Eisengraberamt
| Eisengraberamt (Streusiedlung) Ortschaft Katastralgemeinde Eisengraberamt | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |||||
| Pol. Gemeinde | Jaidhof | |||||
| Koordinaten | 48° 33′ 28″ N, 15° 25′ 48″ O
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| Höhe | 580 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 04247 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 12008 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Eisengraberamt ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Jaidhof im Bezirk Krems in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1967 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion"/>
Geografie
Die Streusiedlung befindet sich nördlich der Kremser Straße und erstreckt sich weit nach Norden in die Waldgebiete südlich des Kamps. Zur Ortschaft zählen die Lagen Dörr, Gschwendt, Hahn, Petzwinkler, Pistracher, Pottaschhof, Strasser, Tiefenbacher, Wandlmühle sowie mehrere unbenannte Lagen. Im Westen bildet die Gernitz die Grenze. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Der davor unbewohnte Gföhlerwald wurde ab 1570 nach und nach mit Mühlen und Köhlerhütten besiedelt. Im Jahr 1585 wurde der Gföhlerwald in 14 Waldämter unterteilt; eines davon war Eisengraberamt. Jedes Waldamt wurde zum Wohnort des Forstmanns.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Amt mit 47 zerstreuten Häusern genannt, die zum Teil nach Gföhl, zum Teil nach Krumau am Kamp und zum Teil nach Rastbach eingepfarrt waren, und auch die Kinder waren in dienjeweiligen Ort eingeschult. Die Herrschaft Gföhl besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus verfügte über sämtliche Untertanen und Grundholde. Die Herrschaften Gföhl, Krumau und Rastbach besorgten die Konskription.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Eisengraberamt ein Eier- und Butterhändler, zwei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, zwei Holzwarenerzeuger, ein Landesproduktehändler, eine Marktfahrer, ein Schuster, zwei Trafikanten, ein Viehhändler, ein Wagner und einige Landwirte ansässig. Zudem gab es zwei Mühlen.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 233</ref> Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Eisenbergeramt, Eisengraberamt, Jaidhof und Schiltingeramt.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
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