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Robert Rabiega

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Robert Rabiega (2010)
Verband DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Titel Internationaler Meister (1993)
Großmeister (2002)
Aktuelle Elo‑Zahl 2460 (Juni 2026)
Beste Elo‑Zahl 2560 (April 2008)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Robert Rabiega (* 1. Februar 1971 in Berlin) ist ein deutscher Schachspieler und seit 2002 Großmeister.

Erfolge

Datei:Rabiega robert 20070623 forst.jpg
Robert Rabiega 2007 in Forst (Lausitz)

Im Jahr 1987 vertrat er die Bundesrepublik Deutschland auf den in Innsbruck ausgetragenen Weltmeisterschaften der Junioren bis 18 Jahre. 1991 gewann er in Berlin, 1993 belegte er den 2. Platz im offenen Turnier in Dresden und triumphierte (vor u. a. Klaudiusz Urban) in Posen. Ein Jahr später im nächsten Posener Turnier teilte er sich den 2. Platz (hinter Dominik Pędzich) mit Paweł Blehm. 1996 erreichte er einen ersten Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften mit seinem sechsten Platz in Dudweiler. Im Jahr darauf siegte er im Spree-Open und im Rundenturnier in Budapest (zusammen mit József Horváth), er gewann auch den Meistertitel von Berlin.

Im Jahr 2000 triumphierte er erneut bei den Berliner Meisterschaften<ref>Ergebnisse aus den Jahren 1987–2000: ChessBase Megabase 2007</ref> und erreichte den größten Erfolg seiner Karriere, als er in Heringsdorf die Goldmedaille bei den Deutschen Meisterschaften gewann.<ref>Deutsche Einzelmeisterschaften</ref> 2002 belegte er den 2. Platz (hinter Arkadij Naiditsch) beim B-Turnier in Essen, 2004 wurde er Sechster bei der 75. Deutschen Schacheinzelmeisterschaft<ref>75. Deutsche Schacheinzelmeisterschaft 2004 in Höckendorf</ref> in Höckendorf und siegte im Berliner Open. Im selben Jahr trat er in Barlinek beim Emanuel Lasker-Memorial auf, wo er (zusammen mit Bartłomiej Heberla) den 2. Platz belegte. 2005 gewinnt er beim Lichtenrader Herbst in Berlin<ref>Lichtenrader Herbst 2005</ref>, und wiederholte ein Jahr später diesen Erfolg<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>. 2007 teilte er sich den 1. Platz unter anderem mit Imre Héra, Radosław Jedynak, Ilija Balinow und Grzegorz Gajewski beim Turnier in Oberwart<ref>Open Oberwart 2007 Turnier A</ref> und gewann das 14. Open Graz. Im Mai 2008 gewann er das Unicorn-Open in Berlin mit 6 von 7 möglichen Punkten.

Rabiega gehört zu den besten deutschen Spielern bei verkürzter Bedenkzeit: Viermal (2002, 2003, 2008 und 2014) wurde er deutscher Meister im Blitzschach und dreimal (1998–2000) Deutscher Meister im Schnellschach.

Er spielt für den SK König Tegel, den er zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach 2014 führte und für den er 1990/91, 2000/01, 2006/07, 2009/10, 2011/12, 2013/14 und 2016/17 in der deutschen Schachbundesliga antrat (mit zwei Ausnahmen jeweils am Spitzenbrett), sowie in Österreich seit 2011 für Straßenbahn Graz. Vorher spielte er für den ESV Austria Graz, mit dem er von 1995 bis 2005 in der Staatsliga A (ab 2003 1. Bundesliga) vertreten war und 2003 österreichischer Mannschaftsmeister wurde. Von 1986 bis 1988 spielte er für die SVg Lasker-Steglitz, von 1993 bis 1995 für den SV Empor Berlin in der 1. Bundesliga.

Als Trainer engagiert sich Robert Rabiega für talentierte Nachwuchsspieler und im Schulschach. Seit September 2012 ist er Schachlehrer am Berliner Käthe-Kollwitz-Gymnasium.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schulprofil (Memento vom 9. Juli 2015 im Internet Archive), abgerufen am 12. August 2016.</ref>

Er ist der Vater des Fußballspielers Vincent Rabiega.<ref>Homepage Rochade Kuppenheim, abgerufen am 16. April 2019</ref>

Elo-Entwicklung<ref>Zahlen gemäß Elo-Listen der FIDE. Datenquellen: fide.com (Zeitraum seit 2001), olimpbase.org (Zeitraum 1971 bis 2001)</ref>
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Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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