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Julian Schuster

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Julian Schuster
Datei:Julian Schuster - April 2016.jpg
Julian Schuster im April 2016
Personalia
Geburtstag 15. April 1985
Geburtsort Bietigheim-BissingenDeutschland
Größe 189 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1990–2004 FV Löchgau
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
0000–2004 FV Löchgau
2005–2008 VfB Stuttgart II 56 0(3)
2007–2008 VfB Stuttgart 2 0(0)
2008–2018 SC Freiburg 219 (17)
2008–2016 SC Freiburg II 8 0(2)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2018–2024 SC Freiburg (Verbindungs- und Co-Trainer)
2024– SC Freiburg
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Julian Schuster (* 15. April 1985 in Bietigheim-Bissingen) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger -spieler. Er ist seit Juli 2024 Cheftrainer des SC Freiburg.

Spielerkarriere

Schuster ist der Bruder von Robin Schuster und der Cousin von Benedikt Röcker.

Er begann seine Karriere beim FV Löchgau und spielte in der Bezirksliga<ref>Chronik. FV Löchgau, abgerufen am 11. April 2020.</ref>. In der Winterpause 2005 wechselte der Mittelfeldspieler gemeinsam mit seinem Mannschaftskameraden Marco Pischorn zum VfB Stuttgart und spielte dort zunächst in der zweiten Mannschaft. Sein Bundesligadebüt für die Profimannschaft gab er am 27. Oktober 2007 beim 1:0-Heimsieg des VfB Stuttgart gegen Bayer 04 Leverkusen,<ref>Vom VfB-Fan zum Profispieler. Ludwigsburger Kreiszeitung, 3. Januar 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. März 2016; abgerufen am 22. November 2014.</ref> nachdem Roberto Hilbert verletzt ausgewechselt worden war. Am 17. Dezember 2007 unterschrieb Schuster einen bis 2010 datierten Lizenzspielervertrag beim VfB.

Ein halbes Jahr später wechselte er zum Zweitligisten SC Freiburg.<ref>Gladbach verpflichtet Matmour. In: Kicker. 4. Juni 2008, abgerufen am 22. November 2014.</ref> Im Laufe der Saison 2008/09 erarbeitete er sich einen Stammplatz und war am Aufstieg der Mannschaft in die Fußball-Bundesliga beteiligt. Sein erstes Bundesligator erzielte Schuster am 27. September 2009 beim 3:0-Sieg über Borussia Mönchengladbach. Am 9. April 2011 verwandelte er beim 3:2-Sieg gegen TSG 1899 Hoffenheim einen Eckstoß direkt zur 1:0-Führung; dieser Treffer wurde später zum Tor des Monats gewählt.<ref>Tor des Monats April 2011: Schuster. In: Sportschau. 12. Juli 2013, abgerufen am 12. Juni 2024.</ref> Nach dem Weggang von Heiko Butscher wurde Schuster in der Winterpause der Saison 2011/12 zum Mannschaftskapitän gewählt.<ref>Schuster neuer Freiburg-Kapitän. Sky, 18. Januar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. November 2014; abgerufen am 22. November 2014.</ref>

Am 31. März 2012 (28. Spieltag der Saison 2011/12) im Auswärtsspiel gegen Bayer 04 Leverkusen bestritt Schuster sein 100. Ligaspiel für die Badener und erzielte den Treffer zum 1:0.<ref>Dank Schuster und Caligiuri – SCF weiter im Aufwärtstrend. In: Kicker. 31. März 2012, abgerufen am 22. November 2014.</ref> Nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga stieg er 2016 mit der Mannschaft als Zweitligameister direkt wieder auf und beendete nach der Saison 2017/18 seine Karriere im Alter von 33 Jahren. Zum Zeitpunkt seines Karriereendes war Schuster Freiburgs Spieler mit den zweitmeisten Bundesligaeinsätzen, nach Andreas Zeyer.

Als Profi wurde Schuster vorwiegend variabel im Mittelfeld eingesetzt, agierte teilweise aber auch zentral in der Abwehr.

