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Aseka

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Koordinaten: 31° 42′ N, 34° 56′ O

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Aseka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Septuaginta Αζηκα – der Name bedeutet Höhle) ist eine Stadt in Juda. Sie liegt in der Schefela, dem hügeligen Mittelland zwischen Judäischem Bergland und der Küstenebene am Mittelmeer.

Biblischer Befund

Aseka wird in der Hebräischen Bibel sieben Mal erwähnt. In Vorlage:Bibel/Link wird die Stadt als Kriegsschauplatz bei der Landnahme der Israeliten erwähnt. Entsprechend findet sich Aseka auch in der Liste der eingenommenen Städte in Vorlage:Bibel/Link. Ebenfalls in Vorlage:Bibel/Link ist Aseka Kriegsschauplatz. In Vorlage:Bibel/Link wird von der Stadt berichtet, dass sie dem Ansturm des Königs von Babylon standhalten konnte.<ref name="Schnabel">Eckhard J. Schnabel: Urchristliche Mission. R. Brockhaus, 2002, ISBN 3-417-29475-4, S. 724.</ref>

Vorlage:Bibel/Link führt Aseka neben anderen Orten als besiedeltes Gebiet in nachexilischer Zeit auf.

Die Gründung der Stadt in Vorlage:Bibel/Link wird auf König Rehabeam von Juda zurückgeführt. Die Notiz stammt aber vermutlich erst aus dem 7. Jahrhundert.

Archäologische Erschließung

Aseka wird heute mit der Grabungsstätte Tell Zakarīye identifiziert.<ref>Erich Zenger u. a.: Einleitung in das Alte Testament. 5. Auflage. W. Kohlhammer, Stuttgart 2004, ISBN 3-17-018332-X, S. 721.</ref> Zu Beginn des 19. Jahrhunderts begannen Frederick J. Bliss und R. A. Stewart Macalister mit den Ausgrabungen am Tell. Sie legten ein glockenförmiges Grab frei, das mit mehreren Kreuzen dekoriert war. In einer größeren Höhle fanden sie christliche Graffiti. Die gefundenen Töpferwaren weisen auf eine Besiedlung in byzantinischer Zeit hin.<ref>Samuel R. Wolff: Villain or Visionary? R. A. S. Macalister and the Archaeology of Palestine. Routledge, 2017, ISBN 978-1-351-53770-4, S. 77.</ref> Aus dieser Zeit stammt auch ein Badehaus, dessen Strukturen allerdings abseits des Tells gefunden wurden. Spätere Siedlungsstrukturen finden sich nicht. Von ihnen wird nur in den Reiseberichten des Felix Fabri erzählt.<ref>Friedrich August Arnold: Palästina. Historisch-geographisch mit besonderer Berücksichtigung der Helmuthschen Karte für Theologen und gebildete Bibelleser. Eduard Anton, Halle 1845, S. 175.</ref>

Den Namen Tell Zakarīye erhielt der Ort durch die Karte von Madaba, die eine Kirche des Hl. Zacharias dort zeigt, was auch späte Quellen wie Theodosius’ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) nahelegen. Vermutlich handelt es sich, ebenfalls nach Theodosius, um eine Station auf dem Pilgerweg von Askalon nach Jerusalem.

Heute sind noch einige Mauern und Höhlen zu sehen.<ref name="Schnabel" />

Weblinks

Commons: Aseka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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