Mit Tänzen wie dem Moonwalk und seinen Musikvideos prägte er auch die visuelle Popkultur nachhaltig.
Als achtes Kind der Jackson-Familie trat er bereits 1966 als Siebenjähriger mit den Jackson 5 auf. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Soloalbum Thriller, das zum bisher meistverkauften Album wurde. Zu seinen weiteren Erfolgen zählen Bad,Dangerous und HIStory, die alle zu den Top 100 der meistverkauften Alben gehören.
Ab den späten 1980ern geriet Jackson zunehmend wegen seines veränderten Aussehens, seines exzentrischen Verhaltens und wegen Missbrauchsvorwürfen in die Schlagzeilen. Er starb 2009 an einer Sedativa-Überdosis; der verantwortliche Arzt Conrad Murray wurde wegen fahrlässiger Tötung zu einer Haftstrafe verurteilt. Jacksons Tod löste weltweite Anteilnahme aus – über eine Milliarde Menschen verfolgten die Trauerfeier in den Medien.
Michael Joseph<ref>„Einige Fans bestehen darauf, dass Michael Jacksons Zweitname Joe und nicht Joseph lautet. Aber Michael wurde Anfang der 1990er Jahre bei einer eidesstattlichen Aussage, bei der es um die Urheberrechte zu seinem Song Dangerous ging, gebeten, seinen vollen Namen auszusprechen, und er sagte klar und deutlich Michael Joseph Jackson. In einigen seiner Ausweise (z. B. Führerschein, Motown-Mitgliedskarte) stand zwar Joe (was des Öfteren für Verwirrung sorgte), aber Joe ist die Abkürzung von Joseph. Die Staatsanwaltschaft übernahm beim Prozess 2005 diese Schreibweise, weil Joe in Michaels Ausweis vermerkt war, den sie im Dezember 2003 konfisziert hatten. In den Geburtsurkunden seiner drei Kinder steht als Name des Vaters Michael Joseph Jackson. Auch in seiner Heiratsurkunde mit Lisa Marie Presley steht Joseph als Zweitname.“ Zitiert nach Pade & Risi, Make that change, S. 563.</ref> Jackson kam 1958 als achtes von zehn Kindern in Gary (Indiana) im Mittleren Westen zur Welt. Sein Vater Joseph (1928–2018) war Kranführer, die Mutter Katherine (* 1930) Verkäuferin. Michaels Geschwister sind:
Joseph Jackson sorgte von frühester Kindheit an für die musikalische Förderung seiner Kinder. Er trieb sie immer wieder zu Höchstleistungen und der Teilnahme an verschiedenen Talentwettbewerben an. Michael Jackson beschrieb diese Beziehung später als hochproblematisch: Der Vater habe ihm mit dem Drill sowie seinen physischen und psychischen Übergriffen die Kindheit geraubt. 1964 gründete der Vater das Kindertrio The Jackson Brothers, aus dem 1966 die Band The Jackson Five hervorging. Die Band hatte große Erfolge und bestand aus den fünf Brüdern Jackie, Tito, Jermaine, Marlon und Michael Jackson als Hauptsänger. Von den Jackson-Geschwistern, die 1968 von Motown unter Vertrag genommen wurden, waren außer Michael noch Janet, La Toya und Jermaine als Solokünstler erfolgreich.
Solokarriere
1970er-Jahre
Nach Welterfolgen mit den Jackson Five startete Michael Jackson 1971 im Alter von 13 Jahren seine Solokarriere. Er blieb jedoch Mitglied der Jackson Five, mit denen er noch bis 1984 Alben veröffentlichte und auf Tournee ging.
Jacksons erste SingleGot to Be There/Maria, erschienen im Herbst 1971,<ref>Porträt: Megastar in Glanz und Elend. In: focus.de. 15. November 2013, abgerufen am 16. Januar 2021.</ref> erreichte Platz 4 der amerikanischen und Platz 5 der britischen Charts. Sein Musikstil war damals noch klassischer R&B. Mit der zweiten Single, dem Remake von Bobby Days Rockin’ Robin, erreichte Jackson 1972 Platz 2 der US-Charts. Anfang 1972 folgte das erste Soloalbum Got to Be There, das Platz 3 der US-Charts erreichte.
Die Single Ben/You Can Cry on My Shoulder wurde Jacksons erster Nummer-eins-Hit als Solokünstler. 1973 wurde das Stück mit dem Golden Globe Award als bester Filmsong ausgezeichnet, 1973 erhielt es eine Oscar-Nominierung. Auch das zweite Soloalbum Ben (1972) war sehr erfolgreich. Das dritte Soloalbum Music & Me erschien 1973, das vierte, Forever, Michael, 1975. Beide verkauften sich eher mäßig.
Michael Jackson konzentrierte sich in der zweiten Hälfte der 1970er-Jahre auf die Jackson Five, die 1976 von Motown Records zu Epic Records (heute Sony) gewechselt waren. 1977 trat Jackson in Glasgow anlässlich des 25-jährigen Kronjubiläums von Elisabeth II. auf, die er auch persönlich traf. Im selben Jahr übernahm Jackson eine Rolle im Film The Wiz – Das zauberhafte Land, einer Musical-Fassung des Zauberers von Oz, wo er neben Diana Ross und anderen ausschließlich afroamerikanischen Künstlern auftrat.
Bei den Dreharbeiten zu The Wiz lernte Jackson den Produzenten Quincy Jones kennen. Mit ihm produzierte er sein fünftes Soloalbum Off the Wall. Neben dem gewohnten R&B tauchten erstmals Lieder im Disco-Stil auf, wie die erste Single-Auskopplung Don’t Stop ’til You Get Enough. Jacksons Stimmlage war so hoch wie nie zuvor.
Off the Wall wurde 1979 mit den zwei Nummer-eins-Hits Don’t Stop ’til You Get Enough und Rock with You und zwei weiteren Top-Ten-Hits in den USA, She’s out of My Life und Off the Wall, ein großer Erfolg. Bis heute wurden von Off the Wall mehr als 20 Millionen Einheiten verkauft.<ref>Off the Wall Album. In: allmichaeljackson.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Dezember 2017; abgerufen am 24. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
1980er-Jahre
Im November 1982 erschien das ebenfalls von Quincy Jones produzierte Album Thriller, das jahrzehntelang als weltweit meistverkauftes Album galt. Schätzungen reichen von 65 Millionen<ref name="BabyBoomer"></ref> bis zu 110 Millionen<ref>Michael Jackson’s best selling studio albums. Abgerufen am 19. Februar 2023.</ref> verkauften Exemplaren.<ref name=":0">„Thriller“ nicht mehr das meistverkaufte Album aller Zeiten. 23. Januar 2026, abgerufen am 25. Januar 2026.</ref>
Ab Frühjahr 1983 führte das Album monatelang nahezu alle Charts an. Jackson wurde mit diesem außergewöhnlichen Erfolg zum Welt- und Medienstar. Insgesamt wurden sieben Singles aus dem Album ausgekoppelt: The Girl Is Mine, Billie Jean, Beat It, Wanna Be Startin’ Somethin’, Human Nature, P.Y.T. (Pretty Young Thing) und Thriller. Alle Singles schafften es in die Top Ten der US-Charts, zwei davon sogar auf Platz 1. Die Titel wurden von aufwendigen Videoproduktionen begleitet, darunter das über 13 Minuten lange Musikvideo zum Song Thriller, unter der Regie von John Landis, das auf Videokassette erfolgreich wurde. Mit dem Album entfernte sich Jackson deutlich vom Rhythm and Blues und wandte sich der Popmusik zu. Beeindruckt durch die erfolgreiche Promotion-Kampagne für Thriller engagierte Jackson den Epic-Records-Mitarbeiter Frank DiLeo als seinen Manager.
Jacksons Markenzeichen wurden ein weißer Glitzerhandschuh, der Griff in den Schritt, weiße Socken, sein schwarzer Hut und der sogenannte Moonwalk, ein Tanz, der auf den Pantomimen von Jean-Louis Barrault und Marcel Marceau basiert. Diesen Tanz präsentierte Michael Jackson erstmals am 25. März 1983 bei einer Performance von Billie Jean im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Plattenfirma MotownMotown 25: Yesterday, Today, Forever.
Anfang 1984 erreichte Jackson eine Rekord-Nominierung von zwölf Grammy Awards und gewann davon acht für Thriller. Im Mai 1984 wurde er von Präsident Ronald Reagan im Weißen Haus empfangen. Von Juli bis Dezember 1984 unternahm Jackson nochmals eine Tour mit seinen Brüdern, die Victory Tour durch die USA. Im selben Jahr wurde er mit einem Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood ausgezeichnet.<ref>Michael Jackson. In: walkoffame.com. Abgerufen am 20. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
1985 war USA for Africa Jacksons einziges musikalisches Projekt. Das Lied We Are the World wurde mit Unterstützung von Lionel Richie binnen zwei Stunden geschrieben und mit vielen anderen Stars aufgenommen, unter anderem Diana Ross, Stevie Wonder und Bruce Springsteen. Die Single dazu verkaufte sich weltweit über 20 Millionen Mal,<ref>Anthony Breznican: The many faces of Michael Jackson. In: usatoday.com. USA Today, 30. Juni 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. Juni 2009; abgerufen am 6. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> womit sie zu den meistverkauften Singles der Geschichte zählt. Im selben Jahr erwarb Jackson für 47,5 Millionen US-Dollar die Rechte aller Songs der Beatles, was zum jähen Ende der Freundschaft zwischen Jackson und Ex-Beatle Paul McCartney führte.
Im Juli 1985 begann Jacksons Zusammenarbeit mit dem Disney-Konzern. Unter der Regie von Francis Ford Coppola entstand der etwa 17 Minuten lange 3D-Film Captain EO, der 1986 nur in Disney-Parks aufgeführt wurde. Zum ersten Mal waren hier die Songs Another Part of Me und We Are Here to Change the World zu hören.<ref>Captain EO / Bad years: 1985-1989. In: Jackson Dynasty. 3. Januar 2022, abgerufen am 27. April 2026.</ref>
Im August 1987 erschien das Album Bad. Sofort nach seiner Veröffentlichung avancierte es zum Bestseller und erreichte in 25 Ländern die Spitze der Charts. Das Video zum Titelsong Bad dauert in seiner Originallänge etwa 18 Minuten, in einer Nebenrolle taucht der junge Wesley Snipes auf, Regie führte Martin Scorsese. Für Furore sorgte auch der Clip zu Smooth Criminal, in dem Jackson seine „Anti-Gravity Illusion“ zeigte, eine Tanzpose, die er durch einen patentierten technischen Trick umsetzen konnte. Aus dem Album Bad wurden bis Mitte des Jahres 1989 neun Singles ausgekoppelt, von denen fünf zu amerikanischen Nummer-eins-Hits wurden: I Just Can’t Stop Loving You, Bad, The Way You Make Me Feel, Man in the Mirror und Dirty Diana. Mittlerweile sind über 35 Millionen Einheiten des Albums verkauft worden.