Trainerkarriere

Im Anschluss an seine Spielerkarriere war Schuster Verbindungstrainer zwischen der U19, der U23 und dem Profibereich des SC Freiburg, aber auch als Co-Trainer bei den Profis aktiv.<ref>Julian Schuster wird Verbindungstrainer. SC Freiburg, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. April 2020; abgerufen am 11. April 2020.</ref> Im Oktober 2022 vertrat er gemeinsam mit Patrick Baier den an COVID-19 erkrankten Cheftrainer Christian Streich beim Europa-League-Spiel gegen den FC Nantes.<ref>Baier und Schuster vertreten Freiburgs Trainer Streich gegen Nantes. In: Sportschau. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. Januar 2024; abgerufen am 29. Januar 2024.</ref> 2023 absolvierte er beim Deutschen Fußball-Bund einen Lehrgang zum Erhalt der Pro-Lizenz, der höchsten Trainerlizenz im deutschen Fußball.<ref>69. Pro-Lizenz-Lehrgang am DFB-Campus. Deutscher Fußball-Bund, 17. Januar 2023, abgerufen am 29. Januar 2024.</ref>

Zur Saison 2024/25 wurde Schuster Nachfolger von Christian Streich bei der Profimannschaft des SC Freiburg und trat somit erstmals eine Stelle als Cheftrainer an.<ref>Julian Schuster wird Cheftrainer. SC Freiburg, 22. März 2024, abgerufen am 22. März 2024.</ref> Streich hatte seinen Vertrag nach zwölfeinhalb Jahren nicht mehr verlängert. Schusters Co-Trainerkollegen blieben weiterhin Lars Voßler und Florian Bruns. Co-Trainer Patrick Baier hörte zusammen mit Streich auf und wurde von Patrik Grolimund beerbt. Grolimund war noch 2023 Ausbilder Schusters beim DFB-Trainerlehrgang.<ref>René Kübler: Der neue Co-Trainer Patrik Grolimund ist beeindruckt vom SC Freiburg. Badische Zeitung, 25. Juli 2024, abgerufen am 22. Januar 2026.</ref><ref>Jetzt mit Freiburg gegen Basel - Er bildete seinen jetzigen Chef aus: Co-Trainer Patrik Grolimund. Abgerufen am 22. Januar 2026.</ref><ref>David Weigend: Ein Architekt im Hintergrund: Co-Trainer Patrick Baier verlässt den SC Freiburg nach 25 Jahren. Badische Zeitung, 16. Mai 2024, abgerufen am 22. Januar 2026.</ref>

Schusters erste Spielzeit als Trainer wurde auf dem fünften Platz mit 55 Punkten beendet, was die viertbeste Saison der Vereinsgeschichte darstellte. Die erstmalige Champions-League-Qualifikation wurde um zwei Zähler verpasst. Nach der Saison wurde er zum Fußballtrainer des Jahres in Deutschland gewählt.<ref>kicker-Awards: Wirtz ist Fußballer des Jahres, Schuster Trainer des Jahres. In: kicker.de. 10. August 2025, abgerufen am 10. August 2025.</ref>

Erfolge und Auszeichnungen

Als Spieler

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

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Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Manuel Baum (FC Augsburg; interim) | Alexander Blessin (FC St. Pauli) | Marie-Louise Eta (1. FC Union Berlin; interim) | Urs Fischer (1. FSV Mainz 05) | Dieter Hecking (VfL Wolfsburg) | Kasper Hjulmand (Bayer 04 Leverkusen) | Sebastian Hoeneß (VfB Stuttgart) | Christian Ilzer (TSG 1899 Hoffenheim) | Vincent Kompany (FC Bayern München) | Niko Kovač (Borussia Dortmund) | Eugen Polanski (Borussia Mönchengladbach) | Merlin Polzin (Hamburger SV) | Albert Riera (Eintracht Frankfurt) | Frank Schmidt (1. FC Heidenheim) | Julian Schuster (SC Freiburg) | Daniel Thioune (Werder Bremen) | René Wagner (1. FC Köln; interim) | Ole Werner (RB Leipzig) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 2002: Klaus Toppmöller | 2003: Felix Magath | 2004: Thomas Schaaf | 2005: Felix Magath | 2006: Jürgen Klinsmann | 2007: Armin Veh | 2008: Ottmar Hitzfeld | 2009: Felix Magath | 2010: Louis van Gaal | 2011–2012: Jürgen Klopp | 2013: Jupp Heynckes | 2014: Joachim Löw | 2015: Dieter Hecking | 2016: Dirk Schuster | 2017: Julian Nagelsmann | 2018: Jupp Heynckes | 2019: Jürgen Klopp | 2020: Hansi Flick | 2021: Thomas Tuchel | 2022: Christian Streich | 2023: Urs Fischer | 2024: Xabi Alonso | 2025: Julian Schuster Vorlage:Klappleiste/Ende