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Les Arcs

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Les Arcs
Datei:Blason ville fr Arcs-sur-Argens.svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département (Nr.) Var (83)
Arrondissement Draguignan
Kanton Vidauban
Gemeindeverband Dracénie Provence Verdon Agglomération
Koordinaten 43° 28′ N, 6° 29′ OKoordinaten: 43° 28′ N, 6° 29′ O
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Höhe 16–342 m
Fläche
Einwohner 8.109 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 83460
INSEE-Code 83004
Website www.mairie-les-arcs-sur-argens.fr
Datei:Arcs-sur-argens 110407.jpg
Les Arcs mit der Kirche Saint-Jean-Baptiste von Südosten gesehen

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Les Arcs [<templatestyles src="IPA/styles.css" />lez‿aʁk], auch Les Arcs-sur-Argens genannt, ist eine französische Gemeinde mit 8109 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Var in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie gehört zum Arrondissement Draguignan und ist Mitglied im Gemeindeverband Dracénie Provence Verdon Agglomération. Die Bewohner werden Arcois und Arcoises genannt.

Geografie

Les Arcs liegt in der Provence in einem breiten Tal am Zusammenfluss von Argens und Réal. Nach Norden hin erheben sich kleine teils bewaldete, teils bepflanzte Hügel. Im Süden, auf der anderen Talseite, erheben sich weit schroffer die Ausläufer des Massif des Maures mit dem 301 m hohen Peynier. Von den höher gelegenen Ortsteilen aus hat der Besucher einen schönen Rundblick über das Argenstal.

Die Gemeinde liegt etwa acht Kilometer von Draguignan, der ehemaligen Präfektur des Departements, und der historischen Sarazenenhochburg La Garde-Freinet entfernt an einer wichtigen Passage auf dem Weg vom Meer ins Landesinnere. Bereits in der römischen Antike führte hier eine Brücke der Via Aurelia über den Argens. Eine moderne Fortsetzung findet das verkehrstechnische Gewicht von Les Arcs im SNCF-Bahnhof an der Bahnstrecke Marseille–Ventimiglia, an dem auch der TGV hält. Die Zweigstrecke nach Draguignan dient nur noch auf einem Teilabschnitt dem Güterverkehr.

Umgeben wird Les Arcs von den sechs Nachbargemeinden:

Draguignan Trans-en-Provence La Motte
Taradeau Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Le Muy
Vidauban

Geschichte

Im Jahr 1010 wurde der lateinische Name Archos („Bogen“) für den Ort verwendet, der auf Castrum de Arcubus zurückgeht.

Die Abtei Celle-Roubaud wurde 1038 zunächst als Benediktinerinnenkloster gegründet. Von 1260 bis 1499 war die Abtei eine Kartause der Kartäuserinnen, ab 1504 Franziskanerkloster. Dem Kloster ist ein Weingut angegliedert.

Vom 12. bis zum 17. Jahrhundert war Les Arcs im Besitz der Familie Villeneuve, unter deren Herrschaft mit dem Bau der Burganlage begonnen wurde. Im Jahr 1201 ließ sich dann Géraud de Villeneuve als erster Burgherr im fertiggestellten Château nieder. 1670 ging die Herrschaft an das Geschlecht der Vintimille über.<ref name="canal">http://diaconescotv.canalblog.com/archives/2011/01/24/20204913.html (französisch)</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Vorlage:Einwohner B Diagramm

Sehenswürdigkeiten

Klosteranlage Sainte-Roseline

Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und ihre Kapelle ist seit 1980 als Monument historique klassifiziert, restliche Teile eingeschrieben

Sonstiges
  • Die Kirche Saint-Jean-Baptiste enthält ein Fresco der Johanna von Orleans.
  • In der Kirche Notre-Dame (auch Saint Pierre du Parage genannt) finden Gemäldeausstellungen statt.
  • Heimatmuseum (Musée de l’histoire des Arcs)<ref name="canal" />

Persönlichkeiten

Datei:Momie.jpg
Mumie der heiligen Roseline
  • Die heilige Roseline von Celle-Roubaud wurde 1263 in Les Arcs (Château d’Arcs) geboren und starb 1329 in der Abtei Celle-Roubaud. 15-jährig trat sie den Karthäuserinnen bei. Ab etwa 1300 wirkte sie als Priorin in der Kartause ihres Heimatortes. Schon zu Lebzeiten galt sie als strenge Büßerin und wurde für ihr Charisma und ihre Wundertätigkeit gerühmt. Roseline wird in der katholischen Tradition als Fürsprecherin bei Augenleiden angerufen. Sie gilt als Patronin der Kartäuser und Malteser. In der Kunst wird sie in Ordenstracht mit Kerze, Lilie, Kranz und Buch dargestellt. Roseline von Celle-Roubaud wurde 1859 heiliggesprochen. Ihr Grab befindet sich in der Kapelle von Celle-Roubaud.
  • Les Arcs ist die Heimat des Naturforschers Guillaume-Antoine Olivier (1756–1814).
  • Antoine Truc, Mitglied im Rat der Fünfhundert (Conseil des Cinq-Cents während des Direktoriums), stammt aus Les Arcs.
  • Léon-Gabriel Gros (1905–1985), französischer Dichter und Literaturkritiker, geboren in Les Arcs

Weblinks

Commons: Les Arcs – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

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