73
1986/87 12. 95
1987/88 59. 07
1988/89 67. 01

Schanzenrekorde

Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
Oberwiesenthal DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 92,5 m
(K-Punkt: 90 m)
1979 1979
Oberwiesenthal DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 101,0 m
(K-Punkt: 90 m)
1985 19. Januar 2003

Weblinks

Commons: Ulf Findeisen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />