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Bretten (Haut-Rhin)

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Bretten
Datei:Blason de la ville de Bretten (68).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Altkirch
Kanton Masevaux-Niederbruck
Gemeindeverband Sud Alsace Largue
Koordinaten 47° 42′ N, 7° 4′ OKoordinaten: 47° 42′ N, 7° 4′ O
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Höhe 324–398 m
Fläche
Einwohner 184 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68780
INSEE-Code 68052

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Bretten ist eine französische Gemeinde mit 184 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Altkirch, zum Kanton Masevaux-Niederbruck und ist Mitglied des Gemeindeverbandes Sud Alsace Largue.

Geografie

Die Gemeinde liegt im Übergangsbereich zwischen den Vogesen und der Burgundischen Pforte, etwa in der Mitte zwischen Mülhausen und Belfort. Im Gemeindegebiet entspringt der Largue-Nebenfluss Traubach. Bretten liegt im löss-(lehm-)bedeckten Sundgauer Tertiärhügelland.

Nachbargemeinden von Bretten sind Soppe-le-Haut im Norden, Soppe-le-Bas und Diefmatten (Berührungspunkt) im Nordosten, Sternenberg im Osten, Bellemagny im Süden sowie Eteimbes im Westen.

Geschichte

Der Name des Ortes stammt wahrscheinlich vom lateinischen pratum (Wiese). 1331 wurde er als Bratt erwähnt, 1503 als Brethen.<ref>Fritz Langenbeck: Vom Weiterleben der vorgermanischen Toponymie im deutschsprachigen Elsass. 1967, I, S. 42.</ref> Bis 1324 gehörte Bretten zur Grafschaft Pfirt, kam dann durch die Heirat der Johanna von Pfirt mit Herzog Albrecht II. von Österreich an Habsburg und im Westfälischen Frieden 1648 an die französische Krone. Bretten war bis zur Revolution Hauptort des „Welschen Meiertums“, zu dem eine Anzahl meist französischsprachiger Orte gehörte. Von 1800 bis 1870 gehörte der Ort zum Arrondissement Belfort. Nach dem Krieg von 1870/71 wurde bei der Annexion von Elsass-Lothringen das Gebiet des Territoire de Belfort unter Berücksichtigung der Sprachgrenze vom Département Haut-Rhin abgetrennt und Frankreich überlassen. Ausnahmsweise blieben – im Tausch gegen Gebiet um Rougemont-le-Château – die frankophonen Dörfer Bretten, Éteimbes und Saint-Cosmes beim Elsass.

Bis ins 20. Jahrhundert diente der große Weiher (Grand Étang) bei Bretten für die ganzjährige Wasserversorgung der Mühlen von Bretten, Bréchaumont und Bellemagny.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Bretten als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Altkirch im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 156<ref>Kreis Altkirch. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Januar 2023; abgerufen am 13. Februar 2026.</ref> 62 75 81 63 97 105 175 174
Datei:Bretten, Eglise Saint-Remy.jpg
Kirche Saint-Remy
Datei:Bretten, Mairie.jpg
Mairie

Bauwerke

Die Remigius-Kirche (Église Saint-Rémy): Der schlichte Bau von 1776 besitzt eine relativ aufwendige historisierende Westfassade.

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Band 1. Flohic Editions, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 290–291.

Weblinks

Commons: Bretten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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