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Oberperl

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Oberperl
Gemeinde Perl
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(518)&title=Oberperl 49° 28′ N, 6° 24′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(518) 49° 28′ 25″ N, 6° 23′ 39″ O
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Höhe: 269 m ü. NN
Einwohner: 518 (1. Jan. 2020)<ref name="statistik">Statistische Übersicht Gemeinde Perl auf https://perl.saarland/</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 66706
Vorwahl: 06867

Oberperl ist ein Ortsteil (Gemeindebezirk) der Gemeinde Perl im Landkreis Merzig-Wadern (Saarland). Bis Ende 1973 war Oberperl eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Oberperl liegt einen halben Kilometer östlich des Hauptortes Perl und etwa einen Kilometer nördlich der Grenze zu Frankreich, von der Ortsmitte aus ungefähr zwei Kilometer südlich von der Grenze zu Luxemburg. Der Ort liegt im Naturpark Saar-Hunsrück.

Geschichte

Der Ortsteil Oberperl teilt seine Geschichte mit Perl, mit dem es auch sonst eng verflochten ist. Die Kapelle St. Michael in der Ortsmitte wurde im Jahre 1962 durch einen Neubau ersetzt.<ref name=":0" /> Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Oberperl am 1. Januar 1974 zusammen mit 13 anderen Gemeinden der neuen Gemeinde Perl zugeordnet.<ref name=":0"></ref>

Friedenskapelle

Ein Mahnmal für den Frieden und die Freundschaft ist die 1999 als deutsch-französisches Gemeinschaftsprojekt entstandene Friedenskapelle. Die Friedenskapelle befindet sich im „Niemandsland“, einem Landstreifen, der weder zu Deutschland noch zu Frankreich gehört, zwischen zwei Grenzsteinen von 1830 auf freier Flur zwischen Oberperl und Merschweiller. Am 8. August 1999 wurde die Friedenskapelle eingeweiht.<ref>Friedenskapelle – PERL – Grenzenlos an der Mosel. Abgerufen am 6. Juni 2023.</ref>

Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Oberperl:<ref name="statistik" />

Jahr Einwohner
2004 407
2010 482
2017 495
2020 518

Früheres Gemeindewappen

Die ehemalige Gemeinde Oberperl führte von 1957 bis zu ihrer Auflösung am 1. Januar 1974 ein eigenes Wappen, das auf blauem Grund drei goldene Birnen zeigt.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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