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Lugdunam

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Struktur von Lugdunam
Allgemeines
Name Lugdunam
Andere Namen

N-(4-Cyanophenyl)-N-(2,3-methylendioxybenzyl)guanidinessigsäure

Summenformel C18H16N4O4
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
PubChem 57459281
ChemSpider 21106452
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 352,35 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Lugdunam (vom lat. „Lugdunum“ für Lyon) ist der potenteste bisher bekannte Süßstoff. Es besitzt eine Süßkraft, die zwischen der 220.000- und 300.000-fachen von Zucker (Saccharose) liegt. Lugdunam wurde im Jahr 1996 von Chemikern der Universität Lyon entwickelt.<ref>Tobias Hürter: Wie wir schmecken, Technology Review 04/2004 Fokus bei heise.de.</ref> Es zählt zu der Süßstoff-Familie der Guanidincarbonsäuren, Derivaten des Guanidins mit einem Essigsäure-Rest.

Im Gegensatz zu Saccharose entwickelt sich der süße Geschmack bei den Guanidincarbonsäuren (insbesondere im Bereich der Schwellendosis) deutlich langsamer und tritt erst nach einer Latenzzeit von mehreren Sekunden auf. Im Falle von Sucrodiphenat (N-(4-Cyanophenyl)-N-diphenylmethylguanidinessigsäure) werden bei einer Konzentration von 0,10 ppm erste Effekte nach 10–15 Sekunden spürbar, der maximale Geschmack ist nach 30–45 Sekunden erreicht.

Weitere Derivate dieser Süßstoff-Familie<ref>C. Nofre, D. Glaser, J. M. Tinti, M. Wanner: Gustatory responses of pigs to sixty compounds tasting sweet to humans. In: Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition. Band 86, Nummer 3–4, April 2002, S. 90–96, PMID 11972677. doi:10.1046/j.1439-0396.2002.00361.x.</ref> sind:

Einzelnachweise

<references />