Kaum zwei Wochen nach Erscheinen des Bad-Albums ging der 29-jährige Michael Jackson erstmals solo auf Welttournee. Die Premiere der Bad World Tour war am 12. September 1987 in Tokio. Das Wembley-Stadion in London war während der Tour siebenmal mit je 72.000 Zuschauern ausverkauft. Auf dem Platz der Republik in West-Berlin gab es am 19. Juni 1988 ein Open-Air-Konzert. Am 27. Januar 1989 endete die Welttournee nach 123 Konzerten auf vier Kontinenten in Los Angeles.
1988 erschien sein Film Moonwalker, in dem er die Hauptrolle spielte und Stars wie Joe Pesci und Sean Lennon auftraten. Insgesamt wurde der Film in den Kinokassen ein durchschnittlicher Erfolg, dennoch entwickelte er sich bei den Fans mit der Zeit zum Kultfilm.
Im Herbst 1988 erschien die von Ghostwritern verfasste Michael-Jackson-Biographie Moonwalk, die ein Bestseller wurde. Im selben Jahr kaufte Jackson im Santa Ynez Valley in Kalifornien ein 11 km² großes Areal, auf dem er die Neverland-Ranch errichtete. Der Kaufpreis betrug rund 17 Millionen US-Dollar. Elizabeth Taylor prägte Jacksons bekannten Spitznamen, als sie ihn in einer Laudatio bei den Soul Train Music Awards 1989 als den wahren „King of Pop, Rock and Soul“ bezeichnete.<ref>Lindsay Powers, Lindsay Powers: Elizabeth Taylor’s Friendship With Michael Jackson. In: The Hollywood Reporter. 24. März 2011, abgerufen am 29. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Bill Wyman: Did “Thriller” Really Sell a Hundred Million Copies? In: The New Yorker. 4. Januar 2013, ISSN0028-792X (newyorker.com [abgerufen am 27. März 2024]).</ref> Im Februar 1989 gewann Jackson einen Grammy für das Musikvideo Smooth Criminal.
1990er-Jahre
Der amerikanische Präsident George Bush zeichnete Jackson 1990 in Washington als „Entertainer des Jahrzehnts“ aus und empfing ihn im Weißen Haus. Für sein nächstes Album trennte sich Jackson von seinem Produzenten Quincy Jones; es begann die langjährige Zusammenarbeit mit dem damals wenig bekannten Teddy Riley. Epic Records wurde vom Konzern-Riesen Sony aufgekauft, fortan wurden Jacksons Produktionen von Sony Music vertrieben. Mit Sony schloss Jackson den bisher höchstdotierten Plattenvertrag ab: 890 Millionen US-Dollar<ref>Der King der zwei Gesichter. Abgerufen am 19. Februar 2023.</ref> für sechs Alben, Filme und Auftritte.<ref></ref>
Auch das Album Dangerous, das im November 1991 veröffentlicht wurde, war ein finanzieller Erfolg. Binnen Wochen verkaufte sich das Album zehn Millionen Mal, und 1992 wurde es zum meistverkauften Album des Jahres und als bisher schnellstverkaufte Platte ausgezeichnet. In Dangerous kamen erstmals Lieder im Stil des New Jack Swings vor, einer Mischung aus R&B und Hip-Hop. Bekannte Singleauskopplungen in diesem Stil waren Remember the Time und In the Closet. Auch Dangerous wurde mit einer aufwändigen Konzerttour beworben. Die Dangerous World Tour begann am 27. Juni 1992 in München, wo 72.000 Zuschauer ins Olympia-Stadion kamen. Das europäische Abschlusskonzert am 1. Oktober 1992 in Bukarest wurde in 61 Ländern im Fernsehen und im Radio übertragen. Seine Ansprache vom Balkon des Parlamentspalasts wurde ein Skandal, als er die Masse junger Menschen mit „Hello Budapest!“<ref>Redaktion: Wie Michael Jackson die Bukarester Jugend brüskiert hat. In: Luzerner Zeitung. 3. August 2015, abgerufen am 13. August 2024.</ref> begrüßte, da das Verhältnis von Rumänen und Ungarn historisch belastet ist. Jackson erhielt die Erlaubnis, mit echten rumänischen Polizisten, die meist aus der kommunistischen Miliz kamen, ein Video zu drehen und traf Ion Iliescu.<ref>Ovidiu Dimitru Solonar: The American Influence on Pop Culture and Cultural Narcissism in Post-Communist Romania (= Studii culturale Academica. Nr.375). Institutul European, Iaşi 2023, ISBN 978-6-06240377-5, S.105f.</ref>
Im November 1992 erschien weltweit die Single Heal the World, die zwar in den USA weniger erfolgreich war, aber international große Erfolge feiern konnte. Heal the World war auch der Name von Jacksons Stiftung mit dem Ziel, notleidende Kinder zu unterstützen. Dangerous verkaufte sich bis heute über 40 Millionen Mal.<ref>Dangerous (1991) – 2015-10-10 – The Albums Of Michael Jackson. Abgerufen am 16. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Februar 1993 gab Jackson Oprah Winfrey ein vielbeachtetes Fernsehinterview, in dem er zum ersten Mal bekanntgab, an der Hautkrankheit Vitiligo zu leiden, wodurch sich das deutliche Aufhellen seiner Haut erkläre.
Es folgten Auftritte beim Super Bowl und den American Music Awards. Bei den Grammy Awards wurde er als „Lebende Legende“ (Living Legend Award) ausgezeichnet. In Monte-Carlo gewann er mehrere World Music Awards. Die Dangerous-Promotion wurde im Frühjahr 1993 mit einer weiteren Singleveröffentlichung – Give In to Me – fortgesetzt. Die Platte erreichte die Top Ten in mehreren Ländern, auch in Deutschland und England. In den USA wurde Give In to Me nicht als Single veröffentlicht, stattdessen jedoch der Song Who Is It, der international bereits 1992 erschienen war.
Im August 1993, nahezu zeitgleich mit dem Aufkommen der ersten Anschuldigungen gegen Jackson wegen sexueller Belästigung eines Minderjährigen, wurde in Asien die Dangerous-Welttournee fortgesetzt. Wegen seiner sich verschlechternden körperlichen und seelischen Verfassung wurde die Show stark verkürzt. Die Tanzeinlagen Jacksons wurden deutlich sanfter. Nach dem Mexiko-Konzert vom 11. November 1993 wurde die Tour vorzeitig abgebrochen. Schon davor waren zahlreiche Konzerte verschoben oder abgesagt worden.
Den vorzeitigen Tourneeabbruch nahm Hauptsponsor Pepsi, der alle seine Tourneen seit 1984 gesponsert hatte, zum Anlass, den Vertrag mit Jackson aufzulösen und die Zusammenarbeit zu beenden. Gerüchten zufolge litt Jackson zu dieser Zeit unter Exsikkose (Dehydration). Pepsi-Konkurrent Coca-Cola schaltete währenddessen hämische Anzeigen mit dem Slogan: „Dehydrated? There’s always Coke“.
Im Sommer 1993 wurde Will You Be There als Single ausgekoppelt und erreichte mit Platz 7 in den USA nach vielen Monaten wieder die Top Ten der Billboard-Charts. Der Song lief auch weltweit recht gut, trotz katastrophaler Presse für Jackson. Die letzte Single von Dangerous kam Ende 1993 auf den Markt, zwei Jahre nach der Veröffentlichung des Albums. Gone Too Soon kam in den USA gar nicht als Single heraus und lief in Europa sehr mäßig. Das Cover der Single zeigt in einer unscharfen Aufnahme Michael Jackson und den an AIDS verstorbenen Teenager Ryan White. Aufgrund der aktuellen Vorwürfe von sexueller Belästigung eines Minderjährigen wurde dieses Cover jedoch als eher missverständlich aufgenommen. Auch der dazugehörige Videoclip besteht ausschließlich aus Video- und Bildmaterial mit Ryan White, in einigen Sequenzen zusammen mit Michael Jackson.
Datei:Michael Jackson sculpture.jpgFür die Promotion der HIStory World Tour wurden mehrere 9 m hohe Skulpturen in vielen Städten Europas positioniert.
Im Juni 1995 erschien das Doppelalbum HIStory – Past, Present and Future Book I, das sich weltweit mehr als 22 Millionen Mal verkaufte.<ref>HIStory: Past, Present And Future, Book I (1995)* – 2015-10-10 – The Albums Of Michael Jackson. Abgerufen am 16. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es beinhaltet 15 digital remasterte Hits und 15 neue Songs, darunter die Singles Scream/Childhood, You Are Not Alone, Earth Song, They Don’t Care About Us, Stranger in Moscow. Noch nie wurde ein Musikalbum derartig aufwändig beworben wie dieses. Im Rahmen einer 40 Millionen US-Dollar teuren Werbekampagne wurden in vielen großen Städten wie London, Paris und Berlin neun Meter hohe Michael-Jackson-Statuen aufgestellt, was Jackson immer mehr Vorwürfe von Realitätsverlust und Größenwahn einbrachte. Die HIStory-Werbekampagne wurde durch einen ebenfalls teuren Teaser eingeläutet, außerdem wurde zur ersten Single Scream ein Musikvideo gedreht, das mit sieben Millionen US-Dollar Produktionskosten zum bis heute teuersten Videoclip wurde. Außerdem debütierte die zweite Single You Are Not Alone auf Platz 1 in den US-Charts, was es zuvor noch nie gegeben hatte. Mit der dritten Single, dem Earth Song, erreichte Jackson Ende 1995 zum ersten Mal in seiner Karriere Platz 1 der deutschen Single-Charts. Zuvor trat Jackson in Wetten, dass..? auf, was der Sendung die höchsten Einschaltquoten in den 1990er-Jahren einbrachte.
Das Album und die erschienenen Singles zeigten, dass Jackson große Probleme hatte, in den USA an seine Erfolge in den 1980ern anzuknüpfen, während er in Europa immer noch sehr erfolgreich war. Auch die HIStory World Tour 1996/97 war eine aufwändig produzierte Show. Auftakt war am 7. September 1996 in Prag. 150.000 Fans kamen zu dem Konzert, das damit Jacksons größtes war. Bis zum Januar 1997 trat Jackson in Ungarn, Polen, Spanien, den Niederlanden, Indien, Südkorea und in Japan auf. Fast durchgehend und selbst für Balladen wie You Are Not Alone oder Heal the World wurde Playback eingesetzt. Erstmals seit neun Jahren war Michael Jackson auch wieder in den USA, auf Hawaii, zu sehen.
Im Mai 1997 erschien das RemixalbumBlood on the Dance Floor – HIStory in the Mix, mit Remixen diverser neuer Songs von HIStory sowie fünf bis dahin unbekannten Titeln, darunter die erfolgreiche Single Blood on the Dance Floor. Das Album verkaufte sich etwa acht Millionen Mal und ist somit das bis dato erfolgreichste Remixalbum.
Am 31. Mai 1997 kehrte die HIStory-Welttournee mit einem Konzert im BremerWeserstadion nach Europa zurück. Es folgten wiederum viele Konzerte in den größten Stadien. Mehr als eine halbe Million Fans kamen allein zu zehn Deutschland-Konzerten. Währenddessen wurde das millionste Ticket für ein Jackson-Konzert im Wembley-Stadion in London verkauft. Am 15. Oktober 1997 ging in Durban die HIStory-Welttournee zu Ende. Obwohl die Kritiker kaum ein gutes Haar am Künstler und seiner Show ließen, trat Jackson mit dieser Tour bei insgesamt 82 Konzerten vor 4,5 Millionen Zuschauern auf.
In den nächsten vier Jahren trat Jackson eher sporadisch in der Öffentlichkeit auf. Im März 1999 gastierte er erneut bei Wetten, dass..?, diesmal jedoch nicht, um zu singen, sondern um über die bevorstehenden Wohltätigkeitskonzerte zu sprechen. Am 27. Juni 1999 trat Jackson, neben vielen anderen Künstlern, im Rahmen des „Michael Jackson & Friends“-Konzerts zum 5. Mal (nach 1988, 1992 sowie zweimal 1997) im Münchener Olympiastadion auf und gab damit sein letztes Deutschland-Konzert.
Im Mai 1999 verlor er zunächst gegen den italienischen Sänger Al Bano einen Plagiatsprozess, da dieser behauptete, dass Jackson weite Passagen des Hits Will You Be There von seinem Lied I cigni di Balaka übernommen habe.<ref>Amtlich – Michael Jackson klaut bei Al Bano. In: Spiegel Online. 12. Mai 1999, abgerufen am 6. November 2022.</ref><ref>RZ-Online (News): Michael Jackson muß 4000 Mark Strafe zahlen. 18. Januar 2000, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Januar 2000; abgerufen am 19. Februar 2023.</ref> Zwei Jahre später wurde Jackson jedoch von dem Plagiatsvorwurf vollständig freigesprochen.<ref>Reports: Michael Jackson Cleared Of Plagiarism Charge. In: Billboard. 15. März 2001, abgerufen am 6. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Oktober 2001 erschien Jacksons letztes, bereits seit 1998 angekündigtes Studioalbum Invincible. Die erste Single You Rock My World platzierte sich in den Top Ten vieler Länder. Im September wurde das dazugehörige, unter der Regie von Paul Hunter entstandene Musikvideo veröffentlicht. Gastauftritte in dem rund 13-minütigen Video hatten Chris Tucker, Michael Madsen, Billy Drago, Frank Tyson und Marlon Brando. Das Musikvideo wurde mit einem NAACP Image Award als „Bestes Musikvideo 2001“ ausgezeichnet. Kurz vor der Veröffentlichung von Invincible waren neue, erweiterte und remasterte Ausgaben von Jacksons früheren Alben Off the Wall, Thriller, Bad und Dangerous erschienen. Sie enthielten fast alle Bonusmaterial wie Demos und unveröffentlichte Titel.
Im Dezember 2001 erschien Cry, die zweite und letzte Single von Invincible, ohne Pressemeldung und Beteiligung Jacksons am Musikvideo. Als Bonusaufnahme befindet sich auf der Maxi-CD der unveröffentlichte Song Shout, der ursprünglich für Invincible produziert worden war, im letzten Moment jedoch gegen You Are My Life ausgetauscht wurde. Das Album verkaufte sich rund 11 Millionen Mal.<ref>Invincible (2001) – 2015-10-10 – The Albums Of Michael Jackson. Abgerufen am 16. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Wirtschaftlich betrachtet war dies ein Flop, denn allein die Produktionskosten lagen zwischen 10 und 30 Millionen US-Dollar. Allerdings geriet Jackson mit seiner Plattenfirma Sony Music wegen Ungereimtheiten bei der Vermarktung und Werbung in Konflikt. Sony stellte im Frühjahr 2002 jegliche weitere Vermarktung ein. 2001 wurde er auch als Solokünstler in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen,<ref>Michael Jackson Biography. In: rockhall.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. März 2010; abgerufen am 6. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> nachdem ihm diese Ehrung bereits 1997 als Mitglied der Jackson Five zuteilgeworden war.<ref>Biografie von Michael Jackson. Sonybmg.ch, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Juni 2009; abgerufen am 12. Juni 2010.</ref> Somit hat er Anteil an vier Hollywood-Sternen: mit den Jackson Five, den Jacksons, als Solokünstler und als Songschreiber. Im Januar 2002 erhielt Jackson außerdem einen American Music Award als „Künstler des Jahrhunderts“ (Artist of the Century Award).<ref name="myplay" />
Im November 2002 kam Michael Jackson mit seinen Kindern nach Berlin zur Bambi-Verleihung, um dort für sein Lebenswerk (Greatest Living Pop Icon)<ref>hellomagazine.com: MICHAEL JACKSON AND HALLE BERRY PICK UP BAMBI AWARDS IN BERLIN – HELLO! Abgerufen am 6. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ausgezeichnet zu werden. Es gab einen Zwischenfall, bei dem Jackson sein drittes Kind (Prince Michael II, „Blanket“) über den Balkon seines Hotelzimmers im Hotel Adlon hielt, und für einige Sekunden den Fans zeigte.<ref>Benedikt Amara: Den eigentlichen Fehler machten die Medien. 19. November 2022, abgerufen am 23. Juni 2025.</ref> Im November 2003 erschien die Hitzusammenstellung Number Ones mit einem neuen Song – One More Chance. Im November 2004 wurde eine weitere Greatest-Hits-Kompilation mit dem Titel The Ultimate Collection veröffentlicht. Diese war ein Box-Set mit diversen Titeln, die zwischen 1969 und 2004 entstanden waren. Zudem enthält sie Outtakes, Demos und einige neue Songs (darunter We’ve Had Enough) auf 4 CDs sowie eine DVD, die das zweistündige Konzert der Dangerous-Tour in Bukarest im Oktober 1992 zeigt. Mit diesem Box-Set war sein Plattenvertrag mit Sony erfüllt.<ref>Michael Jackson 06/15/2002 – Sony Music Speech. youtube.com, 26. August 2009, abgerufen am 2. Januar 2011.</ref>
Seit Juni 2005 lebte Jackson nicht mehr auf seinem Anwesen, der Neverland-Ranch. Es wurde bekannt, dass er sich stattdessen in Bahrain und Irland (2006) sowie in Las Vegas aufhielt. Seit April 2006 stand Jackson kurzzeitig unter Vertrag des Labels 2Seas Records, das dem Sohn des Königs von Bahrain gehört. Ende Januar 2006 hielt sich Jackson Medienberichten zufolge für mehrere Tage aus privatem Anlass im Hamburger Stadtteil Niendorf auf, um die Familie des Musikmanagers Wolfgang Schleiter und dessen Sohn zu besuchen.<ref>Michael Jackson besucht Freunde in Hamburg. In: welt.de. 27. Januar 2006, abgerufen am 6. November 2022.</ref><ref>Christian Denso: Der "King of Pop" auf der Couch in Niendorf. 30. Januar 2006, abgerufen am 6. November 2022.</ref>
Im Mai 2006 erhielt er bei den MTV Video Music Awards in Tokio einen Legend Award. Es war sein erster öffentlicher Auftritt seit seinem Freispruch im Juni 2005. Im November 2006 wurde ihm bei den World Music Awards in London ein Diamond Award für über 100 Millionen verkaufte Alben verliehen. Der Verkauf seiner Alben hatte allerdings bereits die 200-Millionen-Marke überschritten. Im Dezember 2006 würdigten verschiedene Künstler den verstorbenen „Godfather of Soul“, James Brown, unter ihnen auch Michael Jackson. Im Februar 2008 erschien anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Erfolgsalbums Thriller die 25th Anniversary Edition des Albums.<ref>Exclusive: Michael Jackson’s 'Thriller' Plans. foxnews.com, 17. Oktober 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. November 2011; abgerufen am 2. Januar 2011.</ref>
Im März 2009 kündigte Jackson in einer Pressekonferenz seinen Abschied von der Bühne mit der Konzertserie This Is It in der Londoner O2-Arena an.<ref name="cnn0603" /><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Michael Jackson Video (Memento vom 9. März 2009 im Internet Archive) (nicht mehr online verfügbar). In: michaeljacksonlive.com</ref><ref>Andreas Rauschal: Ein letztes Aufbäumen des einstigen "King" – Michael Jackson. Abgerufen am 6. November 2022.</ref> Nachdem zunächst nur zehn Konzerte angekündigt worden waren, wurden während des Ticketverkaufs aufgrund enorm großer Nachfrage schrittweise 40 weitere Termine hinzugefügt.<ref>That wasn't it! Promoter adds more Michael Jackson concert dates in London. In: NY Daily News. 18. Dezember 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Dezember 2013; abgerufen am 19. Februar 2023.</ref> Die in Rekordzeit ausverkaufte Konzertreihe sollte 50 Shows vom Juli 2009 bis zum März 2010 umfassen. Es fand keines der Konzerte statt, da Jackson 18 Tage vor Beginn der Tournee starb.
