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Osenbach

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Osenbach
Datei:Blason de la ville d'Osenbach (68).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Thann-Guebwiller
Kanton Wintzenheim
Gemeindeverband Pays de Rouffach, Vignobles et Châteaux
Koordinaten 47° 59′ N, 7° 13′ OKoordinaten: 47° 59′ N, 7° 13′ O
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Höhe 325–750 m
Fläche
Einwohner 810 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68570
INSEE-Code 68251
Datei:Osenbach 030.JPG
Blick auf Osenbach

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Osenbach ist eine französische Gemeinde mit 810 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Der Name leitet sich vom Ochsenbach ab, der dort entspringt. Die Bewohner nennen sich Osenbachois oder Osenbachoises.

Geografie

Osenbach liegt am Rand der Vogesen zwischen Colmar und Guebwiller. Das dicht bewaldete Gemeindegebiet ist Teil des Regionalen Naturparks Ballons des Vosges.

Geschichte

Mittelalter

Osenbach gehörte zu den Besitzungen des Bischofs von Straßburg. 1298 ließ Theobald, Graf von Pfirt, Osenbach – wie andere Dörfer in der Umgebung auch – während einer Fehde gegen Konrad III. von Lichtenberg, den Bischof von Straßburg, niederbrennen. Denn Graf Theobald stand auf der Seite des Königs Adolf von Nassau, Bischof Konrad hingegen auf der Seite des Gegenkönigs Albrecht von Österreich. 1375 verwüstete eine Grande Compagnie Osenbach. Während des Deutschen Bauernkriegs plünderten die Bauern von Osenbach 1525 das Augustinerkloster Schwarzenthann in Wintzfelden.

Neuzeit

Nahe Osenbach, am Fuße des Heidenbergs, wurde seit dem späten 15. Jahrhundert, mit Unterbrechungen,<ref>Heinrich Wilhelm Lawätz: Handbuch für Bücherfreunde und Bibliothekare, Teil 2: Bibliographie interessanter und gemeinnütziger Kenntnisse, Bd. 1: Statistic, Politik und einige damit verwandte Gegenstände, Teilband 2: Adelstolz – Bergwerk. Johann Jakob Gebauer, Halle 1795, S. 684.</ref> Silber- und Kupferbergbau betrieben. Es fanden sich Erzgänge mit einem Kupferanteil von 6 bis 10 %, die Silberausbeute betrug bis zu 4 Lot Silber pro Zentner. Die Stollen und Schächte hießen unter anderem „Gulden Asel“ (Goldener Esel), „Unser Lieben Frau Fundgrube“, „St. Annagrube“, „St. Johannes“ und „Silberrain“.

Im Dreißigjährigen Krieg fielen 1640 die Schweden in Osenbach ein, brandschatzten das Dorf und raubten die Kirchglocke. Im Zweiten Raubkrieg verwüsteten die Truppen des Marschalls Turenne im Januar 1675 das Dorf.

1850 wurde das letzte Bergwerk in Osenbach geschlossen.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 512 542 557 702 811 831 864
Datei:Osenbach 109.JPG
Jungfrauenbrunnen vor dem Rathaus in Osenbach

Siehe auch

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 1010–1011.

Weblinks

Commons: Osenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references />

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