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Kleine Flamingoblume

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Kleine Flamingoblume
Datei:Anthurium scherzerianum de.jpg

Die Kleine Flamingoblume als Zimmerpflanze

Systematik
Ordnung: Froschlöffelartige (Alismatales)
Familie: Aronstabgewächse (Araceae)
Unterfamilie: Pothoideae
Gattung: Flamingoblumen (Anthurium)
Sektion: Porphyrochitonium
Art: Kleine Flamingoblume
Wissenschaftlicher Name
Anthurium scherzerianum
Schott

Die Kleine Flamingoblume (Anthurium scherzerianum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Flamingoblumen in der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Dieser Endemit kommt nur in Costa Rica vor. Züchtungen von dieser Art werden als Zierpflanzen verwendet.

Beschreibung

Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:Anthurium scherzerianum.jpg
Die Kleine Flamingoblume im Gewächshaus

Die folgenden Angaben gelten für die Wildform, Züchtungen können davon mehr oder weniger stark abweichen.

Vegetative Merkmale

Anthurium scherzerianum ist eine immergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 50 Zentimetern erreicht. Sie wächst epiphytisch oder terrestrisch. Es sind zahlreiche, dicke Wurzeln vorhanden.

Die grundständigen, 15 bis 30 Zentimeter langen Laubblätter sind deutlich in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 4 bis 20 Zentimeter lang. Die einfache, dunkelgrüne Blattspreite ist bei einer Länge von 5 bis 26 Zentimetern sowie einer Breite von 1,5 bis 6,5 Zentimeter, lanzettlich und hat einen glatten Blattrand.

Generative Merkmale

Datei:Anthurium1965.jpg
Kleine Flamingoblume

Der Blütenstand ist wie bei den meisten Araceae aufgebaut: bei dieser Art gibt es eine leuchtend rote Spatha (einzelnes Hochblatt), die 4 bis 12 Zentimeter lang und 2,4 bis 6 Zentimeter breit ist und einen orangeroten, gedrehten Blütenkolben (Spadix), der 14 bis 52 Zentimeter lang ist und einen Durchmesser von etwa 2 mm hat. Der Pollen ist weiß.

Die Beeren sind bei Reife orangefarben bis rot.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 30, seltener 14.<ref name="Tropicos" />

Inhaltsstoffe

Flamingoblumen enthalten wie andere Aronstabgewächse die Giftstoffe Aroin (aus der Gruppe der Saponine) und Calciumoxalat.<ref>B. Bös: Flamingoblume (Anthurium scherzerianum) im Giftpflanzen.Compendium, abgerufen am 3. Januar 2025.</ref>

Nutzung

Sorten dieser Art sind als Zimmerpflanze verbreitet. Es gibt auch Zuchtformen mit andersfarbigen (zum Beispiel weißen) Spatha.

Verbreitung

Die Heimat von Anthurium scherzerianum liegt in Costa Rica<ref name="POWO" />, das erste Exemplar wurde in Guatemala gefunden.

Systematik

Die Erstbeschreibung erfolgte 1857 durch den österreichischen Botaniker Heinrich Wilhelm Schott in Oesterreichisches botanisches Wochenblatt, Band 7, Seite 53.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.</ref>

Sorten (Auswahl)

Vorlage:Hinweisbaustein

  • 'Amaretti'
  • 'Ariane'
  • 'Arinos'
  • 'Aristo'
  • 'Artica'
  • 'Artus'
  • 'Festino'
  • 'Graffity'

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Tropicos">Anthurium scherzerianum Schott beim Index to Plant Chromosome Numbers (IPCN), Tropicos Datenbanken, Missouri Botanical Garden, abgerufen am 3. Januar 2025.</ref> <ref name="POWO">Anthurium scherzerianum Schott bei Plants of the World Online, Royal Botanic Gardens, Kew, zuletzt eingesehen am 3. Januar 2025.</ref> </references>