Laut der US-amerikanischen Tageszeitung Los Angeles Times habe Jacksons LeibarztConrad Murray dem unter Schlaflosigkeit leidenden Künstler über viele Wochen hinweg das Narkosemittel verabreicht.<ref>Kimi Yoshino, Harriet Ryan, Andrew Blankstein: Jackson pleaded with doctor for propofol. In: LA Times. 25. August 2009, abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Obwohl Murray die Dosis kurz vor Jacksons Tod reduziert und ihm außerdem weniger starke Schlafmittel verabreicht haben soll, hätte Jackson wiederholt um das Narkosemittel gebeten und am Ende eine geringere Dosis erhalten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Michael Jackson starb offenbar an Propofol-Überdosis. (Memento vom 27. August 2009 im Internet Archive) Tagesschau, 25. August 2009.</ref>
Murray wurde im Februar 2010 wegen fahrlässiger Tötung angeklagt und im November 2011 von der Jury schuldig gesprochen.<ref>Jennifer Medina: Doctor Is Guilty in Michael Jackson’s Death. In: nytimes.com. 7. November 2011, abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er wurde zur Höchststrafe von vier Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Der Richter begründete seine Entscheidung damit, Murray habe für Geld und Prestige seinen medizinischen Eid verletzt und als Leibarzt Jackson im Stich gelassen. Zudem zeige er keine Reue und schiebe die Schuld auf das Opfer.<ref>Vier Jahre Haft – Michael Jacksons Leibarzt zu Höchststrafe verurteilt. In: spiegel.de. 29. November 2011, abgerufen am 19. Februar 2023.</ref> Im Oktober 2013 wurde er zwei Jahre nach seiner Verurteilung wegen guter Führung und aufgrund überfüllter Gefängnisse vorzeitig entlassen.<ref>Ex-Leibarzt von Michael Jackson – Conrad Murray aus Gefängnis entlassen. In: Spiegel Online. 28. Oktober 2013, abgerufen am 6. November 2022.</ref>
Nachlass
Michael Jackson hat ein auf den 7. Juli 2002 datiertes Testament hinterlassen. John G. Branca und John McClain sind als Vollstrecker des Testaments und Treuhänder eines Fonds eingesetzt. Michael Jacksons Mutter, Katherine Jackson, ist in dem Dokument als Vormund von dessen drei Kindern benannt.<ref>Last Will Of Michael Joseph Jackson. 23. Januar 2012, abgerufen am 6. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Nachlass umfasst unter anderem den Sony-/ATV-Musikkatalog im Wert von etwa einer Milliarde US-Dollar, Immobilien in Encino (4,4 Millionen US-Dollar), eine Autofirma, mehrere Rolls-Royce-Automobile sowie 444.260 US-Dollar von verschiedenen Bankkonten.<ref>Michael Jackson’s Fortune -- That's How He Rolls. Abgerufen am 6. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dem gegenüber standen zum Zeitpunkt von Jacksons Tod Schulden von 400 bis 500 Millionen US-Dollar. Unter der Leitung von Branca und McClain konnte das Estate of Michael Jackson in den kommenden Jahren durch den Verkauf des Sony-/ATV-Musikkatalogs, postume Albenveröffentlichungen und weitere Projekte wie Filme und Musicals alle Schulden tilgen. Der Wert des Estate hat sich bis zum Jahr 2024 auf über 2 Milliarden US-Dollar gesteigert.<ref>Kelby Vera: Michael Jackson Was A Half-Billion Dollars In Debt When He Died: Court Docs. In: nz.finance.yahoo.com vom 27. Juni 2024.</ref><ref>Stacy M. Brown: John Branca’s Masterstroke: How Michael Jackson’s Estate Surged Passed $2 Billion in Ticket Sales. In: washingtoninformer.com vom 4. September 2024.</ref>
Am 7. Juli 2009 fand eine offizielle, von zahlreichen Fernsehsendern auf der ganzen Welt übertragene Trauerfeier im Staples Center in Los Angeles im Beisein von etwa 17.500 Fans, 2.000 Journalisten und 500 Prominenten statt.<ref>Analyse: «Liebe und Respekt» für Jacko. In: mopo.de. 7. Juli 2009, abgerufen am 21. Februar 2020: „[…] Platz für 2000 Reporter, Kameras und Scheinwerfer.“</ref><ref>Viktoria Unterreiner: Tod eines Superstars – Michael Jacksons schwerer Weg zur letzten Ruhe. In: welt.de. 4. Juli 2009, abgerufen am 6. November 2022.</ref> Der vergoldete Sarg Jacksons wurde vor der Bühne aufgebahrt. Seine Geschwister und ein Gospelchor gedachten mit Redebeiträgen und musikalischen Darbietungen des verstorbenen Künstlers.
Mit Einzelbeiträgen traten bei der Trauerfeier namentlich hervor:<ref>WELT: Jackson-Familie verabschiedet sich von Michael. In: Die Welt. 7. Juli 2009 (welt.de [abgerufen am 6. November 2022]).</ref>
Der 12-jährige Shaheen Jafargholi interpretierte Jacksons Titel Who’s Lovin’ You, mit dem er bereits im Finale von Britain’s Got Talent aufgetreten war. Er hatte bei Jacksons geplanter Tour mit Gastauftritten teilnehmen sollen.<ref>Scott Colothan: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Shaheen Jafargholi Wows at Michael Jackson Memorial Service. (Memento vom 10. Juli 2009 im Internet Archive) am 7. Juli 2009 auf Festivalwise.com</ref> Als letzte Rednerin trat Jacksons elfjährige Tochter Paris auf, die unter Tränen erklärte, ihr „Daddy“ sei der beste Vater gewesen, den man sich vorstellen könne. Zwei Stunden vorher hatten die Familie und enge Freunde auf dem Forest Lawn Friedhof in den Hollywood Hills von ihm Abschied genommen.<ref>Trauerfeier für Michael Jackson: Pompöser Abschied vom König des Pop. In: Der Spiegel. 7. Juli 2009, ISSN2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 6. November 2022]).</ref> Die Trauerfeier wurde von etwa einer Milliarde Menschen live im Fernsehen verfolgt, laut anderen Schätzungen sogar von zwei bis drei Milliarden Zuschauern.<ref>Guinness World Records 2011 – Neu und Explosiv. Das Rekordfeuerwerk. Guinness World Records Buch, 2010, ISBN 978-3-411-14171-5, S. 162.</ref> In Deutschland sahen 20 Millionen Menschen zu.<ref>Rekordverdächtige TV-Quoten: Eine Milliarde Zuschauer verfolgte Jackson-Trauerfeier. ngz-online.de, 8. Juli 2009.</ref>
Michael Jackson war von 1994 bis Dezember 1995 mit der Sängerin Lisa Marie Presley (1968–2023), der Tochter von Elvis Presley (1935–1977), verheiratet. 1996 heiratete er Deborah Jeanne Rowe; die Ehe wurde 1999 geschieden. Aus dieser Verbindung gingen Michael Joseph Jackson Jr., genannt Prince, (* 13. Februar 1997) und die 1998 geborene Paris hervor. Sein drittes Kind, Prince Michael Jackson II, kam am 21. Februar 2002 zur Welt; er wird mit SpitznamenBlanket genannt. Seine Mutter ist nicht bekannt; Jackson sagte dem britischen Journalisten Martin Bashir in der Doku Living with Michael Jackson lediglich, dass sie eine Schwarze sei.
Jackson hatte das alleinige Sorgerecht für alle drei Kinder, das nach seinem Tod auf seine Mutter Katherine überging. Im Falle ihres Todes wäre die Sängerin und langjährige Freundin Michael Jacksons Diana Ross der Vormund aller drei Kinder geworden.<ref>- Diana Ross bekommt Sorgerecht für Jacko-Kids: Wenn Großmutter. 29. April 2011, abgerufen am 6. November 2022.</ref>
Michael Jackson links im Jahr 1974, rechts 2003. Deutlich erkennbar: Verkleinerung der Nase, geglättetes Haar, Aufhellung der Haut, starkes Make-up. Jackson begründete die Hautaufhellung mit einer Vitiligo-Erkrankung.
Trotz wiederholter Dementis Jacksons<ref name="livingwithmj">Living with Michael Jackson (TV-Dokumentation, 2003).</ref> sind sich diverse Fachleute einig, dass er zu viele Schönheitsoperationen im Gesicht hatte machen lassen, darunter auch sein Arzt Stephen Hoefflin, der ihn selbst an der Nase operierte.<ref>Surgeon: Michael Jackson A 'Nasal Cripple'. In: A. B. C. News. Abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Wiederholt wurde von Medien und Öffentlichkeit darüber spekuliert, warum und wie Jackson seine von Natur aus dunkle Haut nach und nach immer mehr bis zu fast völlig weißer Haut aufhellte. Er gab in Interviews als Grund dafür die sich seit etwa Mitte der 1980er-Jahre bemerkbar machende Hautkrankheit Vitiligo an. Zu Vorwürfen vor allem seitens schwarzer Amerikaner nahm er 1993 in einem Fernsehinterview Stellung.<ref>Michael Jackson ~ Vitiligo clips auf YouTube, 2007, abgerufen am 28. November 2020 (englisch).</ref>
„Ich bin stolz, ein schwarzer Amerikaner zu sein. Ich bin stolz auf meine Rasse, ich bin stolz darauf, wer ich bin. […] Ich leide an einer Hautfunktionsstörung, dabei wird die Pigmentierung der Haut zerstört und ich kann nichts dagegen machen. […] Wir versuchen das unter Kontrolle zu halten, durch Schminken, denn die Flecken auf meinem Gesicht werden dadurch kaschiert.“
Vitiligo wurde nach seinem Tod auch von den Autopsieärzten festgestellt.<ref>''Michael Jackson Autopsy Report''. Thesmokinggun.com, 8. Februar 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. April 2010; abgerufen am 12. Juni 2010.</ref> Jacksons langjähriger Hautarzt Arnold Klein, der ihn mehr als 25 Jahre lang auch wegen Akne und Lupus erythematodes (Schmetterlingsflechte) behandelte, hatte allerdings den Verdacht, dass der Sänger auch zu anderen Ärzten ging und sich von diesen „riskante Mittel“ habe verschreiben lassen.<ref name="Spiegel2009">Jacksons Hautarzt: „Was immer er verlangte, bekam er“. In: Spiegel Online. 9. Juli 2009, abgerufen am 17. August 2022.</ref> Klein habe Jackson regelmäßig gewarnt und ihn sogar einmal dazu gebracht, „ein besonders gefährliches Mittel in die Toilette zu werfen“.<ref name="Spiegel2009" />
In seiner Autobiografie Moonwalk (1988) gab Jackson an, sich einem Eingriff am Kinn unterzogen zu haben. Als Ursache für sein verändertes Erscheinungsbild nannte er den Verlust von Gewicht. 1993 wurde er laut seiner Visagistin Karen Faye abhängig von Schmerzmitteln, bedingt durch die andauernde Wiederherstellungschirurgie auf seiner Kopfhaut nach dem Brandunfall, den Stress durch die Welttournee und die Anschuldigungen wegen sexuellen Kindesmissbrauchs.<ref name="afterlife">20/20 Michael Jackson: After Life (ABC TV-Dokumentation, 2010).</ref> Er machte einen Entzug.
