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Oberdorf (Haut-Rhin)

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Oberdorf
Datei:Blason de la ville d'Oberdorf (68).svg
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département Haut-Rhin / Europäische Gebietskörperschaft Elsass
Arrondissement Altkirch
Gemeinde Illtal
Koordinaten 47° 34′ N, 7° 18′ OKoordinaten: 47° 34′ N, 7° 18′ O
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Postleitzahl 68960
Ehemaliger INSEE-Code 68240
Eingemeindung 1. Januar 2016
Status Commune déléguée
Datei:Oberdorf, Rue Principale.jpg
Fachwerkhäuser entlang der Hauptstraße

Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Oberdorf ist eine ehemalige französische Gemeinde mit 549 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2020) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est. Sie gehörte zum Arrondissement Altkirch. Die Bewohner werden Oberdorfois und Oberdorfoises genannt.

Der Erlass vom 17. Dezember 2015 legte mit Wirkung zum 1. Januar 2016 die Eingliederung von Oberdorf als Commune déléguée zusammen mit den früheren Gemeinden Grentzingen und Henflingen zur neuen Commune nouvelle Illtal fest.<ref>Receuil N°56 (1ère partie) du 22 décembre 2015. (PDF) Département Ain, 22. Dezember 2015, S. 75–76, abgerufen am 13. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geografie

Oberdorf liegt im Sundgau im Süden des Départements, etwa 12 Kilometer nördlich der Schweizer Grenze, etwa acht Kilometer südöstlich von Altkirch und etwa 21 Kilometer südsüdwestlich von Mülhausen entfernt. Die Ill, ein Nebenfluss des Rheins, durchquert das Ortsgebiet von Südost nach Nordwest.

Umgeben wird Oberdorf von den Nachbargemeinden und einer Commune déléguée:

Grentzingen
(Commune déléguée)
Willer
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Steinsoultz
Riespach Waldighofen

Geschichte

Im Mittelalter existierte neben Oberdorf ein 1420 urkundlich erwähntes, oberhalb Grentzingen gelegenes, im 15. Jahrhundert abgegangenes Nyderdorff. Bis 1324 gehörte der Ort zur Grafschaft Pfirt, kam dann an Habsburg und 1648 an die französische Krone. Vom 14. bis zum 18. Jahrhundert hatte die Schweizer Adelsfamilie von Eptingen die Ortsherrschaft inne. 1871 bis 1918 gehörte Oberdorf zum Reichsland Elsass-Lothringen.

Bevölkerungsentwicklung

Vorlage:Einwohner B Diagramm

Sehenswertes

Zahlreiche gut erhaltene Fachwerkbauten zumeist aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die meisten in Stockwerkbauweise, in der altertümlicheren Ständerbauweise ein Haus an der Rue des Vergers.

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 582–583.

Weblinks

Commons: Oberdorf – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />