Zum Inhalt springen

Schwoben

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 3. März 2026 um 09:09 Uhr durch imported>Eriosw (Bevölkerungsentwicklung).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Schwoben
Datei:Blason de la ville de Schwoben (68).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Altkirch
Kanton Altkirch
Gemeindeverband Sundgau
Koordinaten 47° 37′ N, 7° 18′ OKoordinaten: 47° 37′ N, 7° 18′ O
 {{#coordinates:47,616111111111|7,3038888888889|primary
dim=20000 globe= name=Schwoben region=FR-68 type=city
  }}
Höhe 296–403 m
Fläche
Einwohner 229 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68130
INSEE-Code 68303
Datei:Schwoben, Mairie.jpg
Mairie Schwoben

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Schwoben ist eine französische Gemeinde mit 229 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Kanton Altkirch und zum Gemeindeverband Sundgau.

Geografie

Die Gemeinde Schwoben im Sundgau liegt am Thalbach, einem rechten Nebenfluss der Ill. Nördlich des Dorfkerns verläuft die Départementsstraße 419 von Altkirch nach Basel.

Nachbargemeinden von Schwoben sind Tagsdorf im Nordwesten und Norden, Hausgauen im Osten, Bettendorf im Süden sowie Hirsingue im Südwesten.

Geologie

Schwoben liegt im lössbedeckten Sundgauer Tertiärhügelland im Bereich der unter der Lössdecke lagernden Sundgauschotter. Diese sind die Hinterlassenschaft einer einst (im Pliozän und Altpleistozän) über Doubs, Saône und Rhône zum Mittelmeer entwässernden Ur-Aare. Unter den die (oberen) Talhänge bildenden Sundgauschottern liegen die sandig-mergeligen Schichten der oligozänen Elsässer Molasse (Molasse alsacienne).

Geschichte

In den Urkunden erscheint der Ort 1286 als Suaben. Bis 1324 gehörte der Ort zur Herrschaft Altkirch in der Grafschaft Pfirt und kam dann durch die Heirat der Johanna von Pfirt mit Herzog Albrecht II. von Österreich an Habsburg. Im Westfälischen Frieden 1648 ging der Ort mit dem ganzen elsässischen Besitz der Habsburger an die französische Krone. Von 1871 bis 1918 gehörte der Ort zum Reichsland Elsass-Lothringen.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2019
Einwohner 141<ref>Kreis Altkirch. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Januar 2023; abgerufen am 13. Februar 2026.</ref> 113 119 123 122 167 255 270 229

Schwoben hatte lange Zeit das kleinste Rathaus (Mairie) Frankreichs. Darauf verweist eine Schautafel an der aus dem 18. Jahrhundert stammenden Brücke über den Thalbach, an der heute ein neues Rathaus steht. Dem Rathaus gegenüber steht ein steinernes Buch mit den Namen aller Bürgermeister von Schwoben von 1792 bis heute.

In der Dorfmitte finden sich noch Reste eines Bunkers aus dem Ersten Weltkrieg.

Bauwerke

Einige gut erhaltene Fachwerkbauten: Nr. 3 an der Rue du Ruisseau ein Haus in Rähmbauweise aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts mit regelmäßigem, auf Symmetrie bedachtem Fachwerk. - Nr. 1 an der Rue des Pierres, ebenfalls aus der Barockzeit mit Segmentbogenfenstern im gemauerten Erdgeschoss. Am Haus Nr.7 an der Rue de la Vallée ist noch die in der altertümlichen Ständerbauweise errichtete Traufseite mit geschossübergreifenden Langstreben erhalten.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 78.

Weblinks

Commons: Schwoben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Altenach | Altkirch | Aspach | Ballersdorf | Balschwiller | Bellemagny | Bendorf | Berentzwiller | Bernwiller | Bettendorf | Bettlach | Biederthal | Bisel | Bouxwiller | Bréchaumont | Bretten | Buethwiller | Carspach | Chavannes-sur-l’Étang | Courtavon | Dannemarie | Diefmatten | Durlinsdorf | Durmenach | Eglingen | Elbach | Emlingen | Eteimbes | Falkwiller | Feldbach | Ferrette | Fislis | Franken | Friesen | Frœningen | Fulleren | Gildwiller | Gommersdorf | Guevenatten | Hagenbach | Hausgauen | Hecken | Heidwiller | Heimersdorf | Heiwiller | Hindlingen | Hirsingue | Hirtzbach | Hochstatt | Hundsbach | Illfurth | Illtal | Jettingen | Kiffis | Kœstlach | Largitzen | Levoncourt | Liebsdorf | Ligsdorf | Linsdorf | Lucelle | Luemschwiller | Lutter | Magny | Manspach | Mertzen | Mœrnach | Montreux-Jeune | Montreux-Vieux | Mooslargue | Muespach | Muespach-le-Haut | Oberlarg | Obermorschwiller | Oltingue | Pfetterhouse | Raedersdorf | Retzwiller | Riespach | Romagny | Roppentzwiller | Ruederbach | Saint-Bernard | Saint-Cosme | Saint-Ulrich | Schwoben | Seppois-le-Bas | Seppois-le-Haut | Sondersdorf | Spechbach | Steinsoultz | Sternenberg | Strueth | Tagolsheim | Tagsdorf | Traubach-le-Bas | Traubach-le-Haut | Ueberstrass | Valdieu-Lutran | Vieux-Ferrette | Waldighofen | Walheim | Werentzhouse | Willer | Winkel | Wittersdorf | Wolfersdorf | Wolschwiller Vorlage:Klappleiste/Ende