Die erneuten Anschuldigungen wegen Kindesbelästigung setzten Jackson stark zu. Er baute körperlich ab, litt unter Ess- und Schlafproblemen. Einen Krankenhausaufenthalt nach einem häuslichen Unfall musste er auf Anordnung des Richters Rodney Melville kurzfristig unterbrechen und erschien in einer Pyjamahose vor Gericht. Anwalt Thomas Mesereau betonte, dass sein Mandant immer kooperativ und bei klarem Verstand gewesen sei.<ref name="truecrime">Die Akte Michael Jackson (True Crime with Aphrodite Jones: Michael Jackson, TV-Dokumentation, 2010)</ref>
Nach Jacksons Tod fand die Polizei von Los Angeles in seinem Anwesen große Mengen an Medikamenten, darunter das Narkosemittel Propofol, sowie Rezepte, die nicht auf ihn, sondern auf eines seiner Pseudonyme ausgestellt worden waren.<ref>Medikamentenmissbrauch: Jacko soll als Jack London Drogen gekauft haben – WELT. Abgerufen am 19. Februar 2023.</ref><ref>Süddeutsche Zeitung: Propofol ist hochgefährlich. Abgerufen am 19. Februar 2023.</ref> Laut seiner Ernährungsberaterin Cherilyn Lee litt Jackson unter schwerer Schlaflosigkeit.<ref>Michael Jackson: "Verzweifelt auf der Suche nach Schlaf". In: Der Spiegel. 1. Juli 2009, ISSN2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 19. Februar 2023]).</ref> Der Autopsiebericht ergab, dass Michael Jackson ein „starkes Herz“ hatte und „ziemlich gesund“ für einen 50-jährigen Mann gewesen sei. Es wurden keine physischen Probleme festgestellt, die ihn bei seinen Konzertauftritten eingeschränkt hätten.<ref>''Jackson autopsy details revealed''. In: BBC News. 1. Oktober 2009, abgerufen am 12. Juni 2010.</ref>
Religion
Michael Jackson war bis 1987 Zeuge Jehovas.<ref></ref> Etwa ab dem Jahr 2005 zierte eine rote Schnur Jacksons Handgelenk, die als Kabbala-Armband interpretiert wurde.<ref>The King of Kabbalah? Abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sein Bruder Jermaine, der selbst zum Islam konvertiert war, vertrat die Auffassung, dass Michael sich intensiv für den Islam interessiert hat.<ref>Michael Jacksons Bruder gibt Interview zum ersten Todestag. In: gmx.net. 25. Juni 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Juni 2010; abgerufen am 7. Februar 2021.</ref> Meldungen über eine Konversion zum Islam wurden dagegen dementiert.<ref>Michael Jackson and Prince of Bahrain settled lawsuit 'amicably,' say lawyers. In: NY Daily News. 12. Dezember 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Dezember 2008; abgerufen am 19. Februar 2023.</ref> Jackson selbst äußerte sich schon früh zu der Frage, welcher Religion er sich zugehörig fühle:
„Ich vermeide es, den Begriff ‚Religion‘ zu verwenden, denn so viele Leute sagen ‚meine Religion‘ dies und ‚meine Religion‘ das. Wieso sollte es ‚meine‘ Religion sein? Ich glaube einfach, was in der Bibel steht – unabhängig davon, mit welcher Religion es verbunden ist. Ich glaube einfach.“
– <templatestyles src="Person/styles.css" />Michael Jackson, 1979<ref>His Faith. In: reflectionsonthedance.com, abgerufen am 18. Februar 2014 (englisch).</ref>
Im August 1993 erhob Evan Chandler Vorwürfe, sein minderjähriger Sohn Jordan sei von Michael Jackson sexuell missbraucht worden. Bevor er zur Polizei ging, hatte er erfolglos versucht, 20 Millionen US-Dollar von Jackson zu erpressen.<ref>nachzulesen in Michael Jackson: The King of Pops Darkest Hour von Lisa Campbell (1995), S. 53.</ref> Die Polizei fand keine belastenden Beweise, und Jordan Chandler blieb der einzige Hauptbelastungszeuge. Jackson beteuerte öffentlich seine Unschuld. Im Januar 1994 einigte sich Jacksons Versicherung außergerichtlich mit den Chandlers. Jordan erhielt eine Abfindung von 15 Millionen US-Dollar.<ref>Das Chandler-Settlement / Der Chandler-Vergleich. In: all4michael. 17. März 2015, abgerufen am 15. September 2024.</ref> Seine Eltern erhielten jeweils 1,5 Millionen und kooperierten daraufhin nicht mehr mit den Behörden.<ref>Lothar Gorris: Nimmerland ist abgebrannt. In: Der Spiegel. Nr.17, 2005 (online).</ref>
Die Chandlers gerieten in die Kritik, aus Profitgier gelogen zu haben:<ref>„King of Pop“: Michael Jacksons ärgster Gegner ist tot – WELT. Abgerufen am 19. Februar 2023.</ref> Tonbandmitschnitte enthüllten Evan Chandlers Plan, Jackson persönlich wie beruflich vernichten zu wollen:<ref name="gonetoosoon">Michael Jackson – Eine Legende geht (Michael Jackson – Gone Too Soon, TV-Dokumentation, 2010)</ref> „Wenn ich damit durchkomme, werde ich der große Gewinner sein. Ich kann gar nicht verlieren. Ich werde alles bekommen, was ich will.“<ref>nachzulesen in The Magic and the Madness, von J. Randy Taraborrelli, S. 477–478.</ref><ref>Michael Jackson’s 10 most extravagant purchases. In: timesbusiness.com. 2. November 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. November 2009; abgerufen am 27. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), siehe Abschnitt 3: „Out of court settlements“).</ref> Auch Jordan Chandlers Beschreibung von Jacksons Genitalien erwies sich als unzutreffend.<ref name="gonetoosoon" /> Heute lebt Jordan Chandler unter einem Decknamen zurückgezogen in Long Island.<ref>Ryan Parry: Michael Jackson sex case dad Evan Chandler wanted justice but ended up destroyed. 19. November 2009, abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er habe laut Jermaine Jackson die Anschuldigungen nach dem Suizid seines Vaters im November 2009<ref>Evan Chandler: Father of Michael Jackson molestation accuser found dead. 17. November 2009, abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> zurückgenommen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jermaine Jackson: Michael war schon immer unschuldig. (Memento vom 28. November 2009 im Internet Archive) (deutsch) abgerufen am 10. Dezember 2009.</ref><ref>Jermaine: Suicide Proves MJ Didn't Molest. Abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Anklage und Freispruch 2003 – 2005
2003 wurden Jackson „unanständige oder laszive Taten mit einem Kind unter 14 Jahren“ vorgeworfen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Michael Jackson Booked for Child Molestation. (Memento vom 28. August 2009 im Internet Archive) (englisch) abgerufen am 30. Dezember 2009.</ref> Auslöser war die im Februar 2003 ausgestrahlte TV-Dokumentation Living with Michael Jackson. Der Teenager Gavin Arvizo gab darin an, dank Jacksons Hilfe eine Krebserkrankung besiegt zu haben. Während des Interviews nahm er Jacksons Hand und lehnte sich an dessen Schulter. Beide hätten im selben Raum, jedoch nicht im selben Bett übernachtet.
Der Bezirksstaatsanwalt von Santa Barbara County, Tom Sneddon, beschloss, den Film gegen Jackson zu verwenden, und erstattete Strafantrag. Die Anklage behauptete, die Belästigung hätte gleich nach der Dokumentation stattgefunden.<ref name="truecrime" /> Gegenüber der kalifornischen Kinderfürsorge stritt die Familie Arvizo jedoch zunächst jede Form von Missbrauch ab<ref>Documents | The Smoking Gun. 12. Juni 2014, abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und nannte Jackson in einem Video „den nettesten Menschen, den wir je getroffen haben“.<ref name="truecrime" /> Monate später wandten sich die Arvizos an denselben Anwalt und denselben Psychologen wie die Chandlers vor zehn Jahren. Die Anklage änderte ihre Theorie und behauptete, die Belästigung habe erst nach der Video-Aussage stattgefunden. Bei einer Razzia auf der Neverland-Ranch im November 2003 wurde kein belastendes Material gefunden.
Im Januar 2005 begann der Gerichtsprozess, Jackson plädierte in allen zehn Anklagepunkten – unter anderem Verschwörung und sexuelle Belästigung – auf „nicht schuldig“. Während des Verfahrens verstrickte sich die Klägerfamilie in Widersprüche und machte stark voneinander abweichende Aussagen.<ref>Arvizos Bruder: Woher stammten die Pornohefte? In: Der Spiegel. 6. Juni 2005, ISSN2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 19. Februar 2023]).</ref> Sie gaben zu, in einem früheren Verfahren um sexuelle Belästigung unter Eid gelogen zu haben: Sie hatten so fast 145.000 US-Dollar erhalten.<ref>Arvizos Mutter: Unter Eid gelogen. In: Der Spiegel. 6. Juni 2005, ISSN2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 19. Februar 2023]).</ref><ref>The Times & The Sunday Times. Abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Vater behauptete öffentlich „Meine Kinder werden routinemäßig von ihrer Mutter Janet instruiert, zu tun oder zu sagen, was immer sie wünscht.“<ref>nachzulesen in The Magic and the Madness, von J. Randy Taraborrelli</ref>
Die Verteidigung argumentierte, dass die Familie es auf das Geld von Prominenten abgesehen habe:<ref name="truecrime" /> darunter Chris Tucker, der den Kontakt zu Familie Arvizo nach deren immer höheren Forderungen beendet und Jackson mehrfach vor ihnen gewarnt hatte.<ref>Katja Gelinsky: Der Jackson-Prozeß: Sexualstraftäter oder Philanthrop? In: FAZ.net. ISSN0174-4909 (faz.net [abgerufen am 19. Februar 2023]).</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Finale Schlammschlacht (Memento vom 30. Dezember 2009 im Internet Archive), (deutsch) abgerufen am 12. Dezember 2009.</ref> Zahlreiche Zeugen, unter anderem Macaulay Culkin und Wade Robson, sagten aus, nie unangemessenes Verhalten bei Jackson bemerkt zu haben.<ref>Wade Robson und Brett Barnes: Hat Jackson mit Kindern geduscht? In: Der Spiegel. 6. Juni 2005, ISSN2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 19. Februar 2023]).</ref><ref>Wade Robson und Brett Barnes: Hat Jackson mit Kindern geduscht? In: Der Spiegel. 6. Juni 2005, ISSN2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 19. Februar 2023]).</ref><ref name="huffingtonpost">One of the Most Shameful Episodes In Journalistic History. 13. Juni 2010, abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Die Anschuldigungen von 1993 wurden im Prozess mitverhandelt,<ref>Jackson’s 'past' allowed in court. 29. März 2005 (bbc.co.uk [abgerufen am 19. Februar 2023]).</ref> Jordan Chandler wollte jedoch nicht aussagen und verließ das Land.<ref>The Times & The Sunday Times. Abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Jacksons Anwalt Thomas Mesereau sagte später: „Wäre er gekommen, hätte ich Zeugen gehabt, die ausgesagt hätten, dass [Chandler] ihnen gegenüber erwähnt habe, dass nie etwas passiert sei und dass er nie wieder mit seinen Eltern reden wolle, für das, was sie ihn zwangen auszusagen. Es kam heraus, dass er vor Gericht gegangen und sich rechtlich von seinen Eltern getrennt hatte.“<ref name="huffingtonpost" /><ref>Michael Jacskon was Innocent – Tom Mesereau talks about how Jordan Chandler Lies. Abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Am 13. Juni 2005 wurde Jackson von den Geschworenen in allen Anklagepunkten freigesprochen.<ref name="msnbc">MSN | Outlook, Office, Skype, Bing, Breaking News, and Latest Videos. Abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Über die Berichterstattung der Medien gab es Kritik. Zum Ziel hoher Quoten wäre voreingenommen, einseitig oder verzerrt berichtet worden – vorzugsweise über schmutzige Anschuldigungen statt deren Widerlegungen im Kreuzverhör. Auch der Freispruch wurde infragegestellt, obwohl es im Prozess weder Beweise noch glaubwürdige Belastungszeugen gegeben hatte.<ref name="truecrime" /><ref name="huffingtonpost" /><ref name="msnbc" /><ref>Sibylle Schäfer: "Ein böser Michael Jackson verkauft sich besser". In: Die Zeit. 25. Juni 2010, abgerufen am 19. Februar 2023.</ref>
2019: Leaving Neverland
Die Missbrauchsvorwürfe wurden mit Erscheinen des Dokumentarfilms Leaving Neverland, der im Januar 2019 im Rahmen des Sundance Film Festivals seine Premiere feierte und im April 2019 unter anderem auf ProSieben gezeigt wurde, erneut ein Thema in den Medien. Darin berichten Wade Robson und James Safechuck davon, wie sie in ihrer Kindheit jahrelang von Jackson missbraucht worden seien und welche Folgen dies für ihr Leben gehabt habe. In einem Prozess im Jahr 2005 hatte Robson noch unter Eid ausgesagt, Jackson habe ihn niemals angerührt. Widersprüchlich sind auch ältere protokollierte Aussagen von Wade Robsons Mutter, die bis 2016 mehrfach aussagte, ihr Sohn sei bis 1993 nie allein mit Jackson auf Neverland gewesen. Nachweislich fehlerhaft sind im Film geschilderte Details des angeblichen Missbrauchs, da Orts- und Zeitangaben nicht übereinstimmen können.<ref>Timothy A. Clary: „Leaving Neverland“ – Regisseur räumt Fehler bei Jackson-Doku ein. In: bild.de. 3. April 2019, abgerufen am 5. April 2019.</ref> Robson und Safechuck versuchten nach Jacksons Tod, dessen Plattenfirma auf Schmerzensgeld zu verklagen.<ref>Erfolg vor Gericht: Klage von Michael Jacksons mutmaßlichen Opfern wird stattgegeben. 19. August 2023, abgerufen am 22. Juni 2024.</ref>
Erfolge
Tonträgerverkäufe
Gemäß diversen Nachrichtendiensten und Magazinen, darunter CNN,<ref name="cnn0603">Simon Hooper: Michael Jackson announces ‚curtain call’ concerts. In: cnn.com.CNN, 6. März 2009, abgerufen am 8. Juli 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> MTV,<ref>Michael Jackson’s Groundbreaking Career, By The Numbers. Abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Billboard<ref>Michael Jackson’s Partial Comeback Is No Thriller. In: Billboard. Prometheus Global Media, abgerufen am 10. Januar 2013.</ref> sowie Reuters,<ref>Factbox: The life and death of pop star Michael Jackson. In: Reuters. 6. September 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Oktober 2012; abgerufen am 1. Dezember 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> belaufen sich Jacksons Gesamtverkäufe auf über 750 Millionen Tonträger weltweit. Die Angabe geht ursprünglich auf ein Schreiben,<ref name="King of Pop Info">Raymone Bain: Michael To Give Away 200 FREE Tickets To Fans, And Discounted Rates. In: Kingofpop.info. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. März 2010; abgerufen am 10. Januar 2013.</ref> verfasst von Raymone Bain, Jacksons damaliger Publizistin und General Manager, anlässlich der Verleihung des Diamond Award der WMA im Jahr 2006 zurück.
In einem Artikel vom Juni 2009 bezeichnete das Wall Street Journal die Zahl als „inflationär“ und widersprüchlich zu vorherigen Angaben. So sind noch vor 2006 Jacksons Gesamtverkäufe mit meist 200 Millionen abgesetzten Einheiten beziffert worden.<ref name="WSJ Jackson one">Carl Bialik: Spun: The Off-the-Wall Accounting of Record Sales. In: The Wall Street Journal. 2009, abgerufen am 10. Januar 2013.</ref><ref name="WSJ Jackson two">Carl Bialik: How Many Albums Did Michael Jackson Sell? In: The Wall Street Journal. 14. Juli 2009, abgerufen am 10. Januar 2013.</ref>
Michael Jackson hält eine Reihe von Rekorden der Musikindustrie, unter anderem:<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Michael Jackson Records Achieved. (Memento vom 3. Juli 2009 im Internet Archive) allmichaeljackson.com</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Michael Jackson Dies at 50. (Memento vom 30. Juni 2009 im Internet Archive) Guinness World Records (GWR), 26. Juni 2009; mit Fotos eines Besuchs Jacksons in der Hauptstelle der GWR in London im Oktober 2006.</ref>
Nach Tonträgerverkäufen innerhalb eines Jahres „Erfolgreichster Künstler aller Zeiten“ (Most Successful Entertainer of all Time, Auszeichnung der Guinness World Records), da er 1989 alleine durch den Verkauf von Tonträgern 125 Millionen US-Dollar verdiente.<ref>- YouTube. Abgerufen am 15. September 2022.</ref>
Das meistverkaufte Musikalbum der Welt – Thriller von 1982 mit mehr als 66 Millionen verkauften Exemplaren.<ref>Best-selling album. Abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Das teuerste Musikalbum der Welt – Invincible mit 30 Millionen Dollar Produktionskosten.
Das meistverkaufte Remixalbum der Welt – Blood on the Dance Floor – HIStory in the Mix von 1997 mit ca. 8 Millionen verkauften Exemplaren<ref>Chris Rojek: Cultural Studies. Polity, 2007, ISBN 978-0-7456-3683-2, S.74.</ref>
Der erste Künstler, der offiziell mehr als 100 Millionen Musikalben außerhalb der USA verkaufte.<ref>Foto. Abgerufen am 19. Februar 2023.</ref>
Erster Sänger, der mit einer Single in die Top Fünf einstieg (Scream/Childhood, 1995)<ref>Billy Nilles: Every Time Janet Jackson Has Made History. In: msn.com. 13. Februar 2021, abgerufen am 23. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Erster Sänger, der mit einer Single von Null auf Platz 1 der US-Singles Charts einstieg (You Are Not Alone, 1995).<ref name="Rekorde"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Michael Jacksons Rekorde. (Memento vom 29. Juni 2009 im Internet Archive) rp-online; abgerufen am 8. Juli 2009.</ref>
Erfolgreichste Konzertserie, im Sommer 1988 waren seine Konzerte für sieben Nächte im Wembley-Stadion in London ausverkauft, insgesamt besuchten 504.000 Menschen diese sieben Konzerte.
Künstler, der die meisten Grammy Awards bei einer Verleihung gewann (8 Stück, 1984).<ref name="Rekorde" />
Der Künstler mit den meisten Nummer-eins-Hits eines Albums in den USA (Bad – fünf Singles dieses Albums erreichten die Spitzenposition).
Das meistverkaufte Musikvideo der Welt, die VideokassetteMaking Michael Jackson’s Thriller von 1983.
Die meisten Zuschauer bei einem Musikvideo: Black or White wurde am 14. November 1991 simultan in 27 Ländern ausgestrahlt und von etwa 500 Millionen Menschen gesehen.
Höchstbezahlter Prominenter für Werbespots, Pepsi zahlte ihm 12 Millionen US-Dollar für vier Werbespots.
Künstler mit den teuersten Videoclips: Scream (bis heute), Black or White sowie You Rock My World, die jeweils mehrere Millionen Dollar verschlangen. Ebenfalls in die Millionen gingen die Produktionen der Clips Remember the Time sowie In the Closet.
Mit elf Tickets pro Sekunde am schnellsten ausverkaufte Konzertserie: 750.000 Eintrittskarten für 50 geplante Konzerte in London von Juli 2009 bis März 2010.<ref>Report: Michael Jackson Sells Out 50 Concerts in Hours. Abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Er hält außerdem zusammen mit seiner Familie den Rekord der erfolgreichsten Popmusik-Familie.
