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Stephan Engels

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Stephan Engels
Datei:2011-12-30 Bonn Telekom-Dome Stephan Engels.jpg
Stephan Engels, 2011
Personalia
Geburtstag 6. September 1960
Geburtsort NiederkasselDeutschland
Größe 178 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1966–1976 TuS Mondorf
1976–1978 1. FC Köln
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1978–1989 1. FC Köln 236 (39)
1989–1990 Fortuna Köln 16 0(7)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1976–1977 Deutschland U-16 3 0(1)
1977–1979 Deutschland U-18 11 0(4)
1982–1983 Deutschland 8 0(0)
1987 Olympia-Auswahlmannschaft 1 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1993–1994 1. FC Köln Amateure (Co-Trainer)
1994–1995 1. FC Köln Amateure
1995–1996 1. FC Köln
1996–1999 1. FC Köln Amateure
2013–2015 1. FC Köln II
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Stephan Engels (* 6. September 1960 in Niederkassel) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Seit dem Ende seiner aktiven Karriere arbeitet er als Trainer.

Laufbahn

Engels spielte bereits in der Jugend des 1. FC Köln und 1978/79 seine erste Profisaison für die Geißböcke. Das Mittelfeldtalent entwickelte sich schnell zum Stammspieler und gab bereits 1982 sein Debüt in der A-Nationalmannschaft. Im selben Jahr stand er als Abrufspieler auch im erweiterten Aufgebot für die Weltmeisterschaft in Spanien. Für den DFB bestritt er acht A-Länderspiele und am 18. April 1987 in Cluj-Napoca bei der 0:1-Niederlage gegen die Auswahl Rumäniens ein Länderspiel für die Olympia-Auswahlmannschaft.

Engels größter Erfolg war der DFB-Pokal-Sieg 1983. Zweimal wurde er mit dem FC Vizemeister, ein weiterer Höhepunkt seiner Karriere waren die Spiele im UEFA-Pokal 1986, vor allem die Finalspiele gegen Real Madrid (damals mit Hin- und Rückspiel ausgetragen), in denen sich die Kölner nicht durchsetzen konnten.

Engels erzielte in 236 Bundesligaspielen 39 Tore.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Stephan Engels - Matches and Goals in Bundesliga.] RSSSF, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Dezember 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Zur Winterpause der Saison 1988/89 wechselte er zum Stadtrivalen SC Fortuna Köln in die 2. Liga. Nach zahlreichen Verletzungen beendete er während der Spielzeit 1989/90 seine Karriere und wurde Trainer. In der Saison 1995/1996 war er Cheftrainer des 1. FC Köln. Er übernahm die Mannschaft nach dem zweiten Spieltag von Morten Olsen; allerdings wurde er nach dem 25. Spieltag durch Peter Neururer ersetzt, da er nicht den erhofften Erfolg hatte. Seither hat er nie wieder als Bundesligatrainer gearbeitet. Er blieb bis zur Saison 1998/99 Trainer der Zweiten Mannschaft. 1999 ging er als Scout zum 1. FC Köln, 2000 wurde er Manager beim Wuppertaler SV.<ref>| Stephan Engels feiert 60. Geburtstag.</ref> 2005/06 kehrte er zum 1. FC Köln zurück, arbeitete als Chef-Scout und später als Jugend-Koordinator. Ab dem 22. April 2013 war er Trainer der U-21-Nachwuchsmannschaft des 1. FC Köln. Nach der Saison 2014/15 wurde die Zusammenarbeit auf Wunsch von Stephan Engels beendet.

Er spielt in der Traditionsmannschaft des 1. FC Köln und ist seit 2010 Vorsitzender des TuS Mondorf 1910/1920 e. V.

