Szczekociny
| Szczekociny | ||||||
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| Datei:POL Szczekociny COA.svg |
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Poland.svg Polen
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| Woiwodschaft: | Schlesien | |||||
| Powiat: | Zawiercie | |||||
| Gmina: | Szczekociny | |||||
| Fläche: | 17,98 km² | |||||
| Geographische Lage: | 50° 38′ N, 19° 50′ O
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| Einwohner: | 3612 (30. Juni 2019) | |||||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||||
| Nächster int. Flughafen: | Katowice | |||||
Szczekociny () ist eine Stadt und Sitz der Stadt-und-Land-Gemeinde Szczekociny in der polnischen Woiwodschaft Schlesien im Powiat Zawierciański an der Pilica mit etwa 3900 Einwohnern.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Schecocino stammt aus dem Jahr 1307. Die Pfarrei Secocin wurde im Peterspfennigregister des Jahres 1326 im Dekanat Irządze (Idzrandza) des Bistums Krakau aufgelistet.<ref>Jan Ptaśnik (Redakteur): Monumenta Poloniae Vaticana T.1 Acta Camerae Apostolicae. Vol. 1, 1207–1344. Sumpt. Academiae Litterarum Cracoviensis, Cracoviae 1913, S. 138 (online).</ref> Der besitzanzeigende Ortsname, früher auch Szczekocino, Szczekocin, Szczekocice, ist vom Personennamen Szczekota abgeleitet.<ref name=rymut></ref> Das Stadtrecht erhielt der Ort in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts.<ref> (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
Politisch gehörte der Ort zum Königreich Polen (ab 1569 in der Adelsrepublik Polen-Litauen), Woiwodschaft Krakau, Kreis Lelów. In der Zeit der Reformation war die Pfarrkirche in kalvinistischen Händen.
Am 6. Juni 1794 ereignete sich in der Nähe eine gleichnamige Schlacht während des Kościuszko-Aufstands.
Im Jahr 1795 wurde die Stadt durch die neue preussisch-österreichische Grenze geteilt: der Teil der Stadt mit dem Marktplatz am linken Ufer der Pilica kam zum preußischen Neuschlesien, der kleinere Teil am rechten Ufer kam zu Westgalizien. Zwischen 1807 und 1815 gehörte Szczekociny zum Herzogtum Warschau und anschließend zum russisch beherrschten Kongresspolen. Ab dem Jahr 1867 bis zum Jahr 1975 gehörte der Ort zum kleinpolnischen Powiat Włoszczowski.
1870 verlor der Ort, so wie viele polnische Kleinstädte, das Stadtrecht, erhielt es aber im Jahre 1923 wieder.<ref>Website der Stadt</ref> 1975 kam die Kleinstadt an die Woiwodschaft Częstochowa. Mit der Verwaltungsreform von 1999 kam der Ort zur Woiwodschaft Schlesien, obwohl Szczekociny in der Geschichte zuvor niemals zu Schlesien gehörte und dessen Geschichte nicht teilt.
Am 3. März 2012 ereignete sich hier ein schwerer Eisenbahnunfall, bei dem 16 Personen getötet und 59 verletzt wurden.<ref>[1] (ZDERZENIE POCIĄGÓW W SZCZEKOCINACH)</ref>
Juden
1937 lebten 3018 Juden in Szczekociny und stellten damit mehr als die Hälfte der Ortsbevölkerung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> 1500 wurden 1942 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 11. Oktober 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Nur 10 Prozent der jüdischen Bevölkerung überlebten den Holocaust. Leon Zelman (1928–2007) überlebte und berichtet in seiner Biografie „Ein Leben nach dem Überleben“ (Verlag Kremayr & Scheria Wien, 1995) u. a. auch über seine Kindheit im Stetl von Szczekociny.
Zwischen den heutigen Bürgern von Szczekociny und Juden aus Israel und anderen Ländern hat ein Austauschprogramm begonnen, das vor allem junge Menschen einbezieht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>
Verkehr
Die Stadt hatte früher die Halte Szczekociny und Starzyny an der Bahnstrecke Kozłów–Koniecpol.
Gemeinde
Die Stadt-und-Land-Gemeinde Szczekociny besteht aus der Stadt Szczekociny und 18 Schulzenämtern mit etwa 8300 Einwohnern und einer Fläche von 136,09 km².
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Weitere Ortschaften der Gemeinde sind: Gajówka, Łąkietka, Podkaszczor und Podlipie.
Weblinks
- Website der Stadt (polnisch)
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2019-04
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- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-04
- Ort der Woiwodschaft Schlesien
- Gmina Szczekociny
- Ersterwähnung 1307
- Stadtrechtsverleihung im 15. Jahrhundert
- Stadtrechtsaberkennung 1870
- Stadtrechtsverleihung 1923