Kurz nach seinem Tode waren 24 Singles (davon eine mit The Jackson Five) und neun Alben gleichzeitig in den deutschen Album-Charts vertreten,<ref>Michael Jackson dominiert die Charts. In: fr.de. 7. Juli 2009, abgerufen am 4. März 2020.</ref> in den offiziellen UK-Singles-Charts sind es 32 der 100 Platzierungen<ref>UK Singles Top 100. In: officialcharts.com. 5. Juli 2009, abgerufen am 6. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und in Australien sowie der Schweiz bestimmen mehr als ein Drittel der Plätze die Single-Hitparade.<ref>Australia Singles Top 50 – July 6, 2009 (Week 28/2009). In: australian-charts.com. 6. Juli 2009, abgerufen am 6. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Schweizer Hitparade – Singles Top 100 – 12.07.2009. Abgerufen am 19. Februar 2023.</ref> In der darauf folgenden Woche waren die ersten sechs Plätze der Album-Charts von Jackson belegt, es waren acht Alben mit Jackson unter den ersten neun Plätzen vertreten bzw. insgesamt 13 Alben innerhalb der Top 50.<ref>Michael Jackson dominiert weiter die Charts. Abgerufen am 19. Februar 2023.</ref><ref>Album Top 50. In: mtv.de. Abgerufen am 17. Juli 2009.</ref>
Mit 2,3 Millionen verkauften Musik-Downloads in einer Woche hat er als Erster die Grenze von 1 Million verkaufter Downloads pro Woche überschritten.<ref>n-tv Nachrichten: Jacksons posthume Millionen. Abgerufen am 19. Februar 2023.</ref>
Michael Jackson erhielt unter anderem folgende Auszeichnungen:<ref>Awards & Auszeichnungen. In: mjackson.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Februar 2010; abgerufen am 22. Februar 2020 (unvollständige Auflistung auf der Website einer Fan-Community).</ref>
1984: Record of the Year, Album of the Year, Best Pop Vocal Performance (Male), Best Rock Vocal Performance (Male), Best R&B Vocal Performance (Male), Best R&B Song, Best Recording for Children, Producer of the Year (Non-Classical)
World Music Awards (1989 – u. a. Hall of Fame, 1993 – u. a. World’s Best Selling Artist of the Era, 2000 – Best-Selling Pop Male Artist of the Millennium, 2006 – Diamond Award)
Gabon, Africa (1992): National Honor of Merit Award
Wembley-Stadion (1988): For Seven Sell Out Record Breaking Shows
Resultierend aus seinem Tod verkauften sich weltweit in weniger als einem halben Jahr 29 Millionen Alben von Michael Jackson.<ref name="hitsdailydouble">HITS Daily Double. 25. April 2015, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 19. Februar 2023.@1@2Vorlage:Toter Link/hitsdailydouble.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive(T))</ref> Er erreichte die höchsten Verkaufszahlen 2009 in den USA<ref>Billboard. Abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und stand mit 7 Wochen am längsten an der Spitze der deutschen Album-Charts.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Top 10 der deutschen Alben (Memento vom 17. Januar 2010 im Internet Archive), (deutsch) abgerufen am 13. Februar 2010.</ref>
Ab 2007, also bereits zwei Jahre vor Jacksons Tod, lief Thriller Live, eine musikalische Tribute-Show. In einer überarbeiteten Fassung lief sie ab Januar 2009 im Londoner West End und tourte außerdem weltweit. Sie feierte das Lebenswerk von Michael Jackson und den Jackson 5 mit einer Mischung aus Tanz, Gesang und Showeffekten, enthielt viele seiner größten Hits und war keine biografische Inszenierung. Die Show wurde 2020 eingestellt.<ref>Thriller Live (2009 - 2022). In: musicalzentrale.de. Abgerufen am 2. Juli 2025.</ref>
Im März 2010 schloss Sony Music mit den Nachlassverwaltern von Michael Jackson einen Rekordvertrag über mindestens 200 Millionen US-Dollar ab. Bis 2017 sollten unter anderem zehn Alben mit unveröffentlichten Liedern und Neuauflagen des alten Jackson-Repertoires erscheinen.<ref name="WSJ">Ethan Smith: Sony Places Big Bet on a Fallen ‘King’. In: wsj.com. 16. März 2010, abgerufen am 8. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es können weit mehr als 100 unveröffentlichte Songs von Michael Jackson belegt werden.<ref>Michael Jackson’s last recordings seized by sister LaToya | Music | The Guardian. 30. September 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. September 2019; abgerufen am 19. Februar 2023.</ref>
Im Juni 2011 veröffentlichte der ehemalige Bee-Gees-Sänger Barry Gibb auf seiner Homepage das Lied All In Your Name, eine unveröffentlichte Zusammenarbeit mit Michael Jackson aus dem Jahr 2002.
Im November 2011 erschien das Remixalbum Immortal, der Soundtrack zu Cirque du Soleil’s Michael Jackson: The Immortal World Tour.
2012 wurde das Album Bad zum 25. Jubiläum als Bad 25 wiederveröffentlicht. Es enthält zusätzlich Bonustracks, Demos, Remixes sowie Liveaufnahmen von Jacksons Auftritt bei seiner Bad World Tour.
2013 führte Michael Jackson nach 2010 und 2011 erneut die Liste der am besten verdienenden verstorbenen Künstler an. Er verdiente laut dem Forbes Magazine 160 Millionen US-Dollar und lag damit deutlich vor dem Zweitplatzierten Elvis Presley (55 Millionen US-Dollar). Er verdiente auch mehr als alle lebenden Künstler (Platz 1: Madonna, 125 Millionen US-Dollar).<ref>Dorothy Pomerantz: Michael Jackson Leads Our List Of The Top-Earning Dead Celebrities. Abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Zeitraum von Oktober 2015 bis Oktober 2016 schätzt das US-Wirtschaftsmagazin Forbes den Umsatz, der mit den musikalischen Werken Jacksons erwirtschaftet wurde, auf etwa 743 Mio. Euro (825 Mio. Dollar).<ref>Michael Jackson ist "toter Topverdiener". Abgerufen am 19. Februar 2023.</ref><ref>Zack O'Malley Greenburg: The Highest-Paid Dead Celebrities Of 2016. Abgerufen am 19. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
1983 nahmen Michael Jackson und Freddie Mercury einige Demos auf. Der von den beiden nicht vollendete Titel State of Shock erschien im folgenden Jahr in neuer Fassung von The Jacksons und Mick Jagger auf dem Album Victory. Im November 2014 veröffentlichten Queen auf der Kompilation Forever ihre von Brian May und Roger Taylor gemeinsam mit William Orbit fertiggestellte Version von There Must Be More to Life Than This, die Ausschnitte aus Jacksons 1983 aufgenommenem Gesang enthält.
2016 wurde Off the Wall wiederveröffentlicht. Das Album mit den Originaltracks wurde um den Dokumentarfilm Michael Jackson’s Journey from Motown to „Off the Wall“ erweitert, der den Werdegang vom Kinderstar zum King of Pop zeigt.<ref>Christoph Dallach: Doku von Spike Lee zu "Off the Wall" von Michael Jackson. In: Der Spiegel. 26. Februar 2016, ISSN2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 19. Februar 2023]).</ref>
Ab 2018 lief die von COFO Entertainment produzierte Musikshow Beat It! in über 70 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Insgesamt sahen rund 250.000 Zuschauer das Stück. Die Show mit über 20 Hits wurde überwiegend positiv aufgenommen und war häufig ausverkauft, wurde aber 2020 coronabedingt eingestellt.<ref>Volker Probst: 'Beat it!'-Show zollt Michael Jackson Tribut. N-TV, 30. August 2018, abgerufen am 2. Juli 2025.</ref> 2026 wird die Tournee wiederaufgenommen.<ref>BEAT IT! - Die Erfolgsshow über den King of Pop! | Tournee 2026. In: beat-it.show. COFO Entertainment GmbH & Co.KG, abgerufen am 16. Juli 2025.</ref>
2022 feierte MJ – The Musical in New York Premiere. Es handelt sich um ein offiziell autorisiertes Broadway-Musical, das die Lebensgeschichte von Michael Jackson erzählt, und verwendet Originalmusik sowie Archivaufnahmen. Das Stück wurde von der Familie Jackson und der Nachlassverwaltung unterstützt und gilt als bisher umfassendste biografische Musical-Produktion über Jackson.<ref>Klaus Irler: Show „MJ – Das Michael Jackson Musical“. TAZ, 9. Dezember 2024, abgerufen am 2. Juli 2025.</ref>
2009: This Is It (geplante Comeback-Konzertreihe, fand nicht statt)
Bibliografie
Moonwalk – Mein Leben. Eine Autobiografie. Übersetzung von Thomas Ziegler. Goldmann Wilhelm, München 1988, ISBN 3-442-32510-2.
Dancing the Dream – Gedichte und Gedanken. Übersetzung von M. Riegel. Goldmann, München 1992, ISBN 3-442-42079-2.
Michael Jackson, King of Pop. Mit Christian Marks (Redaktion). Übersetzung von Ursula Bischof. X-Medien, Egenhofen 2001, ISBN 3-9806524-1-6.
Thriller 25th Anniversary: The Book, Celebrating the Biggest Selling Album of All Time. ML Publishing Group, Los Angeles 2008, ISBN 978-0-9768891-9-9.
Wohltätigkeit
Michael Jackson spendete zu Lebzeiten über 300 Millionen US-Dollar an 39 Wohltätigkeitsorganisationen und seine selbst gegründete Stiftung „Heal The World“ (1992–2002). Einige Quellen gehen von noch höheren Beträgen aus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Charity Auction – Great Heart of Michael Jackson and Jeff Koons from The Krasnals for children. (Memento vom 20. September 2011 im Internet Archive) michaeljackson.com, 29. Oktober 2009.</ref><ref>Michael Jackson Humanitarian Deeds. In: yardflex.com. 9. Juli 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. März 2017; abgerufen am 27. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Damit ist er laut Guinness-Buch der Rekorde der Popstar, der die meisten Wohltätigkeitsorganisationen finanziell und repräsentativ unterstützte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ireport.cnn.com (Memento vom 30. Mai 2013 im Internet Archive)</ref> Auch sein Nachlass kommt zu 20 Prozent wohltätigen Zwecken zugute. Für sein vielfältiges Engagement im sozialen Bereich wurde er mehrfach ausgezeichnet.
