Zum Inhalt springen

Detarium

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. November 2023 um 23:45 Uhr durch imported>Hardcorebambi (1 externer Link geändert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Detarium
Datei:Detarium senegalense Taub77b.png

Detarium senegalense, Illustration von Blütenständen und Frucht

Systematik
Eurosiden I
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae)
Tribus: Detarieae
Gattung: Detarium
Wissenschaftlicher Name
Detarium
Juss.

Detarium ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die etwa drei Arten sind im tropischen Afrika heimisch und werden vielseitig genutzt.

Beschreibung und Ökologie

Datei:Detarium microcarpum MS 1336.JPG
Blütenstand und Laubblätter von Detarium microcarpum
Datei:Detarium microcarpum MS5220.JPG
Zweig mit Laubblättern und Früchten von Detarium microcarpum

Die Detarium-Arten wachsen als Bäume oder Sträucher. Sie enthalten Harz.<ref name="LoWkew" /> Die wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist unpaarig bis paarig wechselnd gefiedert. Die kurz gestielten Fiederblättchen mit einer gefiederten Nervatur, besitzen viele Drüsen auf der Lamina. Der Blattrand ist ganz.<ref name="Steentoft1988" />

Die Blüten stehen in den Blattachseln in rispig bis traubigen Blütenständen zusammen. Die Deckblätter fallen ab. Die zwittrigen Blüten sind meist vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Es sind keine Kronblätter vorhanden. Es ist kein Diskus vorhanden. Es ist nur ein Fruchtblatt vorhanden, der Fruchtknoten ist mehr oder weniger behaart und kurz gestielt und oberständig. Die bei Reife bräunlichen bis schwärzlichen Steinfrüchte (oder steinfruchtartige Hülsenfrüchte) besitzen einen Durchmesser von etwa 5–8 Zentimetern und ein zweiteiliges, grünes faseriges bis fibrös-holziges Fruchtfleisch. Die Ausbreitung der Diasporen erfolgt durch Tiere, welche die Früchte fressen.<ref name="Steentoft1988" />

Systematik und Verbreitung

Die Gattung Detarium wurde durch den französischen Botaniker Antoine Laurent de Jussieu 1789 in Genera plantarum S. 365 aufgestellt.<ref name="Tropicos" /> Der Gattungsname Detarium ist von „detar“, dem Namen, den die Wolof für diese Pflanzen verwenden, abgeleitet.<ref name="Steentoft1988" />

Die Gattung Detarium gehört zur Tribus Detarieae in der Unterfamilie der Caesalpinioideae innerhalb der Familie Fabaceae.<ref name="GRIN" />

Die drei Detarium-Arten sind im tropischen westlichen sowie westlichen-zentralen Afrika verbreitet. Das südlichste natürliche Vorkommen liegt im Kongo bei Kinshasa.<ref name="LoWkew" /><ref name="GRIN" />

Es gibt etwa drei Detarium-Arten:<ref name="GRIN" /><ref name="ILDIS" />

Nutzung

Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Hinweisbaustein Die sehr Vitamin-C-reiche Steinfrucht von Detarium senegalense wird gegessen oder zu einem grünen Saftgetränk verarbeitet.

Das Holz von Detarium senegalense wird vor allem für die Möbeltischlerei sowie für Furniere und Parkett verwendet.

Quellen

  • Datenblatt. In: Legumes of the World, Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew.
  • Margaret Steentoft: Flowering Plants in West Africa. Cambridge University Press, 1988, ISBN 0-521-26192-9, S. 139 (Detarium auf S. 139 in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). (Abschnitt Beschreibung)

Einzelnachweise

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="Tropicos"> Detarium bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="ILDIS"> Detarium. ILDIS = International Legume Database & Information Service - LegumeWeb von World Database of Legumes, Version 10.01. vom November 2005. </ref> <ref name="LoWkew"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Datenblatt bei Legumes of the World des Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. (Memento vom 9. September 2015 im Internet Archive) </ref> <ref name="Steentoft1988"> Margaret Steentoft: Flowering Plants in West Africa. Cambridge University Press, 1988, ISBN 0-521-26192-9, S. 139 (Detarium auf S. 139 in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> </references>

Weiterführende Literatur

  • Peter Achunike Akah, Chukwuemeka Sylvester Nworu, Florence Nwakaego Mbaoji, Ifeoma Amarachukwu Nwabunike, Collins Azubuike Onyeto: Genus Detarium: Ethnomedicinal, phytochemical and pharmacological profile. In: Phytopharmacology, 2012, Volume 3, Issue 2, S. 367–375. Volltext. (PDF) inforesights.com

Weblinks

Commons: Detarium – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten