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Saint-Cosme

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Saint-Cosme
Sankt Cosman
Datei:Blason de la ville de Saint-Cosme (68).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Altkirch
Kanton Masevaux-Niederbruck
Gemeindeverband Sud Alsace Largue
Koordinaten 47° 41′ N, 7° 4′ OKoordinaten: 47° 41′ N, 7° 4′ O
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Höhe 319–391 m
Fläche
Einwohner 75 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68210
INSEE-Code 68293
Datei:Saint-Cosme, Mairie.jpg
Bürgermeisteramt (Mairie)

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Saint-Cosme ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine französische Gemeinde im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Altkirch und zum Kanton Masevaux-Niederbruck und ist Mitglied des Gemeindeverbandes Sud Alsace Largue. Mit 75 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) ist Saint-Cosme die zweitkleinste der 377 Gemeinden im Département Haut-Rhin.

Geografie

Die Gemeinde Saint-Cosme liegt im Gebiet der Burgundischen Pforte zwischen Belfort und Mülhausen im äußersten Südwesten des Elsasses an der Grenze zur Region Bourgogne-Franche-Comté. Die östliche Gemeindegrenze bildet der Traubach, der über die Largue zur Ill entwässert und somit zum Einzugsgebiet des Rheins gehört. Das Dorf selbst liegt auf der Rhein-Rhône-Wasserscheide.

Nachbargemeinden von Saint-Cosme sind Bellemagny im Norden, Guevenatten im Osten, Bréchaumont im Süden, Reppe im Südwesten sowie Vauthiermont im Westen.

Geschichte

1302 Erwähnung als Engelmarswilr. Dieser Name war noch im 15. Jahrhundert gebräuchlich. Der Name St.-Cosme leitet sich vom Patron der Kirche her, taucht in den Urkunden erstmals im 14. Jahrhundert auf und erscheint 1576 als S. Gosman.

Der Ort gehörte bis 1324 zur Grafschaft Pfirt, kam 1324 an Habsburg und 1648 im Westfälischen Frieden an die Krone Frankreichs. Von der Revolution bis 1870 gehörte St.-Cosme zum Arrondissement Belfort. Als nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 das Territoire de Belfort unter Berücksichtigung der Sprachgrenze vom Département Haut-Rhin abgetrennt wurde, blieben die frankophonen Orte St.-Cosme, Bretten und Éteimbes ausnahmsweise beim Elsass – im Austausch gegen Orte um Rougemont-le-Château.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Sankt Cosman als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Altkirch im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2017
Einwohner 51<ref>Kreis Altkirch. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Januar 2023; abgerufen am 13. Februar 2026.</ref> 43 38 36 41 45 66 83 951

Sehenswürdigkeiten

Église St.-Cosme et St.-Damien (Sankt Cosmas und Damian): Der Turm, ein Westturm mit Eingangshalle, stammt aus dem 15. Jahrhundert. Er besitzt wie im Mittelalter alle Kirchtürme des Sundgaus ein Satteldach. Schiff und Chor entstanden neu 1782. Der barocke Hauptaltar ist den beiden Kirchenheiligen gewidmet. Der linke Seitenaltar ist ein Marienaltar, der rechte ein Katharinenaltar. Taufstein von 1625. Barocke Kanzel. Im Chor Grabplatten von Ortsgeistlichen. Die Kirche hat mit ihrem ummauerten Kirchhof den Charakter einer Wehrkirche. Auf dem Friedhof Grabmäler napoleonischer Offiziere aus der Zeit um 1800.

Das Gemeindewappen zeigt eine originaltreue Abbildung der Kirche. Die von mehreren hundertjährigen Ulmen und Linden umgebene Kirche Saint-Cosme et Saint-Damien (St. Cosmas und Damian) ist möglicherweise eine der ältesten im Südwesten des Elsass. Die Kirche wird nachts beleuchtet.

Einige Sundgauer Fachwerkhäuser, wobei – als Besonderheit des westlichsten Sundgaus – an der Giebelseite statt des Krüppelwalms auch das Vollwalmdach erscheint.

Datei:Saint-Cosme, Eglise Saint-Côme et Saint-Damien 2.jpg
Südostseite St. Cosmas und Damian
Datei:Saint-Cosme, Eglise Saint-Côme et Saint-Damien 1.jpg
Südwestseite St. Cosmas und Damian

Persönlichkeiten

  • Joseph Alois Faller (1816–1894), gestorben in Saint-Cosme, französisch-deutscher römisch-katholischer Geistlicher und Ordensgründer

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 325–327.

Weblinks

Commons: Saint-Cosme – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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