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Carinthian Tech Research

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CTR Carinthian Tech Research
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1997 (Rechtsform 2001)<ref name="firmenabc" />
Auflösung 2019
Auflösungsgrund Integration in Silicon Austria Labs GmbH
Sitz Villach-St. Magdalen, Österreich Koordinaten: 46° 36′ 41,3″ N, 13° 53′ 2,2″ O
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Leitung Werner Scherf, Simon Grasser (Vorstände)<ref name="firmenabc" />
Mitarbeiterzahl 60<ref name="firmenabc" />
Stand: 2016

Die Carinthian Tech Research (CTR) mit Sitz in Villach war das größte außeruniversitäre Forschungszentrum Kärntens. Schwerpunkte waren Intelligente Sensorik und Systemintegration. Die Firma wurde im Juni 2019 in die Silicon Austria Labs GmbH integriert,<ref name="KleineZeitung">Villachs CTR nun Teil der Silicon Austria Labs. In: Kleine Zeitung. 27. Juni 2019 (kleinezeitung.at).</ref> in der die Aktivitäten weitergeführt werden.

Geschichte

Die Carinthian Tech Research wurde 1997 als Verein und dann als GmbH gegründet,<ref name="geschichte">ctr.at: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Unternehmensentwicklung: Mit Kompetenz Zukunft gestalten (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive)</ref> als technisches Büro für Elektronik und Mikroelektronik sowie Auftragsforschung und Beratung im Bereich der Sensortechnik.<ref name="firmenabc"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Firma CTR Carinthian Tech Research AG in Villach-St. Magdalen (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive). Firmenbuchdaten Creditreform/firmenabc.at, abgerufen am 5. September 2014.</ref> 1998 wurde sie das erste Kplus-Kompetenzzentrum Österreichs, im Forschungsförderungsprogramm des Bundes.<ref name="geschichte" /> September 2001 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft.<ref name="firmenabc" /> 2003 erfolgte die Zertifizierung nach ISO 9001/2000.<ref>Website CTR, Unternehmensentwicklung</ref> Im Jahr 2007 wurde CTR das COMET K1 Kompetenzzentrum für Intelligente Sensorik (Competence Centre for Advanced Sensor Technologies).<ref name="geschichte" /> 2009 hatte die CTR schon 40 Mitarbeiter,<ref name="ffg factsheet ctr">CTR Carinthian Tech Research AG – Competence Centre for Advanced Sensor Technologies. COMET K1 Factsheet, Forschungsförderungsgesellschaft (PDF, ffg.at, deutsch).</ref> 2013 umfasste die Belegschaft 55 Mitarbeiter und 14 Dissertanten.<ref name="ffg factsheet assic">ASSIC Austrian Smart Systems Integration Research Center. COMET K1 Factsheet, Forschungsförderungsgesellschaft (PDF, ffg.at, deutsch).</ref> 2015 konnte das ASSIC Austrian Smart Systems Integration Research Center<ref name="assic">ctr.at: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />K1 Zentrum ASSIC: Intelligente Systemintegration (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive)</ref> ebenfalls als COMET K1-Zentrum positioniert werden.<ref name="geschichte" /><ref name="ffg factsheet assic" /> 2015 erfolgte die Inbetriebnahme zweier Reinräume (Klasse ISO 5, Klasse ISO8), mit Fokussierung auf Aufbau und Verbindungstechnik sowie Mikrosystemtechnik.<ref>forschungsinfrastruktur.bmwfw.gv.at</ref> Als Beitrag des Bundeslandes Kärnten zur Gründung eines österreichweiten Forschungszentrums zu Mikroelektronik wurde im Jahr 2019 die CTR in die Silicon Austria Labs GmbH integriert.<ref name="KleineZeitung" />

Organisation

Die Aktionäre der Aktiengesellschaft waren das Land Kärnten (über die BABEG) als Mehrheitseigentümer (70 %), sowie die Stadt Villach (10 %), die Fraunhofer-Gesellschaft (10 %) und die Industriellenvereinigung Kärnten (10 %).

Geschäftsführender Vorstand war bis zur Auflösung der Firma Werner Scherf. Finanzvorstand war Simon Grasser.<ref name="geschichte" /><ref name="firmenabc" />

Finanzierung

Im Jahr 2015 erwirtschaftete die CTR 7,2 Mio. Euro, davon waren 6,2 Mio. Euro projektbezogene Eigenfinanzierung, dazu kam eine Basisfinanzierung durch das Land Kärnten und die Stadt Villach, sowie durch BMVIT, BMWFJ und das Land Steiermark<ref name="ZahlenFakten">ctr.at: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zahlen & Fakten – Corporate Figures (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive)</ref> Insgesamt flossen bis 2014 28 Mio. Euro COMET-Fördergelder durch die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).<ref name="ZahlenFakten" /> ASSIC wird bis 2018 mit 18,4 Mio. Euro gefördert.<ref name="assic" />

Kooperationen

Enge Zusammenarbeit besteht seit vielen Jahren mit dem Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) in Dresden.<ref>CTR Villach verstärkt Kooperation mit Fraunhofer-Gesellschaft. Presseaussendung APA OTS0247, 11. Oktober 2002.</ref>

Zum wissenschaftliches Netzwerk gehören die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, die Technische Universität Delft, die Johannes Kepler Universität Linz, die École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL), die TU Wien und die Fachhochschule Kärnten.<ref>ctr.at: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wissenschaftliche Partner – Grundlagenforschung sichert Fortschritt (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive)</ref><ref name="ffg factsheet ctr" /><ref name="ffg factsheet assic" />

Die CTR ist zudem mit den der Europäischen Technologienplattformen EPoSS und ECSEL vernetzt.

Tätigkeit und Arbeitsfelder

Die Forschungsbereiche der CTR umfassen:

  • Microsystem Technologies
  • Heterogeneous Integration Technologies
  • Photonic Systems
  • Smart Systems

Die technologischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen:

Neben der Forschung und Entwicklung werden Expertisen und Machbarkeitsstudien im Bereich Systemlösungen und Technologietransfer sowie Messungen, Laboranalysen und Simulationen erstellt.

Die CTR hat mittlerweile über 80 Patente angemeldet.<ref name="ZahlenFakten" /> Aufsehen erlangte die CTR weltweit mit der Entwicklung der weltweit ersten Laserzündkerze im Miniaturformat für Automotoren, zusammen mit AVL List (2004).<ref>Laser-Zündkerze: Der Geistesblitz. Jürgen Pander auf Spiegel online, 3. August 2004.</ref>

Auszeichnungen

Literatur

  • Jahresbericht 2017. CTR Carinthian Tech Research AG, Klagenfurt 2017 (letzter Jahresbericht vor der Vermelzung mit der SAL).

Weblinks

Einzelnachweise

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