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Marobo

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Region Marobo
Marobo liegt im Norden des Verwaltungsamts Bobonaro
Gesamtdaten
Fläche 18,66 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.</ref>
Einwohnerzahl 3.931 (2015)<ref name="Cen2015" />
Sucos Fläche<ref name="Cen2015" /> Einwohner-
zahl
(2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.</ref>
Position<ref>Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor</ref> Höhe
Atuaben 4,74 km² 989 9° 0′ S, 125° 20′ O
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Ilat-Laun 6,44 km² 1.637 8° 59′ S, 125° 20′ O
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Soileco 7,48 km² 1.465 9° 0′ S, 125° 20′ O
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Marobo (Marabo) ist eine osttimoresische Region im Norden des Verwaltungsamts Bobonaro (Gemeinde Bobonaro), nördlich des Orts Bobonaro. Früher bildete sie ein Reich der Kemak.<ref name="BRC">Brigitte Renard-Clamagirand: Marobo, Une Sociiti Ema de Timor Central. Priface de G. Condominas Ase12 (Langues Et Civilisations de L'Asie Du Sud-Est Et Du Monde In), 1982, ISBN 978-2-85297-123-3 (französisch)</ref>

Geographie

Datei:2022-10-09 Ilat-Laun 2.jpg
In Ilat-Laun
Datei:2022-10-23 Ai-Aras, Suco Soileco 3.jpg
In Soileco

Marobo teilt sich heute in die drei Sucos Atu-Aben, Ilat-Laun und Soileco. Südlich schließen sich die ebenfalls zum Verwaltungsamt Bobonaro gehörenden Sucos Malilait, Lourba und Maliubu an. Im Westen liegt das Verwaltungsamt Maliana, im Nordwesten das Verwaltungsamt Cailaco (beide Gemeinde Bobonaro) und im Osten das Verwaltungsamt Atsabe (Gemeinde Ermera) an. Die Ortschaften liegen im Umfeld des Foho Ilat-Laun, eines Berges mit einer Höhe von 1061 m.

Von Marobo aus fließt auch der Fluss Marobo zum ganzjährig Wasser führenden Lóis.

Einwohner

2022 zählte man in den drei Sucos 4.091 Einwohner<ref name="Cen2022" /> (1970: 3.324<ref name="BRC" />). Der Großteil der Bevölkerung gehört zur Ethnie der Kemak. Daneben gibt es kleine Minderheiten der Bunak und Tetum-Prasa-Sprecher.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Atu-Aben (Tetum; PDF-Datei; 8,13 MB)</ref><ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Ilat-Laun (Tetum; PDF; 8,5 MB)</ref><ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Soileco (Tetum; PDF; 8,5 MB)</ref>

Die französische Anthropologin Brigitte Renard-Clamagirand studierte zwischen 1966 und 1970 die Kultur der Region.<ref name="niu">Center for Southeast Asian Studies, Northern Illinois University</ref>

Zu Allerheiligen, am 1. November, findet bei den heißen Quellen ein Fest statt.

Geschichte

Datei:2016-07-25 Ruinas Marobo 1.jpg
Portugiesische Ruinen in Marobo, südöstlich der Thermen (2016)

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Die Marobo-Kemak hatten ein kleines Reich, das aber unter der Vorherrschaft des Kemak-Reiches von Atsabe stand, an dessen Peripherie Marobo lag. Hier haben sich die Kemak, wie im benachbarten Obulo, über Generationen mit der benachbarten Ethnie der Bunak vermischt, weswegen es kulturelle Unterschiede zwischen den Kemak von Atsabe und Marobo gibt.<ref name="niu" /><ref name="Died">Andrea K. Molnar: Died in the service of Portugal</ref>

Gouverneur José Celestino da Silva führte im März 1895 eine Offensive gegen Marobo und das eng mit ihm verbundene Obulo, um sie endgültig für Portugal zu unterwerfen.<ref name="HoT"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />History of Timor – Technische Universität Lissabon (Memento vom 24. März 2009 im Internet Archive) (PDF; 824 kB)</ref>

Wirtschaft

Während der portugiesischen Kolonialzeit entstand im Suco Ilat-Laun ein Bad mit heißen Quellen (Termas do Marobo). Das Schwimmbecken, das von der heißen Quelle gespeist wird, existiert noch und ist heute eine touristische Sehenswürdigkeit.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jane’s Oceania: Timor – Facts about Timor (Memento vom 3. November 2014 im Internet Archive)</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive />

Koordinaten: 8° 59′ 12,2″ S, 125° 18′ 49,8″ O

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