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Frank A. Meyer

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Frank A.<ref>Sein wirklicher Name ist Frank Meyer. Das A. hat er sich nach eigenen Angaben als Anklang an den Mädchennamen seiner Mutter, André, zugelegt. Erik Ebneter, Hansjörg Müller: «Wer die Menschen ständig erziehen will, ist kein aufklärerischer Geist». In: Basler Zeitung. 15. März 2018, abgerufen am 24. September 2020.</ref> Meyer (* 6. Januar 1944 in Biel; heimatberechtigt in Niederdorf<ref>Stiftung Hans Ringier im Handelsregister des Kantons Aargau, abgerufen am 20. September 2020.</ref>) ist ein Schweizer Journalist.

Leben

Aufgewachsen in Biel als Sohn eines Uhrmachers, machte Meyer eine Lehre als Schriftsetzer. Von 1968 bis 1980 war er als Partner von Mario Cortesi an dessen Bieler Medienunternehmen beteiligt und «als alternativer ‹Freier Bürger› in der Lokalpolitik engagiert». Von 1976 bis 1980 war er Mitglied des Bieler Stadtrates ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref>Jürg Altwegg: Schröder und Ringier. Ich kochte in Berlin für ihn, Ringier war dabei. In: FAZ. 12. Dezember 2005.</ref><ref>Heribert Seifert: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Frank A. Meyers Tunnelblick (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive). In: Medienspiegel.ch. 5. Juli 2005.</ref><ref>Urs Paul Engeler: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Herr der Schwachen und Eitlen (Memento vom 19. März 2012 im Internet Archive). In: Weltwoche. Nr. 51, 2004.</ref>

1972 begann er seine journalistische Tätigkeit für das Medienhaus Ringier, zunächst als Bundeshauskorrespondent für die Schweizer Illustrierte. 1978 war er Mitbegründer der zweisprachigen Wochenzeitung Biel Bienne. 1981 wurde er Mitglied der Chefredaktion, später Chefredaktor der Berner Redaktion der neu gegründeten Woche – ihre Auflage brach innert eines Jahres von 44'000 auf 14'000 Exemplare ein, und sie wurde 1982 eingestellt<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Minister ohne Portefeuille mischt sich überall ein (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive). In: NZZ am Sonntag. 15. September 2013.</ref> – und startete seine Tätigkeit als Kolumnist des SonntagsBlicks. Später wurde er publizistischer Berater von Verleger Michael Ringier.<ref>Oliver Prange: Interview mit: Frank A. Meyer. In: persoenlich.com. 28. September 2000 (PDF; 43 kB).</ref>

Von 1985 bis 2000 war er Mitglied der Konzernleitung der Ringier AG und seit 1989 Lehrbeauftragter für Medienwirtschaft an der Universität St. Gallen (HSG). Meyer war zudem Präsentator der Sendung Vis-à-vis bei 3sat (bis Ende 2016)<ref>Michael Hanfeld: Peter Voß und Henryk M. Broder. «Der Islam setzt die politische Agenda» In: FAZ. 19. Dezember 2016.</ref> und schrieb bzw. schreibt für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, unter anderem für die Zürcher Woche, die Basler Zeitung und das Magazin Cicero. Er gilt als Inspirator des linksliberalen Kurses des Blicks und ist «Chefkolumnist» von SonntagsBlick und (früher) Schweizer Illustrierte.

Frank A. Meyer lebt zusammen mit seiner Frau, der deutschen Kulturjournalistin Lilith Frey, seit 2006 in Berlin.<ref name="soza">Reza Rafi, Balz Spörri: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />«Ich bitte Sie, das ist doch Zürcher Theater auf winziger Bühne» (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive). In: SonntagsZeitung. 29. September 2013 (Interview).</ref> Er bezeichnet sich selber als politisch links.<ref name="soz">Reza Rafi, Balz Spörri: Sind die Medien einseitig links? In: Blick.ch. 15. April 2021 (Interview).</ref>

Bei den Bundesratswahlen 1999 (anlässlich der Wiederwahl Pascal Couchepins) erhielt Meyer 19 von 245 Stimmen.<ref>Bundesrat. Wahlen. In: Protokoll der Vereinigten Bundesversammlung, 12. Dezember 1999.</ref><ref>Bundesrats-Wahlen. In: SRF 10vor10. 15. Dezember 1999.</ref> 2014 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Zürcher Journalistenpreis ausgezeichnet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Frank A. Meyer wird für sein Gesamtwerk mit dem Zürcher Journalistenpreis 2014 ausgezeichnet. Der Journalist (Memento vom 21. Mai 2014 im Internet Archive). In: Blick. 21. Mai 2014.</ref> Am 17. September 2018 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Frank A. Meyer erhält das Bundesverdienstkreuz (Memento vom 17. September 2018 im Internet Archive). In: Schweizer Illustrierte. 17. September 2018, aktualisiert am 20. Januar 2019, abgerufen am 20. September 2020.</ref>

Veröffentlichungen

  • Notizen aus China. Ein Schweizer Lesebuch über die Volksrepublik China seit der Kulturrevolution (mit Mario Cortesi). Gloor, Zürich 1972
  • «Vis-à-vis». Gespräche mit Zeitgenossen. Vorwort von Nicolas Hayek. Ammann, Zürich 1987, ISBN 3-250-10033-1
  • Der lange Abschied vom Bürgertum. Joachim Fest und Wolf Jobst Siedler im Gespräch mit Frank A. Meyer. wjs, Berlin 2005, ISBN 3-937989-10-2

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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