Detarium
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| Detarium | ||||||||||||
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| Datei:Detarium senegalense Taub77b.png
Detarium senegalense, Illustration von Blütenständen und Frucht | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
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| Juss. |
Detarium ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die etwa drei Arten sind im tropischen Afrika heimisch und werden vielseitig genutzt.
Beschreibung und Ökologie
Die Detarium-Arten wachsen als Bäume oder Sträucher. Sie enthalten Harz.<ref name="LoWkew" /> Die wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist unpaarig bis paarig wechselnd gefiedert. Die kurz gestielten Fiederblättchen mit einer gefiederten Nervatur, besitzen viele Drüsen auf der Lamina. Der Blattrand ist ganz.<ref name="Steentoft1988" />
Die Blüten stehen in den Blattachseln in rispig bis traubigen Blütenständen zusammen. Die Deckblätter fallen ab. Die zwittrigen Blüten sind meist vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Es sind keine Kronblätter vorhanden. Es ist kein Diskus vorhanden. Es ist nur ein Fruchtblatt vorhanden, der Fruchtknoten ist mehr oder weniger behaart und kurz gestielt und oberständig. Die bei Reife bräunlichen bis schwärzlichen Steinfrüchte (oder steinfruchtartige Hülsenfrüchte) besitzen einen Durchmesser von etwa 5–8 Zentimetern und ein zweiteiliges, grünes faseriges bis fibrös-holziges Fruchtfleisch. Die Ausbreitung der Diasporen erfolgt durch Tiere, welche die Früchte fressen.<ref name="Steentoft1988" />
Systematik und Verbreitung
Die Gattung Detarium wurde durch den französischen Botaniker Antoine Laurent de Jussieu 1789 in Genera plantarum S. 365 aufgestellt.<ref name="Tropicos" /> Der Gattungsname Detarium ist von „detar“, dem Namen, den die Wolof für diese Pflanzen verwenden, abgeleitet.<ref name="Steentoft1988" />
Die Gattung Detarium gehört zur Tribus Detarieae in der Unterfamilie der Caesalpinioideae innerhalb der Familie Fabaceae.<ref name="GRIN" />
Die drei Detarium-Arten sind im tropischen westlichen sowie westlichen-zentralen Afrika verbreitet. Das südlichste natürliche Vorkommen liegt im Kongo bei Kinshasa.<ref name="LoWkew" /><ref name="GRIN" />
Es gibt etwa drei Detarium-Arten:<ref name="GRIN" /><ref name="ILDIS" />
- Detarium macrocarpum <templatestyles src="Person/styles.css" />Harms: Sie kommt in Kamerun, Gabun und Nigeria vor.<ref name="ILDIS" />
- Detarium microcarpum <templatestyles src="Person/styles.css" />Guill. & Perr.: Sie ist in Kamerun, in der Zentralafrikanischen Republik, im Tschad, in Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, in der Elfenbeinküste, Mali, Niger, Nigeria, im Senegal, Sudan, in Gambia sowie Togo verbreitet.<ref name="ILDIS" />
- Detarium senegalense <templatestyles src="Person/styles.css" />J.F.Gmel. (Syn. Detarium heudelotianum <templatestyles src="Person/styles.css" />Baill.): Sie ist in der Zentralafrikanischen Republik, in Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, in der Elfenbeinküste, in Liberia, Nigeria, im Senegal, Sudan, in Sierra Leone und Gambia verbreitet.<ref name="ILDIS" />
Nutzung
Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Hinweisbaustein Die sehr Vitamin-C-reiche Steinfrucht von Detarium senegalense wird gegessen oder zu einem grünen Saftgetränk verarbeitet.
Das Holz von Detarium senegalense wird vor allem für die Möbeltischlerei sowie für Furniere und Parkett verwendet.
Quellen
- Datenblatt. In: Legumes of the World, Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew.
- Margaret Steentoft: Flowering Plants in West Africa. Cambridge University Press, 1988, ISBN 0-521-26192-9, S. 139 (Detarium auf S. 139 in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). (Abschnitt Beschreibung)
Einzelnachweise
<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="Tropicos"> Detarium bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="ILDIS"> Detarium. ILDIS = International Legume Database & Information Service - LegumeWeb von World Database of Legumes, Version 10.01. vom November 2005. </ref> <ref name="LoWkew"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Datenblatt bei Legumes of the World des Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. ( vom 9. September 2015 im Internet Archive) </ref> <ref name="Steentoft1988"> Margaret Steentoft: Flowering Plants in West Africa. Cambridge University Press, 1988, ISBN 0-521-26192-9, S. 139 (Detarium auf S. 139 in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> </references>
Weiterführende Literatur
- Peter Achunike Akah, Chukwuemeka Sylvester Nworu, Florence Nwakaego Mbaoji, Ifeoma Amarachukwu Nwabunike, Collins Azubuike Onyeto: Genus Detarium: Ethnomedicinal, phytochemical and pharmacological profile. In: Phytopharmacology, 2012, Volume 3, Issue 2, S. 367–375. Volltext. (PDF) inforesights.com
Weblinks
- Detarium. In: U. Brunken, M. Schmidt, S. Dressler, T. Janssen, A. Thiombiano, G. Zizka: West African plants – A Photo Guide. Forschungsinstitut Senckenberg, Frankfurt am Main 2008.