Seit 2021 ist er Pate der Gesamtschule Niederkassel für das Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.<ref>Schule ohne Rassismus: Pat*innen. Abgerufen am 7. März 2022.</ref>

Vereine

Als Spieler

Als Trainer

  • 1994–1995 1. FC Köln U23
  • 1995–1996 1. FC Köln
  • 1996–1999 1. FC Köln
  • 2013–2015 1. FC Köln II

Als Vereinsmanager

Statistik

Erfolge

  • Deutscher Vizemeister: 1982, 1989
  • Deutscher Pokalsieger: 1983
  • Deutscher Pokalfinalist: 1980
  • UEFA-Pokalfinalist: 1986

Privat

Sein Sohn Mario ist ebenfalls Fußballspieler.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Tschammerpokal

1935: Ernst Kuzorra | 1936: Hermann Budde / Ernst Poertgen | 1937: Kurt Männer | 1938: Helmut Schön | 1939: Edmund Adamkiewicz / Franz Binder | 1940: Fritz Machate | 1941: Edmund Conen | 1942: Ernst Willimowski | 1943: Karl Decker / Rudolf Noack

DFB-Pokal

1953: Franz Islacker | 1954: Georg Stollenwerk / Erwin Waldner | 1955: Helmut Sadlowski / Dieter Seeler / Antoine Kohn / Ernst Kunkel / Kurt Sommerlatt / Oswald Traub | 1956: Uwe Seeler / Heinz Ruppenstein / Bernhard Termath | 1957: Rudolf Jobst | 1958: Rolf Geiger | 1959: Manfred Rummel | 1960: Gustav Witlatschil / Albert Brülls | 1961: Klaus Hänel | 1962: Franz-Josef Wolfframm / Gustav Flachenecker / Kurt Haseneder / Tasso Wild | 1963: Uwe Seeler | 1964: Rudolf Brunnenmeier | 1965: Kurt Haseneder / Tasso Wild / Willi Koslowski / Waldemar Gerhardt / Christian Breuer / Lothar Emmerich | 1966: Peter Osterhoff / Rainer Ohlhauser | 1967: Gerd Müller | 1968: Hannes Löhr | 1969: Gerd Müller | 1970: Hannes Löhr | 1971: Gerd Müller | 1972: Wolfgang Overath / Hannes Löhr / Bernd Rupp / Klaus Fischer | 1973: Hannes Löhr | 1974: Bernd Hölzenbein | 1975: Hermann Lindner | 1976: Klaus Toppmöller | 1977, 1978: Dieter Müller | 1979: Dieter Hoeneß | 1980: Manfred Burgsmüller / Klaus Allofs | 1981: Jimmy Hartwig / Horst Hrubesch / Thomas Remark | 1982: Karl-Heinz Rummenigge | 1983: Stephan Engels | 1984: Ronald Worm / Klaus Fischer | 1985: Manfred Dum | 1986: Karl Allgöwer | 1987: Dirk Kurtenbach | 1988: Stefan Kuntz | 1989: Christian Schreier | 1990: Wynton Rufer / Stefan Kuntz | 1991: Michael Tönnies | 1992: Fritz Walter | 1993: Andreas Thom | 1994: Wynton Rufer | 1995: Heiko Herrlich | 1996: Wladimir Bestschastnych / Thomas Häßler / Pavel Kuka | 1997: Bernhard Winkler | 1998: Carsten Jancker | 1999: Achim Weber | 2000: Adnan Kevrić | 2001: Arie van Lent | 2002: Dimitar Berbatow | 2003: Giovane Élber | 2004: Aílton | 2005: Carsten Jancker / Claudio Pizarro | 2006: Claudio Pizarro | 2007: Cacau | 2008: Mario Gómez | 2009: Edin Džeko / Ivica Olić | 2010: Sahr Senesie / Lucas Barrios / Thomas Müller | 2011: Srđan Lakić | 2012: Robert Lewandowski | 2013: Mario Gómez | 2014: Thomas Müller | 2015: Stefan Kießling / Sven Schipplock | 2016: Henrich Mchitarjan | 2017, 2018, 2019, 2020: Robert Lewandowski | 2021: Jadon Sancho | 2022: Robert Glatzel | 2023: Randal Kolo Muani | 2024: Amine Adli | 2025: Nick Woltemade

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