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Gougenheim

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Gougenheim
Datei:Blason ville fr Gougenheim Bas-Rhin.svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Bas-Rhin (67)
Arrondissement Saverne
Kanton Bouxwiller
Gemeindeverband Kochersberg
Koordinaten 48° 42′ N, 7° 34′ OKoordinaten: 48° 42′ N, 7° 34′ O
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Höhe 172–287 m
Fläche
Einwohner 531 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 67270
INSEE-Code 67163
Website gougenheim.fr
Datei:Gougenheim Mairie (1).jpg
Mairie Gougenheim

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Gougenheim <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ɡu.ɡən.(h)ajm] <phonos file="LL-Q150 (fra)-Le Commissaire-Gougenheim.wav"></phonos> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine französische Gemeinde mit 531 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie ist Mitglied des Gemeindeverbands Communauté de communes du Kochersberg. Am 1. Januar 2015 wechselte die Gemeinde vom Arrondissement Strasbourg-Campagne zum Arrondissement Saverne.<ref>http://www.legifrance.gouv.fr/eli/decret/2014/12/29/2014-1722/jo/texte</ref>

Geografie

Gougenheim liegt im Kochersberg zwischen Rohr und Schaffhouse-sur-Zorn. Im Westen des Gemeindegebietes verläuft das Flüsschen Rohrbach.

Geschichte

Die Vergangenheit des Ortes liegt bis zum Ende des 9. Jahrhunderts im Dunkeln. Klosterbesitz von Weißenburg oder Lorsch ist nicht nachweisbar, ebenso wenig eine Nennung des Ortes in einer Urkunde von 820, wie Ernest Nègre (Toponymie génerale. de la France) behauptet, ohne einen Beweis dafür zu liefern. Es könnte die noch unerschlossene Urkunde über einen Gütertausch zwischen einem Grafen und dem Kloster Weißenburg sein, unvollständig abgedruckt in Regesta Imperii I, 724. Sicher wird Gougenheim als „Cohchinheim“ 884 in der Besitzbestätigungsurkunde Kaiser Karls III. für das Kloster Honau genannt (MGH DD Kar III, 101). 1474 wurde Gougenheim der Hauptort der Ballei Kochersberg, die damals aus 28 Gemeinden bestand. Das Haus des Scharfrichters der Ballei befand sich außerhalb von Gougenheim und wurde 1976 zerstört. Der letzte Scharfrichter von Gougenheim heiratete eine Tochter des Scharfrichters von Sarrebourg, wie es Sitte war. Er verstarb am 18. Juni 1808.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Histoire de Gougenheim, auf der Webpräsenz der CC Kochersberg (Memento vom 20. November 2009 im Internet Archive) (französisch) Abgerufen am 9. Oktober 2009</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2017
Einwohner 381 344 324 382 363 580 494 548

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Gougenheim ChStLaurent 01.JPG
Kapelle Saint-Laurent

Die Kapelle Saint-Laurent wurde ab 1574 gebaut, sie ist Laurentius von Rom gewidmet. Die Mauern der Kapelle bestehen aus Kalkbruchstein und Sandstein. An einigen Stellen wurde der Bruchstein durch Backsteine ersetzt. Die Kapelle steht als Monument historique unter Denkmalschutz.

Datei:Gougenheim StLaurent 01.JPG
Kirche Saint-Laurent

Die Kirche Saint-Laurent stammt aus dem 12. Jahrhundert. Der Glockenturm wurde später bei einem Brand beschädigt. Das Kirchenschiff wurde ab 1749 durch ein neues Kirchenschiff ersetzt. Die Eingangstür wurde 1843 vergrößert. Die Mauern der Kirche bestehen aus Kalkbruchstein und Sandstein, teilweise als Opus spicatum angeordnet. Im Erdgeschoss sind zwei Schildbögen erhalten geblieben sowie ein verziertes Kreuzrippengewölbe, welches sich jedoch in schlechtem Zustand befindet. Der Türsturz einer der Türen, die von Süden her in das Kirchenschiff führen, ist mit dem Grillrost des Laurentius verziert. Die Mauern des Innenraums sind mit Gemälden der Evangelisten geschmückt. Auch die Pfarrkirche ist ein Monument historique.

Das Maison d’artisan (Haus des Handwerkers) wurde um 1681 erbaut. Diese Jahreszahl findet sich im Deckenbalken der Loggia. Das Haus gehörte einem Maurer oder Zimmerer.<ref>Maison d'artisan. In: pop.culture.gouv.fr. Ministère de la culture, abgerufen am 23. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Persönlichkeiten

Sonstiges

Der jüdische Familienname Guggenheim ist vom Dorf Gougenheim abgeleitet.<ref>Ralph Weingarten: Guggenheim. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. März 2007, abgerufen am 5. Juni 2019.</ref>

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 1438–1439.

Weblinks

Commons: Gougenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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