Der Hannoversche PsychoanalytikerHinderk Emrich sprach 2009 von einem parareligiösen Starkult, dem Jackson unterlegen sei. Dessen Rolle als „höchster Superstar“ habe eine zunehmende mediale Inszenierung und damit auch soziale Isolation mit sich gebracht. Der daraus resultierende Rückzug in eine eigene Welt wie Neverland sei aus psychologischer Sicht Ausdruck einer tiefen Einsamkeit und Resignation gewesen, die häufig zur Flucht in Drogen führe. Emrich deutete Jacksons körperliche Transformation nicht nur als Selbstbeschädigung, sondern auch als künstlerischen Akt. Jackson habe seinen Körper als formbares Material gesehen, vergleichbar mit Performance-Künstlern wie Stelarc, bei denen der Körper zur Schnittstelle zwischen physischer und virtueller Realität werde. Darüber hinaus zog Emrich Parallelen zu Sigmund Freuds Konzept des Todestriebs, wonach Jacksons Verhalten nicht auf eine bewusste Todessehnsucht, sondern auf den Wunsch nach Entgrenzung und Verewigung hindeute. Jacksons Weigerung, sich festzulegen – weder ethnisch noch geschlechtlich oder altersmäßig – sei Ausdruck eines schwebenden, nicht greifbaren Selbstbilds gewesen. Der Preis dieses Zustands sei ein permanenter Leidensdruck gewesen, wie ihn auch der Philosoph Søren Kierkegaard beschrieben habe.<ref>Johanna Di Blasi: Psychotherapeut Hinderk Emrich zu Michael Jacksons Leben. In: haz.de. Hannoversche Allgemeine Zeitung, 1. Juli 2009, abgerufen am 13. Mai 2025.</ref>
Psychiater Borwin Bandelow
In seinem Buch Celebrities- Vom schwierigen Glück, berühmt zu sein vertritt der Göttinger PsychiaterBorwin Bandelow die These, dass viele Stars bereits vor ihrer Berühmtheit an schweren Persönlichkeitsstörungen litten und deren exzentrisches Verhalten Ausdruck psychischer Probleme ist. Anhand von Michael Jackson diskutiert Bandelow, ob dessen exzentrisches Verhalten – etwa sein kindliches Auftreten, sein Hang zur Selbstinszenierung und die körperlichen Veränderungen – Ausdruck tiefer psychischer Konflikte sind. Bandelow betont, dass solche Persönlichkeitsstörungen nicht durch den Ruhm verursacht werden, sondern dass Betroffene oft gerade wegen ihrer psychischen Dispositionen den Weg ins Rampenlicht suchen. Der Applaus des Publikums wirke wie eine Selbstmedikation, die kurzfristig das emotionale Gleichgewicht stabilisieren könne. Bandelow interpretiert Jacksons Verhalten als Versuch, tief verwurzelte Ängste und Unsicherheiten zu bewältigen.<ref>Psychopathen im Rampenlicht. In: deutschlandfunkkultur.de. Deutschlandfunk Kultur, 3. April 2006, abgerufen am 14. Mai 2025.</ref>
Psychiater Volker Faust
Professor Volker Faust, Arzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, sieht in Michael Jackson das Paradebeispiel eines Dysmorphophoben. Dieser Begriff beschreibt Menschen, die sich selbst als körperlich unattraktiv empfinden und versuchen, dies durch ständige Veränderungen zu korrigieren – ohne je ein Ende zu finden. Dysmorphophobe Patienten glauben beispielsweise, ihre Nase sei entstellt, obwohl sie von anderen als völlig normal wahrgenommen wird. Faust erklärt, dass die einzig wirksame Hilfe für solche Patienten durch Psychiater oder Psychologen erfolgen kann. Diese werden jedoch häufig gemieden, da Dysmorphophobe in erster Linie ihre körperliche Erscheinung als Problem sehen und nicht die zugrunde liegende psychische Störung erkennen. Stattdessen suchen sie oft Hautärzte oder plastische Chirurgen auf. Allerdings bleibt das Leiden bestehen, solange die seelische Ursache nicht behandelt wird.<ref>Vom Herz bis zur Nase: Krankenakte Michael Jackson. In: news.de. 20. Februar 2012, abgerufen am 14. Mai 2025.</ref>
Kulturkritiker Georg Seeßlen
In seinem Essay „Sei kein Frosch, mein Prinz“ von 2009 analysiert Georg Seeßlen die psychischen Spannungen im Leben von Michael Jackson. Er beschreibt Jacksons Psyche als von tiefen inneren Widersprüchen geprägt. Aufgewachsen in einem von Kontrolle und Missbrauch geprägten familiären Umfeld unter dem dominanten Einfluss seines Vaters, entwickelte Jackson früh ein komplexes Selbstbild. Die Bühne wurde zum Zufluchtsort – einerseits Ort der Befreiung, andererseits Projektionsfläche innerer Konflikte. Seine Performances schwankten zwischen Unterwerfung und Rebellion und spiegelten den Kampf um Selbstbehauptung wider. Ein zentrales Motiv in Seeßlens Analyse ist Jacksons fortwährende Identitätssuche. Seine physischen Veränderungen, kulturellen Aneignungen und geschlechtlich uneindeutige Inszenierung deutet der Autor als Versuch, sich von seiner belasteten Vergangenheit zu lösen und eine neue, idealisierte Identität zu konstruieren. Jacksons Wunsch, in einer ewigen Kindheit zu verweilen, zeigte sich sowohl in seinem Lebensstil als auch in seinen sozialen Beziehungen – ein Bedürfnis, das ihn zunehmend von der Realität entfremdete und letztlich zu öffentlicher Isolation führte. Seeßlen deutet Jacksons Biografie als modernes Märchen, in dem der Versuch, die inneren Widersprüche zu überwinden, nicht zur Erlösung, sondern zur Tragödie führt.<ref>Georg Seeßlen: Michael Jackson - Sei kein Frosch, mein Prinz. In: Der Freitag. 2. Juli 2009, ISSN0945-2095 (freitag.de [abgerufen am 14. Mai 2025]).</ref>
Rechtsprofessorin Wendy Murphy
Im Dezember 2003 kritisierte Rechtsprofessorin Wendy Murphy Jacksons Auftreten in einem Interview bei CBS und warf ihm vor, „verrückte Lügen“ erzählt zu haben, etwa über angebliche Misshandlungen bei seiner Festnahme, bei der man ihm den Arm ausgekugelt habe. Jackson hatte nach der Freilassung lässig mit hoch erhobenen Arm das Victory-Zeichen gezeigt. Ihrer Meinung nach hinterließ Jackson den Eindruck eines „typischen Pädophilen: narzisstisch, arrogant, egozentrisch.“ Diese Entwicklungen führten zu Spekulationen über Jacksons mentale Verfassung und verstärkten den Eindruck eines Künstlers, der zunehmend den Bezug zur Realität verlor.<ref>Ist Michael Jackson verrückt geworden? B.Z., 31. Dezember 2003, abgerufen am 14. Mai 2025.</ref>
Elton John in seiner Autobiografie
In seiner 2019 erschienenen Autobiografie Me äußert sich der britische Musiker Elton John, dem Jackson sein Remix-Album Blood on the Dance Floor widmete, über sein Verhältnis zu ihm. Laut John pflegten beide Künstler in den frühen Jahren ihrer Karrieren eine freundschaftliche Beziehung. Im weiteren Verlauf beschreibt John jedoch seine zunehmenden Sorgen über Jacksons psychischen Zustand. Jackson habe sich mit der Zeit immer weiter von der Realität entfernt und sei später „eine beunruhigende Person“ gewesen. John schildert Begegnungen mit Jackson in dessen späteren Lebensjahren als schwierig und äußert die Vermutung, dieser habe unter dem Einfluss starker Medikamente gestanden. Er beschreibt ihn als „geisteskrank“ und betont, dass diese Einschätzung nicht leichtfertig gemeint sei. In einem Beispiel berichtet er von einer Party, zu der er Jackson eingeladen habe. Dort habe sich dieser zurückgezogen und stattdessen mit dem Sohn einer Haushälterin gespielt, was John zu der Schlussfolgerung veranlasste, Jackson habe offenbar Schwierigkeiten im Umgang mit Erwachsenen gehabt.<ref>Jonathan Anda: Elton John über Michael Jackson: 'Er war wirklich geisteskrank'. In: Rolling Stone. 14. Oktober 2019, abgerufen am 13. Mai 2025.</ref>
Der Pop-Art-Künstler Andy Warhol fertigte in den 1980er-Jahren eine Reihe von Porträts Jacksons an. Eines wurde im August 2009 für mehr als eine Million Dollar versteigert.<ref>Hamburger Abendblatt – Hamburg: Warhols Jacko-Porträt für eine Million Dollar versteigert. 19. August 2009, abgerufen am 19. Februar 2023.</ref>
Jacksons mit Bergkristallen besetzter Handschuh, den er 1984 bei der Grammy-Verleihung getragen hatte, wurde selbst zum Ausstellungsobjekt und war 1999 in der Ausstellung Heaven – An exhibition that will break your heart in der Kunsthalle Düsseldorf zu sehen.<ref>Vera Stahl: Ausstellung: Moderne Madonnen. In: Der Spiegel. 30. Juli 1999, ISSN2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 19. Februar 2023]).</ref> 2019 wurde die Ausstellung Michael Jackson: On the wall in der Bonner Bundeskunsthalle gezeigt.
Living with Michael Jackson – Michael Jackson hautnah (2003)
Louis, Martin & Michael (2003)<ref name=":1">Michael Jackson documentaries worth watching and where to stream. In: Radio Times. 28. April 2026, abgerufen am 29. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Michael Jackson's Journey from Motown to Off the Wall (2016)<ref name=":1" />
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Gloria Rhoads Berlin: Michael Jackson. In Search of Neverland. Gloria Rhoads Publications, 2010.
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Rabbi Shmuley Boteach: Inspiration and Learning from Our Children – Rabbi Shmuley Boteach in Conversation with Michael Jackson. Vanguard Press, New York 2011.
Michael Bush: Michael Jackson — King of Style. Die Fashion-Ikone. Henschel Verlag, Leipzig 2013, ISBN 978-3-89487-739-2.
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Frank Cascio: My friend Michael. An Ordinary Friendship with an Extraordinary Man. HarperCollins, New York 2011.
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