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Neuroakanthozytose

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Bei dem Begriff Neuroakanthozytose handelt es sich um eine Sammelbezeichnung für eine inhomogene Gruppe von neurologischen Erkrankungen, die durch die Kombination aus Akanthozyten, progressiven Dyskinesien und einer subkortikalen Demenz gekennzeichnet sind.<ref>Ruth H. Walker, Hans H. Jung, Carol Dobson‐Stone, Luca Rampoldi, Akira Sano, François Tison, Adrian Danek: Neurologic phenotypes associated with acanthocytosis. In: Neurology. Band 68, Nr. 2, 2007, S. 92–98, doi:10.1212/01.wnl.0000250356.78092.cc, PMID 17210889.</ref><ref name="danek2005">Adrian Danek, Ruth H. Walker: Neuroacanthocytosis. In: Current Opinion in Neurology. Band 18, Nr. 4, 2005, S. 386–392, doi:10.1097/01.wco.0000173464.01888.e9, PMID 16003113.</ref>

Vorkommen

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Erkrankungen:<ref>Eintrag zu Neuroakanthozytose. In: Orphanet (Datenbank für seltene Krankheiten)Vorlage:Abrufdatum</ref>

Methodische Aspekte

Die Stachelform der Erythrozyten kann dem Untersucher bei einem einfachen Blutausstrich entgehen. Wenn die Blutprobe vor der Untersuchung mit NaCl 0,9 % in einer 1:1-Verdünnung versetzt wird, sind die Stachelformen wesentlich deutlicher zu sehen.<ref>Alexander Storch, Markus Kornhass, Johannes Schwarz: Testing for acanthocytosis. In: Journal of Neurology. Band 252, Nr. 1, 2005, S. 84–90, doi:10.1007/s00415-005-0616-3, PMID 15654559.</ref>

Einzelnachweise

<references />