Eriochromschwarz T
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Eriochromschwarz T | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Eriochromschwarz T | ||||||||||||||||||
| Andere Namen | |||||||||||||||||||
| Summenformel | C20H12N3NaO7S | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
schwarzer Feststoff<ref name="Merck">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei MerckVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 461,38 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="Merck" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
löslich in Wasser (50 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="Merck" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Eriochromschwarz T ist ein Azofarbstoff, der als Indikator in der Komplexometrie und bei der Wasserhärtebestimmung eingesetzt wird. Die intensive Farbe wird durch die Azogruppe bedingt und die Wasserlöslichkeit durch die Sulfonsäuregruppe. Auch bei der Bestimmung einiger Elemente aus der Gruppe der Seltenen Erden findet die Substanz Verwendung.<ref>Gettar RT, Gautier EA, Servant RE, Batistoni DA: Eriochrome Black T as a post-column reagent for the ion chromatographic determination of rare earths., J Chromatogr A. 1999 Sep 3;855(1):111-9, PMID 10514976, doi:10.1016/s0021-9673(99)00694-9.</ref>
Eigenschaften
Wässrige Lösungen von Eriochromschwarz sind bis zu einem pH-Wert von 6,3 weinrot. Die Sulfonsäure ist hier deprotoniert und die beiden Hydroxygruppen protoniert. Durch Zugabe von Basen werden die beiden Hydroxygruppen stufenweise deprotoniert und die Lösung färbt sich zunächst tiefblau (Dianion). Bei weiterer Erhöhung des pH-Werts findet bei pH 11,5 ein Farbumschlag nach orange statt (Trianion).<ref name="Latscha">Hans Peter Latscha, Helmut Alfons Klein: Analytische Chemie. Chemie – Basiswissen III. 3. Auflage. Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg 1995, ISBN 978-3-540-58456-8, S. 288 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref name="go">G.-O. Müller: Quantitativ-anorganisches Praktikum, 7. Auflage, Verlag Harri Deutsch, Frankfurt/Main 1992, ISBN 3-8171-1211-4, S. 124–125.</ref> Diese Indikatoranionen bilden nun mit zweiwertigen Metallionen einen schwachen purpurgefärbten Komplex, der durch Zugabe eines stärkeren Komplexbildners wie zum Beispiel EDTA wieder zerstört wird.<ref>Lutz H. Gade: Koordinationschemie. 1. Auflage, 3. korrigierter Nachdruck. Wiley VHC, Weinheim 1998, ISBN 978-3-527-29503-6, S. 241 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Um einen größeren Kontrast am Umschlagspunkt zu erzeugen, wird Eriochromschwarz T häufig als Mischindikator mit Methylorange verwendet.<ref name="go" /> Hiermit erfolgt der Farbumschlag von Rot über einen grauen Zwischenton nach Grün.
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Augenreizender Stoff
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Azonaphthalin
- Naphthalinsulfonat
- Nitronaphthalin
- Hydroxynaphthalin
- Natriumverbindung
- Indikator (Chemie)
- Monoazofarbstoff